Ganter-Tach lockt zahlreiche Besucher an / Vereine und Institutionen stellen sich vor Besondere Kekse und Alpakas zum Anfassen

Ganderkesee. Den Ganter kann man auch essen: Helferinnen des Sozialverbands VdK hatten zum Ganter-Tach Plätzchen in Form des Wappentiers der Gemeinde gebacken, die der Vorsitzende Dieter Strodthoff den Passanten in der Rathausstraße anbot. Zahlreiche Vereine präsentierten sich gestern mit besonderen Aktionen im Ganderkeseer Ortskern, und auch die Geschäfte hatten geöffnet.
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Von Antje Rickmeier

Ganderkesee. Den Ganter kann man auch essen: Helferinnen des Sozialverbands VdK hatten zum Ganter-Tach Plätzchen in Form des Wappentiers der Gemeinde gebacken, die der Vorsitzende Dieter Strodthoff den Passanten in der Rathausstraße anbot. Zahlreiche Vereine präsentierten sich gestern mit besonderen Aktionen im Ganderkeseer Ortskern, und auch die Geschäfte hatten geöffnet.

Viele Besucher nutzten den Ganter-Tach für einen Bummel. Deshalb lohnte sich das Plätzchen-Verteilen für Dieter Strodthoff: 'Wir haben sogar schon neue Mitglieder geworben', sagte er. Auch andere Vereine hatten sich etwas einfallen lassen: Am Stand des Arbeitskreises der Selbsthilfe- und Initiativgruppen der Gemeinde servierten Doris Huhndorf und Monika Schmidt Kartoffelpuffer mit Apfelmus, und der TSV Ganderkesee lud zum Torwandschießen ein. Bei 'Terre des hommes' konnten kleine Besucher symbolische Schutzschirme für Kinder malen. Damit wollten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Ganderkesee-Delmenhorst angesichts der Finanzkrise darauf aufmerksam machen, dass auch Kinder 'systemrelevant' seien und einen Schutzschirm bräuchten. 'Wir haben uns geärgert über Schutzschirme für Banken und Versicherungen', sagte Kerstin Ebeling. Durch die Finanzkrise würden in vielen Ländern Sozialmaßnahmen für Kinder gekürzt. Auch auf ein anderes ernstes Thema wurden die Besucher des Ganter-Tachs aufmerksam

gemacht. Mitarbeiter der Firma Atlas zogen mit Transparenten durch die Rathausstraße und verteilten Flugblätter. 'Vielleicht hat der eine oder andere Lust, an der Atlasstraße vorbeizukommen und sich zu informieren', sagte IG-Metall-Sekretär Thomas Tillmann-Bramkamp.

Auch die St. Cyprian- und Cornelius-Kirche war geöffnet. Helga Härtel und Brigitte Hollmann standen bereit, um Fragen zu beantworten. 'Viele schauen sich die Orgel an', sagte Brigitte Hollmann. Manche kämen aber auch, um Ruhe zu finden. Denn draußen war bei kühlem, aber schönem Wetter jede Menge los: Während einige Besucher vor dem Markt-Café die November-Sonne genossen, stimmten sich andere mit Glühwein auf die Vorweihnachtszeit ein. 'Wir eröffnen die Winter-Saison', meinte Per Lange vom Teegeschäft 'Tee + Blatt', der das heiße Getränk ausschenkte. Im Blumenhaus Tönjes war bereits der ein oder andere Weihnachtsmann zu entdecken. Inhaber Frank Tönjes hat festgestellt, dass viele Kunden beim verkaufsoffenen Sonntag erst einmal gucken. 'Gekauft wird die Woche darauf.' Renate Drieling, Vorsitzende von Ganter-Markt, war mit der Resonanz zufrieden. 'Ich freue mich, wenn ich sehe, wie viele Leute unterwegs sind', sagte sie. Schließlich gab es auch besondere Programmpunkte: Die Sieger des

Luftballon-Wettbewerbs anlässlich der 1150-Jahr-Feier wurden prämiert, außerdem startete ein großer Laternenumzug.

Auch wenn der Ganter überall präsent war, gab es in diesem Jahr ernsthafte Konkurrenz für das Wappentier der Gemeinde. Drei Alpakas sorgten mit ihrem putzigen Aussehen nicht nur bei Kindern für Begeisterung. 'Die könnte ich so mit nach Hause nehmen', meinte Liane Giertz. Wenn man Besitzer Rainer Fortmann aus Bürstel glauben darf, gefiel den Tieren der Andrang. 'Sie sind von Natur aus neugierig.'

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