Hollatz: Realisierung im Jahr 2011

Ausschuss gibt Okay für Breitband

Lilienthal. Der Finanzausschuss hat am Dienstag einstimmig noch einmal sein Okay für die Finanzierung des Anteils der Gemeinde am landkreisweiten Ausbauprojekt zur Versorgung mit Breitband gegeben. Der Gemeinderat hatte dieses Vorhaben bereits im April dieses Jahres abgesegnet, damals stand noch nicht die genaue Höhe fest. Der Lilienthaler Anteil an dem durch den Bund geförderten Projekt beträgt nun 134838 Euro. Der Kreistag hatte im März beschlossen, den zur Schließung der nachzuweisenden Wirtschaftslücke erforderlichen Zuschussbetrag von zirka 2,6 Millionen Euro im Haushalt 2011 des Landkreises mit der Maßgabe bereitzustellen, dass die Kreisstadt und die Gemeinden des Landkreises sich mit 50 Prozent an diesem Zuschuss beteiligen.
07.10.2010, 05:00
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Ausschuss gibt Okay für Breitband
Von Peter Hanuschke

Lilienthal. Der Finanzausschuss hat am Dienstag einstimmig noch einmal sein Okay für die Finanzierung des Anteils der Gemeinde am landkreisweiten Ausbauprojekt zur Versorgung mit Breitband gegeben. Der Gemeinderat hatte dieses Vorhaben bereits im April dieses Jahres abgesegnet, damals stand noch nicht die genaue Höhe fest. Der Lilienthaler Anteil an dem durch den Bund geförderten Projekt beträgt nun 134838 Euro. Der Kreistag hatte im März beschlossen, den zur Schließung der nachzuweisenden Wirtschaftslücke erforderlichen Zuschussbetrag von zirka 2,6 Millionen Euro im Haushalt 2011 des Landkreises mit der Maßgabe bereitzustellen, dass die Kreisstadt und die Gemeinden des Landkreises sich mit 50 Prozent an diesem Zuschuss beteiligen.

Schnelle Datenkommunikation wird allgemein als wichtiger Standortfaktor für Unternehmen und Privatleute angesehen. Durch das Projekt soll es künftig keine 'weißen Flecken' mehr im Landkreis geben - in Lilienthal soll das schnelle Datennetz künftig also auch in den Ortsteilen Frankenburg, Heidberg, Lüninghausen, Moorhausen, Niederende, Oberende, Seebergen, Hexenberg, Westerwede, Worphausen, sowie Wührden zur Verfügung stehen. Bürgermeister Willy Hollatz geht davon aus, dass noch in diesem Jahr mit dem Ausbau begonnen wird und im nächsten Jahr zum Abschluss kommt. Irgendwelche finanziellen Nachforderungen schließt Hollatz aus.

Dass es überhaupt 'weiße Flecke' gibt, liegt daran, dass bei geringer Besiedlungsdichte kein ausreichendes Kunden- und damit Einnahmepotenzial gegenüber steht. An dieser 'Wirtschaftlichkeitslücke' scheiterte bislang der Netzausbau in der Fläche.

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