Ottersberger SPD-Kommunalpolitiker kritisiert den Vorstoß der Stadt Verden Bachmann: „Es ist falsch, Dodenhof zu begrenzen“

Posthausen (jbc). Die scheinbar übermächtige Konkurrenz des Groß-Einkaufscenters hat den Ausschuss für Stadtentwicklung in Verden jetzt zu der Forderung bewogen, die Verkaufsfläche von Dodenhof auf den heutigen Stand zu begrenzen. Der Ottersberger SPD-Chef Stefan Bachmann kritisiert dieses Vorhaben: „Dieser Weg ist falsch und kann nicht zu einem konsensfähigen Miteinander führen“, sagte der Bürgermeisterkandidat.
18.09.2013, 00:00
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Von Julia Basic

Die scheinbar übermächtige Konkurrenz des Groß-Einkaufscenters hat den Ausschuss für Stadtentwicklung in Verden jetzt zu der Forderung bewogen, die Verkaufsfläche von Dodenhof auf den heutigen Stand zu begrenzen. Der Ottersberger SPD-Chef Stefan Bachmann kritisiert dieses Vorhaben: „Dieser Weg ist falsch und kann nicht zu einem konsensfähigen Miteinander führen“, sagte der Bürgermeisterkandidat.

Dennoch wolle er als Ottersberger Kommunalpolitiker „ausdrücklich jegliche Bemühungen unterstützen, die Innenstadtentwicklung unserer Mittelzentren in Achim und Verden voranzubringen“, so Bachmann weiter. Das gelte auch für die Grundzentren. „Das ist gut für die Städte, die Bürger, den Mittelstand und auch für den Landkreis Verden“, sagte Bachmann. Das jedoch erneut mit der Forderung nach einer Begrenzung des Unternehmens Dodenhof zu verknüpfen, führe weder beim Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen zu einer konsensfähigen Lösung, noch im Ausschuss für Stadtentwicklung in Verden.

Dodenhof habe sich in mehr als 100 Jahren von einem Kolonialgeschäft in ein zeitgemäßes Unternehmen verwandelt. Es sei kein Handelszentrum auf der grünen Wiese wie der Weserpark. „Diese Behauptung ist falsch“, so Bachmann. Das Familienunternehmen habe sich stets als Bestandteil der Region gezeigt und sich kommunal engagiert. Bachmann forderte einen Dialog von Politik und Unternehmen, „um planerische Lösungen zwischen den Gewerbetreibenden, den Rathäusern und dem Landkreis mit dem Unternehmen Dodenhof zu erarbeiten.“ Die Bürgermeister der Kommunen seien nun aufgefordert, einen solchen Prozess einzuleiten. „Dies geschieht zum Wohle unserer Region und der darin handelnden Unternehmen.“

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