Die Stadt Twistringen präsentiert die zwölf Baum-Fotos, die den Kalender des Jahres 2012 bilden werden Besondere Merkmale der Natur

"Thue deine Augen auf und gehe zu einem Baum, und siehe denselben an, und besinne dich." Der Philosoph Jakob Böhme (1575-1624) wusste ganz offensichtlich die meditative Kraft der Natur zu schätzen. Die Schönheit alter Bäume und deren Wert für unsere Umwelt will die Agenda-Arbeitsgruppe Kultur und Freizeit mit ihrem neuen Kalender unter dem Titel "Bäume in Twistringen" ins Bewusstsein der Menschen rücken.
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Von Luzia Moldenhauer

"Thue deine Augen auf und gehe zu einem Baum, und siehe denselben an, und besinne dich." Der Philosoph Jakob Böhme (1575-1624) wusste ganz offensichtlich die meditative Kraft der Natur zu schätzen. Die Schönheit alter Bäume und deren Wert für unsere Umwelt will die Agenda-Arbeitsgruppe Kultur und Freizeit mit ihrem neuen Kalender unter dem Titel "Bäume in Twistringen" ins Bewusstsein der Menschen rücken.

Twistringen. "Bäume sind besondere Merkmale in der Natur", begründeten Heike Harms und Ulrike Ehlers von der siebenköpfigen Arbeitsgruppe ihre Wahl zum Thema des Fotowettbewerbs, aus dem der Twistringer Kalender für das Jahr 2012 hervorging. Bei der Vorstellung des Kalenders im Rathaus waren die Fotografen zugegen, deren Bilder für den Kalender ausgewählt worden waren.

Jedes einzelne Foto zeigt einen oder mehrere Bäume aus Twistringen und der Umgebung in den verschiedenen Jahreszeiten. Das Januar-Foto von Lucia Diephaus-Borchers beispielsweise zeigt die mit Reif verzierte Lärche an der Stöttinghauser Kreuzkapelle und erfasst gleichzeitig die Weite der Landschaft, während Ludger Hörmann in seinem April-Bild die wunderbare Blütenpracht der Japanischen Zierkirsche an der Kirchstraße in einer Detailaufnahme festgehalten hat. Die Fotos stellen damit nicht nur den jeweiligen Baum oder die Baumgruppe dar, sondern auch den jeweils persönlichen Blick der Fotografen auf das von der Kamera erfasste Objekt.

Mehr als 100 Fotos wurden während des Wettbewerbs eingesandt. "Der Anfang verlief etwas schleppend", berichtete Heike Harms, "aber in den letzten zwei Wochen vor Einsendeschluss gingen täglich neue Fotos bei uns ein." Das Auswahlverfahren wurde im Vergleich zum ersten Kalenderwettbewerb vor drei Jahren etwas verändert, denn es wurde keine Abstimmung mehr vorgenommen, sondern ein Meinungsbild erfragt. So wurden die schon vorhandenen Fotos auf dem Tag der Regionen präsentiert, wo die Besucher nach ihrer Meinung gefragt wurden. Dieses Umfrageergebnis floss in die Auswahlkriterien der Arbeitsgruppe mit ein.

Da spielte die Frage eine Rolle, ob sich ein Foto für einen Kalender wirklich eignet, aber auch, welche der eingesandten Fotos welchen Monat repräsentieren können - also, ob auch alle Jahreszeiten ausreichend vertreten sind. "In diesem Jahr hatten wir im Gegensatz zum letzten Kalender, der unter dem Motto ,Tür und Tor' erschien, ganz viele Winterbilder", schilderte Harms das Angebot der eingereichten Werke. Das müsse an den letzten beiden schneereichen Wintern gelegen haben, fügte sie hinzu. Dafür waren nicht so viele Sommerfotos dabei, was dem schlechten Wetter geschuldet war.

Doch letztlich konnten die zwölf Fotos ausgewählt werden, die nun stellvertretend für viele weitere schöne Bäume in der Stadt auf den Kalenderblättern zu bewundern sind. "Die Auswahl war gar nicht so einfach", betonte Harms, richtete aber mit einem Lächeln ihren Dank an alle Wettbewerbsteilnehmer: "Danke dafür, dass Sie es uns so schwer gemacht haben." Unter den erfolgreichen Fotografen wurden zur Belohnung noch drei Gutscheine ausgelost. Ein Essen für zwei Personen gewannen Ingrid Schweers, Ansgar Rasche sowie Ursula Dreiucker. Die Kalender sind ab sofort im Rathaus erhältlich und kosten sechs Euro, wobei ein Euro jeweils an ein Projekt des Gymnasiums geht, das zum Ziel hat, jeweils einen "Baum des Jahres" auf das Schulgelände zu pflanzen.

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