Investition am neuen Standort

bwm produziert jetzt in Lilienthal

Lilienthal. Das Bremer Werk für Montagesysteme (bwm) plante, entwickelte und fertigte seit 1961 Anlagen für die Montagetechnik in Bremen. Zuletzt in der Reiherstraße in Oslebshausen. Als Expansionspläne an entsprechenden Flächen scheiterten, zog bwm in das niedersächsische Lilienthal um. Dort produziert der Mittelständler seit Juni diesen Jahres.
04.12.2010, 05:00
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Von Klaus Göckeritz

Lilienthal. Das Bremer Werk für Montagesysteme (bwm) plante, entwickelte und fertigte seit 1961 Anlagen für die Montagetechnik in Bremen. Zuletzt in der Reiherstraße in Oslebshausen. Als Expansionspläne an entsprechenden Flächen scheiterten, zog bwm in das niedersächsische Lilienthal um. Dort produziert der Mittelständler seit Juni diesen Jahres.

In Lilienthal-Moorhausen ist der Sondermaschinenbauer in die ehemaligen Hallen des Kabelkonfektionärs Leoni eingezogen und hat zusätzlich eine rund 2500 Quadratmeter große Montagehalle gebaut. Diese Investition beziffert bwm-Geschäftsführer Hans-Jürgen Schönert auf rund zwei Millionen Euro. Das Unternehmen entwickelt und baut Maschinen sowie ganze Fertigungslinien und betreibt einen entsprechenden Aufwand. An den Projekten sind neben Ingenieuren auch Mechaniker, Elektroniker und Softwarespezialisten beteiligt. Rund drei Monate braucht es bei größeren Projekten von der Planung bis zum Auftrag, weitere sechs Monate werden für die Fertigung bis zur Auslieferung veranschlagt. Zu den großen Kunden zählen neben Unternehmen aus der Autoindustrie auch Siemens, Continental und Philips.

Mit den Aufgaben sind rund 130 Mitarbeiter von bwm und der Tochterfirma Handke betraut. Auftragsspitzen werden durch Leiharbeiter abgedeckt. Der Geschäftsführer sieht sein Unternehmen auf einem guten Weg. "Unser Kapital sind unsere Mitarbeiter und unsere Ausrichtung", sagt Hans-Jürgen Schönert. Im Werk in Moorhausen werden viele Unikate hergestellt, die auf die Anforderungen des jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. bwm ist als Unternehmen des Sondermaschinenbaus weltweit unterwegs. "Mit Ausnahme von Südamerika und Australien beliefern wir alle wichtigen Märkte", wie der Geschäftsführer feststellt.

Der Mittelständler arbeitet im Jahr bis zu 40 Projekte ab und setzt dabei rund 20 Millionen Euro um.

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