Oberligist HSG Schwanewede/Neuenkirchen beendet halbjährige Negativserie - 23:21 gegen Elsfleth Das Siegen doch noch nicht verlernt

Schwanewede. Es geht also doch noch: Fast ein halbes Jahr lang war die HSG Schwanewede/Neuenkirchen in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen von Niederlage zu Niederlage geeilt, um endlich wieder einmal zwei Punkte zu gewinnen. Mit 23:21 (8:11) setzten sich die 'Goldmädchen' von Trainerin Claudia Pfeiff in eigener Halle gegen den Elsflether TB durch, der nun um den Klassenerhalt bangt.
25.04.2010, 20:20
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Klaus Grunewald

Schwanewede. Es geht also doch noch: Fast ein halbes Jahr lang war die HSG Schwanewede/Neuenkirchen in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen von Niederlage zu Niederlage geeilt, um endlich wieder einmal zwei Punkte zu gewinnen. Mit 23:21 (8:11) setzten sich die 'Goldmädchen' von Trainerin Claudia Pfeiff in eigener Halle gegen den Elsflether TB durch, der nun um den Klassenerhalt bangt.

Den hat sich die gastgebende Spielgemeinschaft schon vor Wochen abschminken müssen. Gleichwohl wollte der Tabellenletzte unbedingt noch einmal die Früchte eines Sieges genießen, während die Gäste aus der Wesermarsch gegen den Abstieg kämpften. Stoff genug für eine spannende Partie, die bis zum 7:7 in der 19. Minute auch ausgeglichen verlief. Dann aber schlich sich bei den 'Goldmädchen' das alte Leiden ein: Ballverluste nach technischen Fehlern oder Pässe in die Hände der Gegnerinnen nutzten die Schützlinge von Trainer Ulrich Adami zu Kontervorstößen. Mit der Folge, dass die Elsfletherinnen zur Pause 11:8 in Front lagen.

Auch in der zweiten Hälfte blieb es spannend. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, bis zur 53. Minute hatten sich die Gastgeberinnen wieder auf ein Tor zum 18:19 herangekämpft. Weil jetzt auch den Gästen angesichts der nervlichen Belastung etliche Stockfehler unterliefen. Doch nicht nur die Fehler des Gegners, sondern auch die eigene Willensstärke brachte die Gastgeberinnen schließlich auf die Siegerstraße. Auf die bog sie ein, als der einmal mehr herausragenden Diane Meyer in der 58. Minute das 21:20 gelang. Jetzt lockerte der Gast die Deckung, setzte voll auf Offensive und fing sich prompt die tödlichen Konter ein. Da war auch ETB-Keeperin Tanja Dierks machtlos, die ansonsten eine starke Partie zeigte und etliche Chancen des Absteigers zunichte machte.

So schlichen die Elsfletherinnen nach der Schlusssirene mit hängenden Köpfen in die Kabine. Ulrich Adami sprach von einem schlechten Spiel seiner Mannschaft und haderte mit den Unparteiischen, die den Gästen fünf, der HSG aber zwölf Siebenmeter zugesprochen hatten. Von denen freilich nur sieben verwandelt wurden. Das reichte aber, um Elsfleth erneut zu schlagen. Von ihren sieben Pluspunkten machten die 'Goldmädchen' vier gegen die Wesermarsch-Frauen und hatten ein Ziel erreicht. Claudia Pfeiff: 'Wir wollten Woltmershausen Schützenhilfe im Kampf gegen den Abstieg leisten.' Die Turnerschaft ist nach dem 24:24 gegen Garrel freilich noch nicht ganz aus dem Schneider.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+