Nach Sturmtief "Sabine" Bangen um Wangerooges Badestrand - weitere Sturmfluten erwartet

Der Wintersturm "Sabine" hat dem Wangerooger Badestrand bereits schwer zugesetzt. Weitere Sturmfluten sind angekündigt - sie würden dem Strand weiter zusetzen.
11.02.2020, 11:45
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Wangerooges Badestrand ist durch Sturmtief „Sabine“ stark beschädigt worden und die Nordseeinsel erwarten weitere Sturmfluten. „In der Nacht wird die Grenze zur schweren Sturmflut erreicht, vielleicht liegen wir sogar drüber“, sagte am Dienstag ein Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Das bedeute etwa für die Insel Norderney, dass das Wasser 2,01 Meter höher aufläuft als das mittlere Tidehochwasser.

„Zwei Meter wären für uns der Super-GAU“, sagte Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr (parteilos). Nachdem bereits Teile des Hauptstrands oder auch im Osten der Insel durch leichte Sturmfluten am Montag abgebrochen waren, befürchtete er, dass kein Sand übrig bleiben könnte. „Dann ist nur noch Kieswerk zu sehen.“

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Die Schäden schätzte der Bürgermeister zunächst nicht so schlimm wie im vergangenen Jahr, „aber es ist erst ein Tag vorüber und wir haben noch zwei.“ Nach Prognosen des NLWKN vom Dienstag könnte es bis zur Nacht auf Donnerstag Sturmfluten geben. Danach sollen Experten den Schaden auf Wangerooge und an anderen Küstenabschnitten begutachten. (dpa)

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