Arne Tonn rettet nach Vier-Tore-Rückstand noch einen Punkt Ausgleich in letzter Sekunde

Achim. In einem wahren Herzschlagfinale haben die Verbandsliga-Handballer der SG Achim/Baden gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen nach einem Vier-Tore-Rückstand zweieinhalb Minuten vor Spielende noch einen nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt gerettet. Den Ausgleichstreffer für den Neuling zum 27:27-Endstand erzielte Kreisläufer Arne Tonn mit seinem einzigen Tor eine Sekunde vor dem Abpfiff.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Jürgen PrÜtt

Achim. In einem wahren Herzschlagfinale haben die Verbandsliga-Handballer der SG Achim/Baden gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen nach einem Vier-Tore-Rückstand zweieinhalb Minuten vor Spielende noch einen nicht mehr für möglich gehaltenen Punkt gerettet. Den Ausgleichstreffer für den Neuling zum 27:27-Endstand erzielte Kreisläufer Arne Tonn mit seinem einzigen Tor eine Sekunde vor dem Abpfiff.

Nachdem der Vorsprung der Gäste in der Schlussphase durch Treffer von Daniel Hoppe, Dirk Schriefer und Jeldrik Buhrdorf auf einen Treffer zusammengeschmolzen war, überschlugen sich in der Badener Lahofhalle die Ereignisse. Zunächst war ein Bützflether Spieler von den Schiedsrichtern mit der roten Karte bedacht worden, als er vier Sekunden vor Spielende den Ball bei angezeigten Zeitspiel an den unter der Hallendecke hängenden Basketballkorb geknallt hatte.

In den wenigen noch verbleibenden Sekunden scheiterte dann zunächst Achims Rückraumlinker Tim Borm, bevor Arne Tonn den Abpraller aufnahm und quasi mit dem Schlusspfiff zum umjubelten Ausgleich traf.

Zuvor hatte sich allerdings nach dem zwischenzeitlichen 17:17 die zweite Saisonniederlage der SG Achim/Baden II angebahnt, als die HSG Bützfleth/Drochtersen erstmals mit vier Toren in Führung gegangen war (17:21). 'Bützfleth hat jeden unserer Fehler bestraft und über die Hälfte der Treffer mit Gegenstößen erzielt', ärgerte sich SG-Trainer Florian Schacht. 'Im Positionsspiel haben wir den Gegner dagegen ganz gut kontrolliert', lobte Schacht seine Defensive.

In der ersten Halbzeit hatte sich in der Partie zwischen den beiden Tabellennachbarn zunächst keine Mannschaft absetzen können. Erst nach dem 11:11 bekamen die Gäste ein wenig Oberwasser und nahmen zur Halbzeit eine Zwei-Tore-Führung mit in die Kabine.

'Das war ein glücklicher und nicht unbedingt eingeplanter Punkt gegen ein Spitzenteam der Liga', sieht Florian Schacht nach vier Spielen keine Veranlassung seine gemessen am guten Tabellenstand niedrig anmutenden Erwartungen an diese Saison zu korrigieren. 'Wir konzentrieren uns auf den Klassenerhalt', versichert Achims Trainer.

Seine Mannschaft muss nun zwei Mal hintereinander auswärts antreten. Zunächst am kommenden Sonnabend beim hoch gehandelten, aber mit 2:6 Zählern bisher weit unter seinen Möglichkeiten gebliebenen TuS Komet Bremen-Arsten. Am 31. Oktober folgt dann das mit Spannung erwartete Derby beim Kreisrivalen TSV Daverden.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+