Auftrag für Statik-Gutachten zu Turn- und Schwimmhalle

Harpstedt. Voraussichtlich noch in dieser Woche soll ein Statiker mit einer Überprüfung der Turnhalle und des Lehrschwimmbeckens der Delmeschule beauftragt werden. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist und welche Konsequenzen daraus gegebenenfalls gezogen werden müssen, vermag Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes allerdings noch nicht einzuschätzen. Nachdem es laut Cordes an verschiedenen Stellen durch die Decke getropft hatte und zudem im Außenbereich Abplatzungen aufgefallen waren, wollte die Verwaltung die Verantwortung für den Betrieb nicht länger übernehmen und beschloss daher, die Hallen nach der Weihnachtspause vorerst nicht wieder zu öffnen. Mit dem Rat habe die Verwaltung im Anschluss an die öffentliche Sitzung am 4. Januar im nichtöffentlichen Teil über die Sache gesprochen.
12.01.2011, 05:00
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Von Ute Winsemann

Harpstedt. Voraussichtlich noch in dieser Woche soll ein Statiker mit einer Überprüfung der Turnhalle und des Lehrschwimmbeckens der Delmeschule beauftragt werden. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist und welche Konsequenzen daraus gegebenenfalls gezogen werden müssen, vermag Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes allerdings noch nicht einzuschätzen. Nachdem es laut Cordes an verschiedenen Stellen durch die Decke getropft hatte und zudem im Außenbereich Abplatzungen aufgefallen waren, wollte die Verwaltung die Verantwortung für den Betrieb nicht länger übernehmen und beschloss daher, die Hallen nach der Weihnachtspause vorerst nicht wieder zu öffnen. Mit dem Rat habe die Verwaltung im Anschluss an die öffentliche Sitzung am 4. Januar im nichtöffentlichen Teil über die Sache gesprochen.

Nach Cordes Einschätzung ist der offenbar marode Zustand Ergebnis eines "langen schleichenden Prozesses, den wir auch gesehen haben". Allerdings war das jetzt anscheinend durch die extremen Witterungsbedingungen zutage getretene Ausmaß dann wohl doch ein wenig überraschend - zuvor habe der Hausmeister mit Gips und Farbe "das Make-up so schön hinbekommen". Der Sanierungsbedarf sei aber bereits 2006 erstmals thematisiert worden. Für 2010 habe die Verwaltung 80000 Euro Planungskosten in den Haushaltsentwurf geschrieben; die Politik habe sie jedoch wieder gestrichen, weil sie erst die Sanierung des Freibads abschließen wollte.

Der Statiker soll die - zunächst verschollen geglaubten, inzwischen aber aufgetauchten - Bauakten sichten sowie das Gebäude in Augenschein nehmen. Nach einer ersten groben Einschätzung seien dann voraussichtlich noch Materialproben nötig.

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