Projektpartner Gast im Netz-Zentrum Breitband: Auch Probleme in Polen

Landkreis Osterholz. Experten aus Polen haben das Breitband-Kompetenz-Zentrum Niedersachsen im Netz-Zentrum in Heilshorn besucht. Die Gäste aus der Woiwodschaft Ermland-Masuren informierten sich dort über neueste Entwicklungen beim Breitbandausbau.
14.02.2014, 00:00
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Breitband: Auch Probleme in Polen
Von Michael Rabba

Experten aus Polen haben das Breitband-Kompetenz-Zentrum Niedersachsen im Netz-Zentrum in Heilshorn besucht. Die Gäste aus der Woiwodschaft Ermland-Masuren informierten sich dort über neueste Entwicklungen beim Breitbandausbau. Im Fokus stand die Möglichkeit, anhand von auf Landkarten basierenden Werkzeugen die Versorgung mit schnellen Internetzugängen darzustellen. Das Netz-Zentrum könne mit verschiedenenen Breitband-Atlanten sogenannte weiße Flecken bei der Versorgung abbilden, erläuterte Geschäftsführer Peer Beyersdorff.

Ihr Besuch im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projektes „Engage“ zum Erfahrungsaustausch bei der Breitband-Erschließung führte die Gäste aus Polen auch ins Osterholzer Kreishaus.

Mit Kreisdezernent Werner Schauer diskutierten die Polen über Probleme beim Breitbandausbau im ländlichen Raum. „Ein Problem, das hier wie dort auftritt, ist zum Beispiel der fehlende Informationsaustausch zwischen den Behörden und Unternehmen, die die verschiedensten Leitungen verlegen“, bilanzierte Werner Schauer die Gespräche. Durch zielgerichtete Absprachen könnten erhebliche Kosten eingespart werden. Instrumente wie das vom Netz-Zentrum entwickelte Baustellenkataster könnten als Planungshilfen auch für polnische Projekte hilfreich sein.

Stephan Kück, Leiter des EDV-Sachgebietes in der Kreisverwaltung, gab den Besuchern aus der Woiwodschaft Ermland-Masuren zudem einen Überblick, welche Möglichkeiten das niedersächsische E-Government-Netz den Bürgern und Verwaltungen bereits heute bietet. Der Begriff E-Government umfasst zum Beispiel die Abwicklung von Behördengängen über das Internet. Mit modernen Breitband-Netzen sei noch viel mehr machbar, erläuterte der EDV-Fachmann im Kreishaus.

Die polnischen Gäste besuchen auch noch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie ein Telekommunikationsunternehmen in Hannover. Dort werden ihnen neueste Breitband-Technologien vorgestellt.

Das EU-geförderte Projekt „Engage“ ermöglicht einen europaweiten Erfahrungs- und Ideenaustausch darüber, wie unterversorgte Gebiete in Europa künftig mit Breitbandnetzen ausgerüstet werden können.

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