24. Ritterhuder Fußballwoche Bastian Burghardt hält den Lesumer Sieg fest

Ritterhude. Ein Goalgetter und ein Torwart haben die entscheidenden Akzente am dritten Spieltag der 24. Ritterhuder Fußballwoche gesetzt: Während Daniel Gaese mit seinem Treffer dem Blumenthaler SV den Weg ins Halbfinale ebnete, hielt Bastian Burghardt mit glänzenden Paraden die TSV Lesum-Burgdamm im Rennen.
20.07.2010, 22:20
Lesedauer: 2 Min
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Von Klaus Grunewald

Ritterhude. Ein Goalgetter und ein Torwart haben die entscheidenden Akzente am dritten Spieltag der 24. Ritterhuder Fußballwoche gesetzt: Während Daniel Gaese mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg über die TuSG Ritterhude dem Blumenthaler SV den Weg ins Halbfinale ebnete, sorgte Bastian Burghardt mit glänzenden Paraden dafür, dass der TSV Lesum-Burgdamm mit 2:1 die Oberhand gegen den ATSV Scharmbeckstotel behielt.

TuSG Ritterhude - Blumenthaler SV 0:1 (0:0):Der hoch favorisierte Bremen-Ligist hatte wesentlich mehr Mühe als erwartet. Den spielentscheidenden Treffer markierte Daniel Gaese (37.) aus kurzer Distanz, als er eine Unachtsamkeit in der Ritterhuder Deckung gedankenschnell ausnutzte. Den Ritterhudern merkte man bereits in den ersten Minuten der Partie an, dass sie sich nicht wieder wie gegen den ATSV Scharmbeckstotel überrumpeln lassen wollten. TuSG-Coach Matthias Haase zeigte sich so auch nach den 60 Minuten zufrieden: 'Wir haben hinten gut gestanden und wenig zugelassen, hätten in den letzten fünf Minuten sogar noch für eine Überraschung sorgen können.' Tatsächlich brannte es in dieser Phase nach Freistößen einige Male lichterloh vor dem Kasten von BSV-Torwart Sven Johannsen. Insgesamt aber ging der Sieg in Ordnung, weil der BSV über weite Strecken das Spiel machte.

ATSV Scharmbeckstotel - TSV Lesum-Burgdamm 1:2 (0:1):Mit Fortuna im Bunde und einem überragenden Bastian Burghardt zwischen den Pfosten fuhr der Bremer Bezirksligist die ersten drei Punkte ein. Dagegen haderte der spielerisch überlegene Osterholzer Kreisligist mit den zahlreichen vergebenen Chancen. ATSV-Trainer Werner Thoden machte aus seiner Enttäuschung kein Hehl. So unverdient wie die Lesumer sei in diesem Turnier noch kein Sieger vom Platz gegangen, Lesums Schlussmann ausgenommen. Leidtragende war meistens der trickreiche Jamal Zoubeir, der zwar Lesums Abwehr ein ums andere Mal narrte, frei vor Burghardt aufkreuze und nicht fassen konnte, dass der Keeper das Leder noch um oder gegen den Pfosten lenkte. Einen rabenschwarzen Tag hatte Burghardts Gegenüber erwischt: Thomas Staniewski war bei beiden Treffern der Roten nicht im Bilde. Beim 0:1 (13.) ließ er einen 30-Meter Freistoß von Michel Haskamp durch die Hosenträger gleiten. Beim 0:2 (40.) irrte er nach einem Freistoß von Matheus Wild im Fünf-Meter-Raum umher, sodass Burak Aydin das Leder per Kopf in die Maschen bugsieren konnte. Als Kjell Scheper in der 44. Minuten eine der zahlreichen ATSV-Angriffswellen der mit dem hochverdienten Anschlusstreffer abschloss, keimte noch einmal Hoffnung auf.

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