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Kleeblattroute überarbeitet
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Radtour ins Glück

Jochen Brünner 18.09.2019 0 Kommentare

Am Montag stiegen die vier Bürgermeister Holger Lebedinzew (Hude), Alice Gerken (Ganderkesee), Hartmut Schierenstedt (Berne) und Regina Neuke (Lemwerder, vorne von links) wieder aufs Rad, um für den Fahrradtourismus in der Region zu werben. Die
Am Montag stiegen die vier Bürgermeister Holger Lebedinzew (Hude), Alice Gerken (Ganderkesee), Hartmut Schierenstedt (Berne) und Regina Neuke (Lemwerder, vorne von links) wieder aufs Rad, um für den Fahrradtourismus in der Region zu werben. Die Kleeblattroute, Aushängeschild der gemeindeübergreifenden Kooperation, ist nämlich komplett überarbeitet worden. (Ingo Möllers)

Seit mehr als zehn Jahren schon kooperieren die Gemeinden Ganderkesee, Hude, Berne und Lemwerder beim Thema Fahrradtourismus. Bislang war die „Kleeblattroute“ – Kernprodukt und Aushängeschild der gemeindeübergreifenden Kooperation „Vier auf dem Rad“ – aber lediglich auf Flyern und im Internet verfügbar. Um aber die „Radtour ins Glück“ perfekt zu machen, wird die Kleeblattroute nun auch fest ausgeschildert.

Um der gemeinsamen Sache öffentlichkeitswirksam Ausdruck zu verleihen, trafen sich die vier Bürgermeister Alice Gerken (Ganderkesee), Holger Lebedinzew (Hude), Regina Neuke (Lemwerder) und Hartmut Schierenstedt (Berne) nun zum wiederholten Mal zu einer gemeinsamen Radtour. Vor dem Ganderkeseer Rathaus stiegen sie auf ihre Drahtesel, um unter der Leitung der beiden Gästeführerinnen Elisabeth Kühling (Ganderkesee) und Edith Buskohl (Hude) rund 21 Kilometer nach Hude zu radeln. Im vergangenen Jahr fand die Tour auf dem Gebiet des Landkreises Wesermarsch statt. „Radfahrer haben immer wieder den Wunsch geäußert, die Routen zu beschildern“, erklärte Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken. Und mit dem neuen Radwegeleitsystem im Landkreis Oldenburg hätte sich dafür nun die passende Gelegenheit ergeben. Aber auch im Landkreis Wesermarsch würden die entsprechenden Schilder montiert, versicherte Regina Neuke, auch wenn dort nicht gleich das ganze Leitsystem ausgetauscht werde. Jede der vier Gemeinden erhält dabei ein Kleeblatt-Logo in einer eigenen Farbe. „Damit sollen die Radtouristen noch besser ihren Weg erkennen, insbesondere an Berührungspunkten mehrerer Routen“, sagte Holger Lebedinzew.

Die vier Gemeinden haben die Beschilderung zudem zum Anlass genommen, die Routenverläufe zu überprüfen und zu verbessern. Dabei wurden Wege, die zu einigen Jahreszeiten nicht ganz so gut zu befahren sind, gegenüber anderen Strecken ausgetauscht. Außerdem haben die Verantwortlichen auch die Streckenverläufe optimiert, um weitere Sehenswürdigkeiten einzubinden. So werden auf der Hude-Route jetzt etwa auch die Kirche St. Dionysius auf dem Holler Sandberg sowie das Holler Siel angefahren. Die Ganderkesee-Route verläuft derweil unter anderem durch das Delmetal und entlang des Segelflugplatzes auf der Großen Höhe. „Damit wird unser Angebot auch interessant für diejenigen, die die Touren schon einmal gefahren sind“, animieren die vier Bürgermeister Kleeblattrouten-Neulinge wie Wiederentdecker gleichermaßen.

Mit einer Länge von 76 Kilometern ist die Huder Schleife die längste im Programm. In Berne haben die Radler 54,2 Kilometer, in Ganderkesee 52,5 Kilometer und in Lemwerder 45,9 Kilometer zurückzulegen. Doch natürlich gibt es auch Gelegenheit, Strecken abzukürzen. Gemeinsamer Ausgangspunkt – also der geographische „Mittelpunkt“ des Kleeblatts – ist dabei die Gaststätte Backenköhler im Ganderkeseer Ortsteil Stenum. „Aber man kann natürlich auch an jedem beliebigen anderen Punkt in die Route einsteigen“, betont Ganderkesees Wirtschaftsförderin Christa Linnemann, die auch die touristischen Angebote der Gemeinde verantwortet.

Die Gemeinden Ganderkesee und Hude bereiten darüber hinaus ein ganz neues Projekt vor: In Kürze soll eine „Waldspuren-Tour“, die die Gemeinden Ganderkesee und Hude thematisch miteinander verbindet, das fahrradtouristische Angebot ergänzen. Auf ihr können Radfahrer mehr über den Hasbruch und seine Bedeutung für die Siedlungsgeschichte erfahren. „Die entsprechende Route wird ebenfalls auf dem neuen Leitsystem ausgeschildert“, kündigt Lebedinzew an. Im Anschluss daran soll noch eine weitere neue Tour folgen, die die Gemeinden Berne und Lemwerder verbindet.

Bei beiden Strecken sei aber noch ein wenig Geduld erforderlich. Die neuen Kleeblattrouten-Flyer mit den entsprechenden Karten sind kostenfrei in den Tourist-Informationen der beteiligten Gemeinden erhältlich. Sie können aber auch online von der gemeinsamen Homepage www.vier-auf-dem-rad.de heruntergeladen werden. Auf dieser Homepage sind übrigens auch die Navigationsdaten verfügbar.


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...