Polizeieinsätze Wochenbilanz: Corona-Verstöße in Verden und Osterholz

Offenbar wollen sich nicht alle an Regeln halten, die wegen des Coronavirus aufgestellt worden sind. In der vergangenen Woche musste die Polizeiinspektion Verden/Osterholz mehrmals wegen Verstößen ausrücken.
11.05.2020, 08:35
Lesedauer: 2 Min
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Von Antonia Blome

In der vergangenen Woche war die Polizeiinspektion Verden/Osterholz in den Landkreisen Verden und Osterholz weiterhin präsent und kontrollierte die Einhaltung der Regelungen zum Schutz vor dem Coronavirus. „In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass sich Bürger regelmäßig über die Änderungen der Niedersächsischen Verordnung informieren sollten“, heißt es in einer Pressemitteilung. Derzeit ändern sich viele Beschränkungen und teilweise bestehen hierbei Unterschiede zwischen den verschiedenen Bundesländern.

Beleidigungen in Ottersberg und Dörverden

Nach der Einführung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) schritt die Polizei gleich zweimal aufgrund von Beleidigungen ein. So wurden am 30. April zwei Mitarbeiterinnen eines Supermarktes in Ottersberg von einem 43-Jährigen beleidigt. Die Frauen hatten den Mann und seine Begleiterin nach Angaben der Polizei zuvor darauf hingewiesen, dass der Mund und die Nase in dem Geschäft fortwährend zu bedecken seien, nachdem die beiden Personen ihre Bedeckung zum Reden herunter gezogen hatten.

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Des Weiteren wurde ein 32-jähriger Angestellter eines Lebensmittelgeschäftes in Dörverden am vergangenen Sonnabend Opfer einer Beleidigung. Ein 19-jähriger Mann trug beim Betreten des Supermarktes keine Mund-Nasen-Bedeckung. Als er von dem 32-Jährigen daraufhin angesprochen wurde, beleidigte, trat und bespuckte er diesen nach derzeitigen Erkenntnissen. Verletzt wurde der Angestellte hierbei nicht. In der vergangenen Woche mussten die Beamten erneut einschreiten, da die Kontaktbeschränkungen sowie der Mindestabstand in der Öffentlichkeit nicht eingehalten wurden.

Platzverweis am Allerufer

Am Sonnabend trafen die Polizisten sieben junge Erwachsene auf dem Verdener Waldspielplatz an. „Die Personen waren einsichtig und verließen die Örtlichkeit umgehend“, heißt es von der Polizei. Am Sonntag erteilten die Beamten drei Personen einen Platzverweis, nachdem diese gemeinsam am Allerufer in Verden angetroffen wurden. Auch in Ottersberg wurden mehrere Personen gemeinsam auf einer Wiese kontrolliert. Zudem wurden acht Senioren auf ihr Fehlverhalten hingewiesen, als diese gemeinsam in Verden angetroffen wurden.

Zum Schutz vor Betrügern empfiehlt die Polizei des Weiteren, keine E-Mails von unbekannten Absendern zu öffnen, keine persönlichen Daten per E-Mail herauszugeben und vor dem Öffnen von Anhängen die E-Mail und den Absender genau zu überprüfen.

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