Taten in Syke, Gnarrenburg und Ganderkesee

Experte: Ermittlung zu Brandanschlägen im Bremer Umland bündeln

Drei Mal wurden in diesem Jahr Restaurants bei mutmaßlich rassistischen Brandanschlägen im Umland von Bremen zerstört. Ein Experte fordert nun eine gebündelte Ermittlung - notfalls durch den Generalbundesanwalt
28.11.2020, 09:48
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Rechtsextremismus-Experte: Ermittlungen zu Brandanschlägen bündeln
Die Ermittlungen zu drei mutmaßlich rassistisch motivierten Brandanschlägen im Umland von Bremen sollten nach Ansicht eines Experten gebündelt werden. „Wenn es die Arbeitshypothese einer Serie gibt, sollte es auch eine Sonderkommission geben“, sagte André Aden, Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bremen. Bei Verdacht auf Terror könnte sogar der Generalbundesanwalt die Ermittlungen an sich ziehen, sagte er.

In den niedersächsischen Orten Syke, Gnarrenburg und Ganderkesee sind in diesem Jahr Restaurants in Brand gesteckt worden, die von Zuwanderern betrieben werden. Die Täter schmierten Hakenkreuze an die Wände.

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Für die Ermittlungen sind drei verschiedene Polizeiinspektionen und drei Staatsanwaltschaften zuständig, die sich nach eigenen Angaben aber abstimmen. „Die Ermittlungen dauern noch an und werden auch weiterhin in alle Richtungen geführt“, teilte die Staatsanwaltschaft Oldenburg mit. „Verbindungen zu ähnlich gelagerten Taten wurden und werden weiterhin geprüft.“

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