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80 Jahre Zweiter Weltkrieg
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Bomben auf London, Liverpool und Coventry

Helmuth Riewe 13.08.2019 1 Kommentar

In den 1930er-Jahren bauten die Nationalsozialisten den Fliegerhorst in Adelheide, wo Teile des Kampfgeschwaders Boelcke stationiert waren, das in den Luftkrieg gegen England involviert war.
In den 1930er-Jahren bauten die Nationalsozialisten den Fliegerhorst in Adelheide, wo Teile des Kampfgeschwaders Boelcke stationiert waren, das in den Luftkrieg gegen England involviert war. (Ingo Moellers)

Bereits am 16. September 1939 war die III. Gruppe des Kampfgeschwaders 27 Boelcke (III./KG 27) aus dem Feldzug gegen Polen zurück nach Adelheide verlegt worden. Nach diesem knapp dreiwöchigen Kriegseinsatz war für die Bomberbesatzungen aus Delmenhorst erst einmal Kampfpause. In geruhsamen bayrischen Orten war Erholung und Auffrischung angesagt. Im Frühjahr 1940 beteiligte sich die III. Gruppe an der Kriegsführung gegen Frankreich, die Niederlande und Belgien. Und vor allem gegen England. Nach aktuellen Quellenfunden begann der Luftkampf Ende Mai 1940.

Bevor es dazu kam, hatte es aber an der Spitze der Gruppe Veränderungen gegeben. Der bisherige Chef, Andreas Nielsen, war zu Höherem berufen worden. Hauptmann Ulrich Schirmer, zuvor Kapitän der 8. Staffel, hatte zum 23. Februar 1940 die Stelle des Gruppenkommandeurs übernommen. Bei einem Angriff britischer Jäger über Frankreich wurde er am 22. Mai 1940 als Pilot einer He 111 abgeschossen und starb. Der Abschuss ihres Kommandeurs steht exemplarisch für die veränderte Situation, die die Kampfflieger aus Delmenhorst-Adelheide vorfanden. In Polen hatten sie es noch mit überschaubaren Verlusten zu tun, wie Nielsen berichtete: „Während des Polenfeldzuges hat die Gruppe im Ganzen zwei Flugzeuge durch Bruch bei der Landung verloren. Mehrere Flugzeuge waren durch leichte Flak und durch Erdbeschuss zum Teil mehrmals leicht beschädigt. Tote: keine. Verwundete: drei Angehörige des fliegenden Personals“. In Westeuropa und nach dem Angriffsbeginn auf England verschärfte sich die Situation weiter.

Nachfolger Schirmers als Gruppenkommandeur wurde Major Manfred Speck von Sternburg, der ab dem 25. Mai 1940 amtierte und damit als Chef der drei Delmenhorster Staffeln agierte, als am 31. Mai 1940 die Bombardierungen Englands begannen. Jedenfalls heißt es in einer Lagemeldung zum 31. Mai 1940: „I./KG 27 mit 16 He 111, II./KG 27 mit zwölf He 111 und III./KG 27 mit zwölf He 111 greifen Flugplätze in Südost-England an.“ Allerdings muss dieses Datum kritisch betrachtet werden.

Speck von Sternburg amtierte relativ kurz bis zum 22. Oktober 1940, also zeitlich im Verlauf der Kämpfe über und gegen Großbritannien. Dann stürzte er bei einem Rückflug in der Nähe des Standortes der Maschine in Frankreich ab. Die Umstände dieses Absturzes sind eher kurios. Der Major hatte seinen Versetzungsbefehl bereits in der Tasche und wollte am Schlusstag seiner Zeit in der III./KG 27 nochmals unmittelbar an einem Feindflug teilnehmen. Er nahm daher auf dem fünften Sitz einer He 111 seiner Gruppe Platz, die nach dem Angriffsflug auf Großbritannien auch tatsächlich die Rückkehr nach Frankreich schaffte. Über dem geplanten Landeplatz herrschte allerdings dichter Nebel, sodass die übrigen Maschinen der Staffel einen Ausweichflughafen ansteuerten. Da Speck von Sternburg aber unbedingt pünktlich die Abreise zu seinem neuen Einsatzort schaffen wollte, gab er dem Flugzeugführer den Befehl, trotz des dichten Nebels zu landen. Das misslang: Die Maschine stürzte ab. Der Kommandeur sowie drei Besatzungsmitglieder kamen ums Leben, nur einer überlebte schwer verletzt, weil er rechtzeitig abspringen konnte.

Nachfolger Speck von Sternburgs wurde Hans-Henning von Beust, der nach eigenen Angaben an der Bombardierung Gernikas beteiligt war und spätestens seit Beginn des Zweiten Weltkriegs als Kapitän der 7. Staffel der KG 27 agierte. Nach seiner Zeit als Gruppenkommandeur der III. Gruppe übernahm er als Kommodore später die Leitung der gesamten KG 27.

Erste Fliegerangriffe auf England

Zurück zum 31. Mai 1940. Zu diesem ersten Angriffstag gibt es einen Kurzbericht eines Mitglieds der 8. Staffel: „Um 21 Uhr kam der Einsatzbefehl. Angriff auf den Flugplatz nördlich von York in England. Start um 23.15 Uhr, mit 20 SC 50. Mit an Bord diesmal hatten wir die Ehre des Gruppenkommandeurs Graf Speck von Sternburg. Er flog als fünfter Mann mit. Der Hinflug klappte gut, wir flogen außerhalb der englischen Ostküste, die gut sichtbar war. In der Humbermündung wurde es dunstig. Um 0.17 Uhr flogen wir erstmals in England ein.“

Ein anderer notierte zu diesen ersten Angriffstagen: „Start 0.30 Uhr, Ziel die Hafenanlagen von Southampton, Beladung Brandbombenschüttkästen als ‚Anzünderflugzeug‘. Für den Anflug war volle Bombenladung, dafür weniger Kraftstoff befohlen. Anflug über See … Links waren die Umrisse der Isle of Wight, rechts der englische Kriegshafen Portsmouth zu erkennen. Geschlossene Wolkendecke in 4000 Meter, eigene Angriffshöhe 3950 Meter. Da die He 111 zu dieser Zeit nur über das völlig veraltete Goerz-Bombenzielgerät verfügte, mußte der Angriffskurs circa 20 bis 30 Kilometer ohne Kurs- und Höhenänderung vor sich gehen, um die ‚Geschwindigkeit über Grund‘ und den seitlichen Abdriftwinkel genau erfliegen zu können. Rund 40 Kilometer vor dem Ziel wurde unsere Maschine von circa 40 Scheinwerfern erfaßt. Die Scheinwerfer reichten uns bis zum Ziel Southampton weiter. Der Schatten der He 111 wurde gleich gegen die circa 50 Meter darüber liegende Wolkenuntergrenze projiziert. Fast gleichzeitig mit dem Aufleuchten der Scheinwerfer kamen die ersten Flakgranaten der schweren Schiffsflak heran. Wir hörten das Detonieren der Flakgranaten um und auch in der Maschine. Blech knirschte, schwere Treffer in der Maschine, dazu Nahtreffer, die die Außenbleche von Rumpf und Flächen durchsiebten. Eine schwere Granate war durch das Funkgerät gegangen, war dann zum Dach hinaus und über der Maschine detoniert mit circa 200 Treffer durch Splitterwirkung. Zum Glück lagen alle Treffer achtern. Der Zielanflug gelang. Die Brandbomben entzündeten Lagerschuppen an den Kaianlagen, wo zu Friedenszeiten die Passagierdampfer nach Amerika gingen. Unsere nachfolgenden He 111 hatten damit eine genaue Zielmarkierung für ihr Wirkungsbombardement mit Sprengbomben SC 250."

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Für die gleiche Nacht notierte ein anderer: „Start um 0.44 Uhr als erste Maschine der Staffel. Direkter Anflug auf das Ziel. Vorerst hatten wir keine Bodensicht. Unter uns massenhaft Scheinwerfer … Die Scheinwerfer suchten uns, fanden uns aber nicht. Es waren sicher über 100 Stück. Flughöhe 4500 Meter bei schlechter Sicht. Darauf gingen wir auf 4000 Meter. Ganz schwach konnte ich jetzt die vorspringenden Hafenanlagen von Southampton erkennen. Wir machten den Zielanflug, ich löste die Bomben aus. In diesem Moment hatten uns vier bis fünf Scheinwerfer gepackt. Wir wurden stark geblendet. Ganz schwach konnte ich die Detonation der Bomben erkennen. Wir verzogen uns schnell in die über uns liegende Wolkenschicht … Bei der Rückkehr erfuhren wir, dass die Gruppe am nächsten Tag ‚in Ruhe geht‘.“

Für die III./KG 27 war damit der aktive Kampf gegen England zunächst vorbei. Da diese Berichte sehr detailreich sind, wird es sich bei ihnen kaum um Erfindungen handeln. Andererseits wird in Zusammenfassungen über den deutschen Luftkrieg gegen England darauf verwiesen, dass diese Bombardements mit dem Kanalkampf erst am 10. Juli 1940 begonnen haben sollen. Gründe für diese terminliche Differenz sind aktuell nicht zu nennen. Bis zu einer plausiblen anderen Erklärung ist davon auszugehen, dass das Kampfgeschwader Boelcke bereits im Mai 1940 mit Bombardierungen auf den Britischen Inseln begonnen hat.

Anfang August 1940 wurde die Gruppe nach Rennes in der Bretagne verlegt, um näher am Angriffsziel England zu sein. Einer schrieb: „Unser Dienst seit dem 4. August bestand in Beschäftigung beim Bau von Tarnboxen am Flugplatz, unterbrochen mit viel Freizeit zum Besuch der Stadt. Die Zivilbevölkerung verhielt sich uns gegenüber verständlicherweise sehr reserviert.“

Intensiver Bombenkrieg gegen England

Diese für die Besatzungen ruhige Dienstphase wurde am 12. August 1940 beendet, „die ganze Gruppe startete ohne Bomben an Bord zu einem Scheinangriff auf die englische Südküste, um englische Jäger von den Zielen wirklicher Angriffe wegzulocken“, schrieb einer der Teilnehmer. Schon am 13. August stürzte eine Maschine der 7. Staffel nach einem Luftkampf nördlich von Cherbourg ins Meer, drei Besatzungsmitglieder starben. Der Pilot konnte gerettet werden. Tags drauf wurde eine Besatzung der 8. Staffel nach einer Notlandung in England festgenommen. Zuvor war bei einem Tagesangriff der Flughafen Chester bei Liverpool angegriffen worden. Der Vorfall ist gut dokumentiert. Die Besatzung kam in Gefangenschaft, die sie überwiegend in Kanada verbrachte. Mehrere von ihnen haben darüber berichtet. Interessant ist, dass der Gruppenkommandeur Speck von Sternburg zuvor die Sicherungsmaßnahmen der Briten heruntergespielt haben soll. Einer der Männer schrieb: „Plötzlich gab es Bewegung. Antreten aller Besatzungen und Meldung an den Kommandeur Graf Speck von Sternburg. Er bagatellisierte noch die englische Jagdabwehr, die schon ziemlich angeschlagen sei und tat so, als ob die Luftherrschaft über England bereits hergestellt sei.“

Ein Angehöriger der 7. Staffel erläuterte zu diesen und anderen Abschüssen zum Datum 16. August 1940: „Die verlustreichen Tageseinsätze gegen England hörten nach diesen Misserfolgen bald auf.“ Er verdeutlichte zugleich die Bedeutung dieser Änderung: „Das ursprüngliche Ziel, das ‚Niederkämpfen‘ der englischen Jagdwaffe, die Voraussetzung für das ‚Unternehmen Seelöwe‘, war gescheitert.“

Bomben gegen britische Städte

Spätestens am 1. September 1940 setzten die Angriffe auch der III./KG 27 auf vor allem städtische Ziele wieder ein. Alle drei Gruppen starteten an diesem Tag einen Großangriff auf Swansea: Die III./KG 27 war dabei mit elf He 111 vertreten. Am 3. September folgte ein Angriff auf Liverpool. Tags darauf setzten alle drei Gruppen den Großangriff auf Liverpool fort. Die III. Gruppe war dabei mit acht Maschinen vertreten. Solche Angriffe wurden auch in den Folgetagen ausgeführt. Spätestens ab dem 7. September 1940 waren die Flieger aus Delmenhorst zudem an den Großangriffen auf London vertreten. So heißt es in einer Tagesmeldung vom 7. September: „Am Großangriff gegen London  war die III./KG 27 mit drei He 111 beim Angriff. Von der III./KG 27 flogen zehn He 111 zwischen 23 und 4.15 Uhr Stör- und Ablenkungsangriffe auf 17 verschiedene Orte in ganz England.“

Schon in der Zeit davor, als womöglich die Zielfestlegung noch auf militärisch wichtige Ziele beschränkt war, waren bei den Angriffen in ganz erheblichem Maße zivile Anlagen beschädigt und zerstört sowie zahllose Zivilisten durch die Bombardements getötet worden. Spätestens seit diesem Großangriff auf London vom 7. September 1940 wird eine solche angebliche Zurückhaltung ganz aufgegeben. Zwar gab es auch in London militärische Ziele, doch bei den Angriffen fielen auch ganze zivil bewohnte Stadtteile Londons den deutschen Bomben zum Opfer. Ungeschminkt benennt einer der Soldaten, die nach einer Notlandung in Kriegsgefangenschaft gekommen waren, die Gefühlslage: „Unser Auftrag war nun bestens ausgeführt und wir flogen ab und gewannen schnell an Höhe. Die Nervenanspannung der letzten Minuten legte sich und es machte sich in uns eine Siegesstimmung auf diesen erfolgreichen Angriff bemerkbar … Ich war bestimmt nicht lebensmüde und wollte den einmal zu erwartenden Endsieg miterleben, nicht aber hier mein Ende vorbereiten. Die Stimmung bei meinen übrigen Kameraden muß die gleiche gewesen sein … Oft genug hatten wir uns bei unseren Bier- und Staffelabenden in fortgeschrittener Stunde Mut gemacht beim Singen des Liedes: ‚Rann an den Feind – rann an den Feind, Bomben auf Engelland!‘ In so einem Rausch handelten wir nun – die Vernunft schwieg.“

Um all das besser einordnen zu können, muss ein kurzer Blick auf die realen Kriegsverhältnisse des Sommers 1940 geworfen werden, bezogen natürlich auf das Einsatzgebiet der Boelcke-Flieger im Kampf gegen England. Dabei muss auch die tatsächliche und psychologische Wirkung der ersten Bombenangriffe englischer Bomber auf deutsches Gebiet betrachtet werden.

Noch am 23. Mai 1940 soll der Fliegergeneral Milch, bezogen auf den baldigen Einsatz der Boelcke-Flieger gegen England, angewiesen haben, nur Industrieanlagen anzugreifen und die Zivilbevölkerung zu schonen. Doch schon am Tag danach konterkarierte Hitler mit seiner Weisung Nummer 13 diesen Hinweis, in der es heißt, der Kampf gegen England werde „in vollem Umfang“ freigegeben, sobald ausreichende Kräfte zur Verfügung ständen. Mit Bezug auf die Bombardierungen des Ruhrgebiets solle die Offensive mit einem „vernichtenden Vergeltungsangriff“ begonnen werden. Noch war dies, so die Einschätzung von Hubert Brieden, eher aggressive Rhetorik, genaue Daten und Ziele wurden noch nicht benannt. Briedens These lautet: „Nach einer Niederlage Frankreichs – so das Kalkül der deutschen Führung – werde auch die britische Führung einlenken, die neuen Machtverhältnisse in Europa akzeptieren und sich mit Deutschland arrangieren. Dann könnte der Krieg im Westen beendet und endlich das zentrale Anliegen der deutschen Eliten realisiert werden: der Angriff auf die Sowjetunion … Doch die Regierung Churchill verhielt sich anders als erhofft, war nicht bereit, Deutschland als neue Weltmacht zu akzeptieren, ging davon aus, dass sich die Regierung Hitler auch mit dem bisher Erreichten nicht zufrieden geben werde, und setzte für den Fall einer weiteren Eskalation des militärischen Konflikts auf die enge Zusammenarbeit mit den USA.“

Zudem war die britische Armee, allen voran die Luftwaffe, keineswegs geschlagen. So begann dann am 13. August 1940 die Luftschlacht um England, um die Lufthoheit über England zu erlangen, was den deutschen Aggressoren allerdings nie gelang. Zunächst sollte die Infrastruktur der Luftwaffe und die englische Rüstungsindustrie durch massive Bombardements vernichtet werden, um dann, sozusagen als Höhepunkt, auch die Gas-, Wasser- und Elektrizitätsversorgung lahm zu legen. Eine Seeblockade sollte ergänzend die Insel von ihren Einfuhren abschneiden.

Bild zu den Gedenkfeiern aus dem jahr 2010, als die Briten an den Angriff der deutschen Bomber im Jahr 1940 erinnerten. Delmenhorster Flieger griffen damals unter anderem London, Liverpool und Coventry an.
Bild zu den Gedenkfeiern aus dem jahr 2010, als die Briten an den Angriff der deutschen Bomber im Jahr 1940 erinnerten. Delmenhorster Flieger griffen damals unter anderem London, Liverpool und Coventry an. (Sgt Mobbs/mod/handout/DPA)

Das Scheitern dieser Kriegsstrategie hatte mehrere Gründe. So kämpfte die Luftwaffe ohne Heeresunterstützung und ohne Überraschungsmoment. Auch die britische Aufrüstung mit Militärmaschinen hatte die deutsche Führung unterschätzt. Für 1940 ging sie davon aus, dass in England knapp 10 000 Flugzeuge vom Band laufen würden, tatsächlich waren es aber über 15 000. Zudem hatte das Land ein abgestimmtes Verteidigungssystem aufgebaut, gestützt auf Jäger, Flugabwehrkanonen und mehr als 50 Radarstationen. Hinzu kam, dass der britische Geheimdienst seit April 1940 die deutschen Funksprüche entschlüsseln konnten, sodass sie über viele der Angriffspläne frühzeitig unterrichtet waren.

Das soll nicht heißen, dass die Angreifer ohne Erfolge waren. Allerdings waren die Verluste der Deutschen sowohl an Material als auch an Personal so bedeutsam, dass sie nicht einfach schulterzuckend ersetzt werden konnten. Außerdem, auch eine Fehleinschätzung der deutschen Planer, lagen viele der britischen Rüstungsanlagen außerhalb der Reichweite deutscher Jagdflugzeuge, blieben die Bomber damit häufig ohne Schutz und waren gezwungen, überwiegend nachts zu fliegen, was die Zielfindung natürlich deutlich erschwerte.

Im Gegenzug baute England seine Flotte strategischer Bomber aus und verstärkte die Angriffe auf deutsche Rüstungszentren. Die psychologischen Folgen dieser unerwarteten Kriegswendung in der deutschen Bevölkerung waren erheblich. Brieden zitiert eine Quelle zur Situation Ende Juli 1940: „Infolge der andauernden nächtlichen Fliegeralarme mehren sich die Meldungen über Produktionsausfälle. Die Ausfälle infolge direkter Fliegerauswirkungen sind nach wie vor verhältnismäßig gering … Um so stärker sind aber die mittelbaren Folgen der andauernden Luftangriffe infolge Übermüdung der Arbeiter.“ Speziell im Ruhrgebiet seien erhebliche Produktionsrückgänge beobachtet worden. Beeindruckt von den erheblichen eigenen Verlusten setzte sich bei der deutschen Führung die Idee durch, den Widerstandswillen der britischen Bevölkerung durch Zermürbungs- und Terrorangriffe zu brechen.

Angriffe auf Industriestädte

Mit Befehl vom 19. Oktober 1940 wurde bestimmt, dass nicht nur London möglichst pausenlos bombardiert werden sollte, sondern auch die Industrieräume Liverpool und Birmingham-Coventry. Unter dem Titel „Mondscheinserenade“ starteten in der Nacht vom 14. auf den 15. November 1940 zahlreiche deutsche Bomber zum Großangriff auf Coventry, in der auch Betriebe der Flugzeugindustrie beheimatet waren. Die Flieger des KG 27 waren daran mit 47 He 111 beteiligt, darunter die III. Gruppe mit 13 Maschinen. Coventry wurden großflächig zerstört, es gab mindestens 380 Tote. International hatte dieser Angriff eine vergleichbare Wirkung wie die Bombardierung von Gernika im Verlauf des Spanischen Bürgerkriegs. Das Schreckensbild der „Coventrisierung des Krieges“ entstand, ein Begriff, der angeblich auf den deutschen Propagandachef Joseph Goebbels zurückgeht. Im Gegenzug verstärkten die Briten ihre Angriffe auf deutsche Städte. Eine Todesspirale wurde in Gang gesetzt, die sich bis zum Kriegsende fortsetzte.

Trotz aller Brutalität war ein militärischer Sieg Deutschlands in weite Ferne gerückt. Die Luftschlacht um England war verloren, erstmals waren dem deutschen Expansionsdrang Grenzen gesetzt worden. So kam es zu einer strategischen Umorientierung Richtung Osten. Hitler wies am 18. Dezember 1940 die Wehrmacht an, den Krieg gegen die Sowjetunion vorzubereiten. Damit wurde die Grundlage für einen Zweifrontenkrieg gelegt, die Deutschlands Militärstrategen zuvor gerade hatten vermeiden wollen.

Der Luftkrieg gegen England wurde mit verminderter Intensität dennoch fortgesetzt. Erst im Frühjahr 1941 war die Luftschlacht um England beendet. Allein zwischen Juli und Dezember 1940 brachten deutsche Bomberbesatzungen in Großbritannien angeblich 23 000 Zivilisten um. Allerdings sind solche Zahlen mit Vorsicht zu behandeln: Propaganda gibt es im Krieg von allen Seiten, und die Erstellung genauer Namens- und Todeslisten dürfte in vielen Fällen kaum möglich gewesen sein.

Das Kampfgeschwader Boelcke, nun vorgesehen für den Kampf gegen Jugoslawien und die Sowjetunion, wurde Richtung Osten, zunächst nach Rumänien, verlegt.

Intensität der Einsätze

Zurück zur III. Gruppe des KG 27. Um einen Eindruck von der Intensität der Beteiligung der Delmenhorster Flieger an den Angriffen auf England seit Beginn der Bombardierung Londons zu vermitteln, sollen chronologisch – ausdrücklich ohne Anspruch auf Vollständigkeit – ihre Einsätze und Einsatzziele aufgelistet werden. An einigen Stellen ergänzt durch Kommentierungen beteiligter Flieger der III. Gruppe und Stellungnahmen des Gruppenarztes.

21. September 1940: III. Gruppe mit drei He 111 über London; mit sieben Maschinen Nachtangriff auf Liverpool. Dazu ein Kommentar: Eine Maschine „startet von Rennes aus als ‚Anzündungsflugzeug‘ der ersten eingesetzten Gruppe auf die Hafenanlagen von Liverpool … Durch die mitgeführten Brandbomben große Flächenbrände in den Lagerschuppen … Dies waren die Anhaltspunkte für die später angreifenden ‚Wirkungsbesatzungen‘. Der Großbrand war bis zum Bristol-Kanal zu sehen.“

22. September 1940: 13 Maschinen der III. Gruppe über London; ebenso am 23. September. An diesem Tag zudem zwei Maschinen mit „Störangriff“ auf Liverpool.

24. September 1940: 16 Maschinen über London, tags drauf mit 15 He 111.

26. September 1940: 16 Maschinen bei Angriff auf Liverpool.

27. September 1940: 16 Maschinen über London.

29. September 1940: elf Maschinen bei „Störangriff“ auf Liverpool; fünf davon griffen Ausweichziele an.

30. September 1940: 19 Maschinen über London; eine Maschine griff als Ausweichziel Aldershot an.

2. Oktober 1940: 20 Maschinen zwischen 23 und 0.55 Uhr über London.

4. Oktober 1940: 16 Maschinen über London; zwei flogen „Störangriffe“ auf Liverpool.

8. Oktober 1940: 14 Maschinen mit Ziel London. An diesem Tag Verlust einer Maschine der 7. Staffel, dabei drei tote Crewmitglieder. Über England hatte es einen Motortreffer gegeben; zwar reichte es noch zum Rückflug nach Frankreich, doch beim Landeanflug in Rennes stürzte die Maschine ab. Der Pilot überlebte.

9. Oktober 1940: elf Maschinen über London. Absturz einer angeschossenen Maschine der 9. Staffel ebenfalls über Frankreich, dabei drei Tote. Der Pilot, ein Leutnant, war zu diesem Zeitpunkt 20 Jahre alt.

11. Oktober 1940: drei Maschinen mit „Störangriff“ auf Liverpool.

12. Oktober 1940: mit sieben Maschinen „Störangriff“ auf Birmingham.

13. Oktober 1940: zehn Maschinen „Störangriff“ auf Liverpool, je eine auf Bristol sowie auf Portland.

14. Oktober 1940: zwölf Maschinen Richtung London, je eine griff „Ausweichziele“ in Bournemouth und Portsmouth an.

15. Oktober 1940: 13 Maschinen über London.

16. Oktober 1940: fünf Maschinen über London.

17. Oktober 1940: drei Maschinen nach London, acht Richtung Liverpool.

18. Oktober 1940: neun Maschinen über Birkenhead.

21. Oktober 1940: drei Maschinen Richtung Liverpool, außerdem je eine nach Bristol und Cardiff. Danach gibt es keine weiteren Tagesmeldungen mehr.

Angriff auf Coventry

In der Zusammenfassung der Einsätze auf London hielt einer der Boelcke-Flieger (von der 3., also einer Wunstorfer Staffel) fest: „In den Monaten September bis November 1940 sind wir allein 16 mal nach London geflogen. Es waren 15 Nachtangriffe und ein Tagesangriff. Zweimal haben wir unser Ziel nicht finden können, bedingt durch zu schlechtes Wetter. Dabei konnten wir einmal unser Ausweichziel finden und angreifen, einmal haben wir die Bomben in den Ärmelkanal geworfen, weil wir unser Ausweichziel nicht ausmachen konnten.“

Am 14. und 15. November flogen deutsche Kampfgeschwader Angriffe gegen die mittelenglische Industriestadt Coventry. Die Stadt wurde quasi ausradiert, berichtete der Truppenarzt des Boelcke-Geschwaders.
Am 14. und 15. November flogen deutsche Kampfgeschwader Angriffe gegen die mittelenglische Industriestadt Coventry. Die Stadt wurde quasi ausradiert, berichtete der Truppenarzt des Boelcke-Geschwaders. (Zweite Weltkrieg im Bild Band 1, Burda Druck und Verlag 1952)

Am 14. November 1940 dann, in der Nacht, begannen die konzentrierten Angriffe auf Coventry. Ein Mitglied der 7. Staffel hielt dazu fest: „Dieser Großangriff hat später für Schlagzeilen gesorgt. Er wurde als böswilliges Auslöschen einer Stadt gebrandmarkt. Was steckte aber wirklich dahinter? Zahlreiche mittlere und kleinere Firmen der Flugzeugindustrie waren inmitten von Wohngebieten dieser Stadt entlang der Ausfallstraßen ähnlich wie in Deutschland angesiedelt. In dieser Nacht schien der Vollmond. Auch aus 3000 bis 4000 Meter Höhe war die Stadt unter uns ‚gestochen scharf‘ in ihren Umrissen und Straßen klar erkennbar. Die gute Sicht erlaubte einen schulmäßigen Anflug auf unser Zielgebiet. Es konnte nicht ausbleiben, daß die Bombenreihen der Flugzeuge – bei den verhältnismäßig kleinen räumlichen Ausdehnungen der Fabrikanlagen – darüber hinaus auch die angrenzenden Wohngebiete in Mitleidenschaft zogen.“

Solch beschönigende Worte rückte der Stabsarzt im Brief an seine Frau allerdings zurecht: „Eben hörte ich den heutigen Wehrmachtsbericht und die Meldungen von unserem Einsatz auf Coventry. Daraus könnt ihr Euch auch ungefähr ein Bild machen, aber wenn man das alles direkt miterleben kann, wenn man die Besatzungen von dem Riesenbrand erzählen hört und Einzelheiten erzählt bekommt, so ist das doch kaum zu schildern. Hier ist wahrlich eine Stadt von der Größe Würzburgs ‚ausradiert‘ worden. Das ist ein unbarmherzig grausamer Krieg. 500 Flugzeuge mit 500 000 Kilogramm Bomben!“

Weitere Bombardierungen

Wie geschildert, gab es auch im Jahre 1941 noch Bombenflüge auf England sowie auf britische Schiffe, wenn auch nicht mehr in der Intensität wie bei den Angriffen auf Liverpool, London und Coventry.

23. Februar 1941: Angriff auf Schiffe im Bristol-Kanal durch eine Maschine der 8. Staffel. Beschädigung durch MG-Beschuss von den beiden Trawlern „Grackle“ und „Dandora“. Absturz der Maschine beim Versuch der Notlandung auf Irland.

9. März 1941: Bewaffnete „Seeaufklärung“ durch Hans-Henning von Beust, Kommandeur der III./KG 27, südlich von Plymouth. Vier Sprengbomben 250 auf Handelsschiff abgeworfen: „Ein Bombenvolltreffer auf dem Heck des Schiffes beobachtet.“

20. März 1941: Wieder Nachteinsatz durch von Beust auf das selbst gewählte Ausweichziel, den Flugplatz St. Eval: „Dort sind Flugzeuge zur deutschen U-Bootüberwachung im Atlantik stationiert. Der Luftangriff der einzelnen Maschine erfolgte aus 700 Meter Höhe: Zwei Flugzeuge zerstört, fünf Flugzeuge beschädigt. Durch diesen Erfolg erfolgte eine Schwerpunktbildung für die III./KG 27 zur Bekämpfung englischer Flugplätze.“

23. März 1941: Die III./KG 27 wird nach Orléans-Bricy verlegt.

27. März 1941: Zwei „Zerstörereinsätze“ auf Flughäfen für eine Maschine der 8. Staffel. Beide wegen zu guter Sicht abgebrochen. „Wir flogen für die englische Flak ‚Flakdarstellung‘“, lautete der Bericht. Für das Anfliegen eines „Ersatzzieles“, Bournemouth, sei der Besatzung ein Kriegsgerichtsverfahren angedroht worden, „denn Bournemouth sei eine offene Stadt“.

Stolz der Gruppe

Am 2. April 1941 meldete der Wehrmachtsbericht, dass „Flugzeuge eines Kampfgeschwaders unter Führung des Majors Ulbricht sechs große Tankschiffe mit zusammen 42 000 Bruttoregistertonnen am Eingang des St.-Georg-Kanals vernichtet hat.“ Der Bericht meldet zudem, „daß eine Kette des gleichen Verbandes unter Führung von Oberleutnant Münz einen Flugplatz an der britischen Südküste mit durchschlagendem Erfolg“ angegriffen habe. „Hierbei wurden Bombenvolltreffer in Hallen und Unterkünften erzielt und 24 Flugzeuge mit Sicherheit am Boden zerstört.“

Stabsarzt Keller war über solche Vorgänge und vor allem die Berichterstattung darüber ganz begeistert, er schrieb: „Heute mittag um 14 Uhr war ein feierlicher Augenblick, als der Wehrmachtsbericht kam. Das erste Mal einer von den Unsrigen! Eine große Freude und Begeisterung!“ Beide Angriffe waren also den Geschwader Boelcke zuzuschreiben, die Bombardierung des Flughafens auf jeden Fall der III. Gruppe. Dazu schrieb ein Mitglied der 9. Staffel: „Zu dieser Kette gehörten auch Feldwebel Engelbert Heiner und ich als Bordfunker. Unsere Kette kam vom Bristol-Kanal her unter einer tiefhängenden Wolkendecke (300 Meter) auf Land zu. Nicht weit von der Küste im Landesinnern sahen wir einen Flugplatz vor uns, ebenso sahen wir die Startbahn und links und rechts davon aufgestellte Flugzeuge, und zwar in Reih und Glied… Die erste Bombenreihe lag genau zwischen den an der Startbahn abgestellten Flugzeugen.“ Danach folgte, „nachdem wir gewendet hatten, ein erneuter Anflug auf Unterkünfte und Hallen".

Nochmals Coventry

9. April 1941: Erneuter Angriff auf Coventry; dort Abschuss der Maschine; vier Besatzungsmitglieder überleben durch Absprung; ein Toter. Dazu schrieb später der Bordfunker: „Stärkste Flakabwehr beim Luftangriff auf das Rüstungszentrum Coventry! Die Bomben hatten wir schon abgeworfen und wir beobachteten die Bombenwirkung. Plötzlich einige starke Knaller in der Maschine … Der Flugzeugführer flog nach meiner Jägerwarnung sofort einen Abschwung.“ Nach Rückkehr auf dem französischen Abflughafen hatte die Mannschaft an Bord einen Toten und einen Verwundeten.

16. April 1941: Nachteinsatz der III. Gruppe auf den Flugplatz Brandon am Bristol-Kanal. Bomben sollen Flugzeughallen und Unterkünfte getroffen haben.

17. April 1941: erneuter Nachteinsatz der Gruppe, diesmal auf den Flugplatz Exeter. „Gute Bombenlage mit Brandbomben in den Flugzeughallen und den abgestellten Flugzeugen, die mehrere Brände hervorrufen.“

4. Mai 1941: Großangriff der III./KG 27 auf die Hafenanlagen von Belfast.

6. Mai 1941: Luftangriff auf Glasgow. Dazu schrieb der Stabsarzt: „Zur Zeit müssen unsere Flieger sehr viel leisten. Die Langstreckenflüge über ganz England bis nach Glasgow sind schon sehr anstrengend und zum Schlafen ist nachts keine Zeit mehr.“

Auch die Verluste weiteten sich aus. So etwa am 10. Mai 1941: An diesem Tag wurde eine Maschine der 7. Staffel beim Anflug auf London abgeschossen und stürzte südlich von Seaford (Sussex) in die See, und zwar – nach britischen Angaben – am 11. Mai 1941 um 2.05 Uhr. Drei Leichen wurden angespült: „Der Tod trat durch Ertrinken ein.“ Am gleichen Tag, nach deutschen Angaben also am 10. Mai 1941, wurde auch eine Maschine der 8. Staffel abgeschossen, die sich ebenfalls im Anflug auf London befand. „Der Bordfunker konnte noch mit dem Fallschirm abspringen, bevor die Maschine mit allen Bomben in der Luft explodierte.“ Ergebnis: drei Tote, ein Gefangener.

11. Mai 1941: Nachteinsatz der Gruppe auf den Flugplatz St. Eval. Mehrere Brände in Hallen, Unterkünften und zwischen abgestellten Flugzeugen.

28. Mai 1941: Eine Maschine der 7. Staffel wird beim Angriff auf die Hafenanlage und Schiffe in Liverpool abgeschossen. Die Maschine bricht noch in der Luft auseinander. Die Besatzungsmitglieder konnten sich durch Absprung retten und kamen in Gefangenschaft. Nicht so vergleichsweise komfortabel hatte es die Besatzung einer Maschine der 8. Staffel, die am 1. Juni 1941 mit dem Angriffsziel Liverpool startete. Auch diese Maschine zerbrach nach dem Abschuss noch in der Luft; alle vier Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

Am 4. Juni 1941, so ergibt sich aus einem Brief des Stabsarztes, kam es zur Abreise der Gruppe aus Orléans. Truppenarzt Keller schrieb: „Für die Reise geben wir ein BTB heraus. Übersetzt heißt das Boelcke-Telegrammblatt. Eben haben wir das 1. Blatt herausgegeben."


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Leserkommentare
elfotografo am 22.10.2019 18:55
"Es ist doch ein Märchen, dass man mit einer Loge Geschäftskontakte akquiriert oder pflegt, geschweige denn Geschäfte abschließt."

Haben ...
FloM am 22.10.2019 18:51
@gorgon1:
Abgedroschen ist es den x-ten Kommentar mit undifferenzierten Anschuldigungen zu schreiben.

Die Erkenntnis, daß man Teil ...