Zahlreiche Besucher an der Freien Rudolf-Steiner-Schule Ottersberg / Organisation bis ins letzte Detail

Der Novembermarkt – ein echtes Volksfest

Der Novembermarkt an der Freien Rudolf-Steiner-Schule ist schon längst nicht mehr auf das nahe Umfeld begrenzt, die Besucher kommen aus der ganzen Region an die Wümme. Ein Schild am Ortseingang beschreibt, was der weihnachtliche Markt heute ist: ein Volksfest. Am vergangenen Sonnabend wartete auf die Besucher ein üppiges Programm, zahlreiche Aussteller und eine gut strukturierte Veranstaltung, die von Schülern und Eltern gemeinsam getragen wurde.
25.11.2013, 00:00
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Von David Rosengart
Der Novembermarkt – ein echtes Volksfest

Hatten Spaß beim Basteln: die zwei Schüler Til und Jodokus.

David Rosengart

Der Novembermarkt an der Freien Rudolf-Steiner-Schule ist schon längst nicht mehr auf das nahe Umfeld begrenzt, die Besucher kommen aus der ganzen Region an die Wümme. Ein Schild am Ortseingang beschreibt, was der weihnachtliche Markt heute ist: ein Volksfest. Am vergangenen Sonnabend wartete auf die Besucher ein üppiges Programm, zahlreiche Aussteller und eine gut strukturierte Veranstaltung, die von Schülern und Eltern gemeinsam getragen wurde.

Seit den 70er-Jahren gibt es den Novembermarkt der Freien Rudolf-Steiner-Schule in Ottersberg. Er geht zurück auf das Bestreben einer Elterninitiative. Mittlerweile hat sich der herbstlich-weihnachtliche Markt einen Namen in der ganzen Region gemacht. Eng ist die Traditionsveranstaltung mit der Gemeinde verbunden, längst kommen Besucher aus dem ganzen Landkreis – und darüber hinaus.

„Ja, die Größe hat mittlerweile wirklich etwas mit einem Volksfest gemein“, sagte Renate Beirle, die verantwortlich ist für die Öffentlichkeitsarbeit. Eltern wie Schüler seien in verschiedenen Gruppen in die Planung und Umsetzung des Festes eingebunden. „Für uns ist es wichtig, dass die Aussteller wirklich nur Handgemachtes anbieten. Dort treffen wir eine strenge Auswahl“, führte Beirle fort.

Auf dem Areal der Schule bot sich den Besucherströmen eine wahre Vielfalt, in jedem Raum, an jedem Platz gab es etwas zu entdecken. Insgesamt 81 Schausteller präsentierten handgemachte Kleidung, Spielzeug, filigrane Weihnachtsdekoration und Literatur. Weihnachtsstimmung kam auf.

Mitmachaktionen begeisterten

„Der große Facettenreichtum in Kombination mit dem Burg-Ambiente – das macht, glaube ich, den Novembermarkt aus“, vermutete Renate Beirle. Die Schüler aller Klassenstufen waren intensiv in die Organisation involviert, planten verschiedene Stationen, die den Besuchern die Waldorfpädagogik näher bringen sollten. „Wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit ist, unsere Pädagogik allen anderen Menschen nahezubringen“, bekräftigte Beirle. Man sei sehr erfreut darüber, dass die gesamte Gemeinde eine Verbindung zum Novembermarkt entwickelt habe, auch in diesem Jahr eröffnete Bürgermeister Horst Hofmann die Veranstaltung.

Das Moosgärtlein und die Tonwerkstatt luden zum Mitmachen ein. Der Sternensee und der Sinnespfad bildeten ruhigere Elemente im bunten Treiben des Marktes. Til und Jodokus, beide neun Jahre alt, arbeiteten im Moosgarten mit. „Wir finden es klasse, dass während des Novembermarktes so viel los ist. Und auch, dass alle Schüler mitmachen finden wir gut“, so das Fazit der Pennäler. Auch priesen die Schüler ihre zahlreichen selbst hergestellten Produkte wie Seifen, Cremes oder hölzerne Dekoration an.

Zur Tradition des Marktes gehört, dass einige musikalische Gruppen die Veranstaltung bereichern: So standen die Band Cladadje und das Jugendblasorchester der Musikschule Bremen auf der Bühne inmitten des Marktes.

Die Feuerwehr und die Schüler sorgten außerdem für einen reibungslosen Ablauf bei der Parkplatzvergabe. „Das zeichnet uns sicherlich aus“, sagte Beirle. Der Erlös des Novembermarktes fließt in Vorhaben der Schule.

Darüber hinaus wird ein Projekt in Rumänien unterstützt, das die Aus- und Weiterbildung von rumänischen Waldorflehrern und -erziehern fördert. Seit 1994 gibt es die Initiative.

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