Sudweyhe dreht in Rehburg ein schon verloren geglaubtes Spiel Aus 0:2 mach 3:2

Sudweyhe. Der TuS Sudweyhe hat in der Fußball-Bezirksliga Hannover erneut sein auswärtsstarkes Gesicht gezeigt. Mit 3:2 (1:2) behielt das Team von Trainer Jürgen Maltzahn beim RSV Rehburg die Oberhand und nahm drei wichtige Punkte vom Tabellennachbarn mit nach Hause.
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Von lars lucke

Sudweyhe. Der TuS Sudweyhe hat in der Fußball-Bezirksliga Hannover erneut sein auswärtsstarkes Gesicht gezeigt. Mit 3:2 (1:2) behielt das Team von Trainer Jürgen Maltzahn beim RSV Rehburg die Oberhand und nahm drei wichtige Punkte vom Tabellennachbarn mit nach Hause.

Dabei vermisste der Trainer eine gute halbe Stunde lang alles, was man zu einem Auswärtssieg eigentlich benötigt: 'In der ersten Halbzeit haben die Jungs ohne Kampf, ohne Körpersprache und ohne Siegeswillen gespielt, da lagen wir verdient hinten', analysierte Maltzahn die Ereignisse in gewohnter Klarheit.

Bereits nach sechs Minuten ging Rehberg durch einen Treffer von Martin Bauerschäfer aus Nahdistanz in Führung, wobei die Gäste-Abwehr höchst verhalten ihrer Arbeit nachging. Wenig später erhöhte Jens Brunschön (15.) per Foulelfmeter sogar auf 2:0. Was zunächst nach Vorentscheidung aussah, entpuppte sich als Weckruf für Sudweyhe. Stephen Bohl (33.) setzte nach starker Vorarbeit von Nico Riekers das erste Ausrufezeichen und ließ RSV-Keeper Christopher Pusch beim Anschlusstor aus fünf Metern keine Abwehrchance.

In der Halbzeitpause fand TuS-Trainer Jürgen Maltzahn offenbar die richtigen Worte. Wie verwandelt kamen die Gäste zurück aufs Feld und schnürten Rehberg von Beginn an ein. Stefan Speer (56.) profitierte zuerst vom Dauerdruck und erzielte aus einem Strafraumgewühl heraus das 2:2. Jetzt wollte Sudweyhe den Dreier, und die Spieler zeigten alle in der ersten Hälfte vermissten Tugenden. Nico Riekers war dann der erlösende Siegtreffer vorbehalten (70.). Nach Maßflanke von Matthias Kastens war er mit dem Kopf zur Stelle.

Der Sieg hätte sogar höher ausfallen können, allein Stephen Bohl ließ drei Riesen- Chancen ungenutzt. So blieb es beim knappen, aber verdienten 3:2, das Sudweyhe einen äußerst zufriedenen Trainer bescherte.

TuS Sudweyhe: Meyer - Haut (71. Harjes), Bäker (41. Janssen), Speer, Erlebach, Dziuba, Müller, Pirngruber, Riekers, Kastens, Bohl (90. Ratusinski).

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