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Huder Logo erhält Update

Jacqueline Schultz 14.06.2019 0 Kommentare

So oder so ähnlich könnte das neue kommunale Logo aussehen.
So oder so ähnlich könnte das neue kommunale Logo aussehen. (Agentur Kräation)

Veraltet und nicht mehr zeitgemäß – schon seit Längerem überlegt die Gemeinde Hude, ihrem mittlerweile fast 25 Jahre alten Logo ein modernes Update zu verpassen. Über einige Entwurfsvarianten haben am Donnerstag die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft diskutiert. Dabei konnten sich die Fraktionen zwar nicht auf eine endgültige Fassung einigen, dennoch aber immerhin auf eine Basisvariante. Diese sieht den Schriftzug Hude mit dem Zusatz „erleben“ und einem stilisierten Klostertorbogen im Hintergrund vor. Mit der endgültigen Ausarbeitung des neuen Logos soll sich jetzt nach mehrheitlichem Beschluss der Verwaltungsausschuss befassen.

Das derzeitige Logo der Gemeinde Hude ist Mitte der 1990er-Jahre entwickelt worden und hat laut Bürgermeister Holger Lebedinzew „seine Dienste erfüllt“. Grundlage bildete damals das Ursprungslogo des Künstlers Werner Ganteföhr. Seinerzeit sollte vor allem dessen Farbgebung Orange einer „zeitlosen“, aber dennoch modernen Farbe weichen. Das Ergebnis hat bis heute Bestand: ein leicht verändertes Logo in Wasserblau.

Farbgebung soll bleiben

Die Farbe soll dann auch beim aktuellen Update unverändert bleiben, da sich diese nach Ansicht der Verwaltung „durchaus etabliert hat und nach wie vor einem zeitlosem modernen Standard entspricht.“ Überhaupt soll das Logo nicht völlig neu gestaltet, sondern lediglich modifiziert werden. Mit diesen Vorgaben hatte die Verwaltung die ortsansässige Werbeagentur „Die Kräation“ beauftragt, einige Vorschläge zu erarbeiten. Diese stellte Agenturinhaberin Wiebke Heyer dann Mitte Mai im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft vor. Nach der Präsentation der Entwurfsvarianten hatten die Fraktionen dann bis Donnerstag Gelegenheit zur internen Meinungsfindung.

Grünen-Ratsherr Hilko Finke favorisierte persönlich eine Variante, bei der die Klosterruine in kräftigem Rot im Hintergrund platziert und mit den drei Worten „Entdecken, Erleben, Erholen“ ergänzt ist. Seine Fraktionskollegin Kirsten Neuhaus empfand dagegen die Klosterruine bei dieser Version als zu präsent. Auch wenn dies kulturhistorisch gemeint ist, sei ihr in diesem Entwurf die religiöse Symbolkraft zu stark.

Jutta Schröder sprach sich im Namen der SPD-Fraktion für eine Variante aus, die sich nur auf den Wortzusatz „erleben“ beschränkt. Dem schloss sich auch FDP-Ratsfrau Marlies Pape an, da aus ihrer Sicht die Drei-Wort-Kombination zu touristisch sei. „Wir wollen uns ja als Gemeinde vermarkten“, erklärte sie. Als mögliche Idee schlug sie vor, den Begriff „Klosterort“ in das Logo aufzunehmen, um sich damit auch von der Gemeinde Hude in Schleswig-Holstein abzuheben.

Dieter Holsten, Ratsherr der Freien Wähler, zeigte sich insbesondere vom stilisierten Klostertor dieses Entwurfs angetan: „Das Tor macht es spannend. Was kommt dahinter? Das weckt Erwartungen.“ Diese „einfache Sachlichkeit“ komme gut an.

Vertagung mehrheitlich abgelehnt

Die CDU-Fraktion konnte sich mit keinem der Entwürfe richtig anfreunden und hätte das Thema am Donnerstag am liebsten noch gar nicht beschlossen. „Mir persönlich fehlt da immer noch der letzte Pfiff“, erklärte CDU-Ratsherr Dirk Vorlauf. Und auch Andreas Otte ließ keinen Zweifel daran, dass er von der favorisierten Variante eher wenig hält: „Ich persönlich finde den Punkt doof. Und ich finde auch die Schrift doof“, betonte er. Auch bei dem stilisierten Klosterbogen bestehe die Gefahr, dass sich Außenstehende die Frage stellen, was das denn bedeute. Einen entsprechenden CDU-Antrag auf Vertagung lehnten die Ausschussmitglieder allerdings mehrheitlich ab.

Bürgermeister Holger Lebendinzew mahnte in diesem Zusammenhang an, „jetzt nicht zu viele Diskussionsrunden zu drehen, weil man die Erwartung hat, alle unter einen Hut zu bringen“.  So beschloss der Ausschuss am Ende die besagte Basisvariante, zu der die Werbeagentur bis zur Sitzung des Verwaltungsausschusses noch einige Detailänderungen erarbeiten wird.


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Leserkommentare
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Bremen99 am 21.10.2019 20:41
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