Astronomische Vereinigung Lilienthal lädt für Sonnabend nach Wührden ein Blick in die Weite des Alls

Der bundesweite Astronomietag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Die lange Nacht der Planeten". Da will auch die Astronomische Vereinigung Lilienthal (AVL) nicht zurückstehen und lädt bei freiem Eintritt mit einem attraktiven Programm Kenner und alle Interessierten für Sonnabend, 24. März, auf ihre Anlage nach Wührden ein.
22.03.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Siegfried Deismann

Der bundesweite Astronomietag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Die lange Nacht der Planeten". Da will auch die Astronomische Vereinigung Lilienthal (AVL) nicht zurückstehen und lädt bei freiem Eintritt mit einem attraktiven Programm Kenner und alle Interessierten für Sonnabend, 24. März, auf ihre Anlage nach Wührden ein.

Lilienthal. Eine "lange Nacht der Planeten" kann es vor allem dann auch in Lilienthal werden, wenn das Wetter mitspielt und der Himmel über dem AVL-Vereinsheim, Wührden 17 in St. Jürgen, am besten sternenklar statt grau und bedeckt ist. Los geht es allerdings bei jedem Wetter um 18.30 Uhr mit einem Vortrag von AVL-Mitglied Peter Kreuzberg zum Thema "Der Riese Jupiter".

Am Sonnabend steht der Riesenplanet Jupiter am frühen Abend im Westen zwischen dem zwei Tage alten Mond und der strahlenden Venus, wissen die Experten. Jupiter und Venus, so informieren die Astronomiefreunde, reflektieren das Licht der untergehenden Sonne und strahlen um die Wette. "Und doch könnten beide Planeten unterschiedlicher nicht sein." Das AVL-Vortragsthema widmet sich dem Riesenplaneten Jupiter, dem die Erde vermutlich ihr Überleben verdankt, weil er mehr als zweimal soviel Masse wie alle übrigen Planeten unseres Sonnensystems auf sich vereinigt - und das, obwohl er überwiegend aus Gas besteht.

Dabei sei Jupiter mehr als ein Planet. "Jupiter ist gemeinsam mit seinen über 50 Monden ein eigenes Weltensystem. Seine Schwerkraft wirkt wie ein riesiger Staubsauger auf die Nomaden unseres Sonnensystems, die Kometen, und sein großes Magnetfeld wechselwirkt mit einigen seiner zahlreichen Monde auf so wundersame Weise, dass sich die Umläufe der Monde als Leuchtspuren im Polarlicht manifestieren", so die AVL.

Wunderbare Bilder

In der Einladung der wissenschaftlichen Sternegucker heißt es: "Lassen Sie sich von den wunderbaren Bildern der Raumsonden Galileo und Cassini verzaubern und erfahren Sie, welche Geheimnisse hier noch auf ihre Entdeckung warten. Sehen Sie Europa, Callisto, Ganymed und Io mit den Augen der Forschungsroboter, bevor Sie nach draußen zu unseren Teleskopen gehen und sich mit eigenen Augen davon überzeugen, dass sie wahrhaftig den Riesenplaneten Jupiter umkreisen."

Ab etwa 20 Uhr schließen sich dann Himmelsbeobachtungen an, bei denen vier der acht Planeten unseres Sonnensystems zu beobachten sein sollen: Venus, Jupiter, Mars und Saturn werden am 24. März im Verlauf eines Abends im Teleskop zu sehen sein. Der Astronomietag bietet Anlass und Gelegenheit für jeden Interessierten, sich über astronomische Themen zu informieren und selbst einen Blick ins All zu werfen.

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