Dörverdens Torjäger Jan-Hendrik Rippe will noch besser werden Bisher kein Training versäumt

Dörverden. Mit dem 28-jährigen Jan-Hendrik Rippe hat Fußball-Bezirksligist TSV Dörverden seit Saisonbeginn einen neuen Spieler im Kader, der alle Erwartungen übertroffen hat. Mit sieben Toren ist der Ex-Hasseler nicht nur der erfolgreichste Goalgetter der Koopmann-Elf, sondern führt auch die Torschützenliste der gesamten Bezirksliga an.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Jürgen Honebein

Dörverden. Mit dem 28-jährigen Jan-Hendrik Rippe hat Fußball-Bezirksligist TSV Dörverden seit Saisonbeginn einen neuen Spieler im Kader, der alle Erwartungen übertroffen hat. Mit sieben Toren ist der Ex-Hasseler nicht nur der erfolgreichste Goalgetter der Koopmann-Elf, sondern führt auch die Torschützenliste der gesamten Bezirksliga an.

'Zumindest bis jetzt muss ich sagen, dass mein Wechsel genau das Richtige war. Ich fühle mich in Dörverden pudelwohl und habe mit André Koopmann einen Coach, unter dem das Training viel Spaß macht, weil es so vielseitig ist', versichert der kaufmännische Angestellte einer Verdener Firma. Rippe lagen vor Saisonbeginn auch Angebote vom SSV Hülsen und FC Verden 04 sowie aus dem Kreis Nienburg vor, doch er entschied sich für den TSV Dörverden, auch weil dort seine 'Kumpel' Patrick Alt und Michael Cordes spielen.

Jan-Hendrik Rippe begann bereits mit fünf Jahren bei seinem Heimatverein TSV Hassel dem runden Leder nachzujagen. Mit 21 Jahren wechselte er auf Initiative seines langjährigen Hasseler Trainers und Förderers Clemens Sachau zum SV Werder Bremen, doch nicht zuletzt aus beruflichen Gründen kehrte er schon bald wieder zum TSV Hassel zurück. 'Ich konnte nicht mehr regelmäßig trainieren, und dann hat man keine Chance, höherklassig zu spielen', musste Rippe eingestehen.

Zu seinem Heimatverein TSV Hassel hat er allerdings weiterhin tiefe Bindungen. Er fehlt auf keinem Geburtstag seiner ehemaligen Mitspieler und unternimmt auch in seiner begrenzten Freizeit einiges mit ihnen.

Eine Lieblingsposition hat Rippe nicht. 'Wenn meine Mannschaft das Spiel bestimmt, fühle ich mich in der Spitze wohl, wenn nicht, dann hänge ich vorne oft in der Luft. Ich ziehe mich auch gern zurück, um mir die Bälle aus dem Mittelfeld zu holen', sagt der Linksfuß, der eine überdurchschnittliche Schusskraft und Schnelligkeit besitzt. Arbeiten will und muss der Ex-Hasseler noch an seiner Kondition. 'Unter André Koopmann hat sich das schon gebessert. Ich habe ja auch in Dörverden noch keine einzige Trainingseinheit versäumt', sagt der 28-Jährige nicht ohne Stolz.

Ein weiterer Vereinswechsel steht für Jan-Hendrik Rippe nicht mehr zur Debatte: 'Man sollte zwar nie nie sagen, doch in meinem Alter habe ich keine großen Ambitionen mehr, noch einmal höher zu spielen. Job und Freundin haben inzwischen Priorität bei mir.'

Das ist sicher erfreulich für den TSV Dörverden, der noch auf möglichst viele Tore von Rippe hofft. Doch für den 28-Jährigen wird es schwerer, denn inzwischen kennen die anderen Vereine der Bezirksliga seine Stärken. Sein Trainer André Koopmann ist aber überzeugt davon, dass der 28-Jährige noch viele Tore für den TSV Dörverden erzielen wird: 'Jan-Hendrik verfügt über den nicht erlernbaren Instinkt, den ein Torjäger haben muss. Bleibt er gesund, werden wir noch ganz viel Freude an ihm haben', ist der Dörverdener Coach überzeugt.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+