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Basar finanziert Spielplatz
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Friedehorst freut sich über Resonanz

Michael Thurm 03.12.2018 0 Kommentare

Allein an 35 Verkaufsständen konnten die Gäste diesmal weihnachtliche Angebote erstehen. Und das Interesse der Aussteller ist noch größer.
Allein an 35 Verkaufsständen konnten die Gäste diesmal weihnachtliche Angebote erstehen. Und das Interesse der Aussteller ist noch größer. (Kosak)

Lesum. Treffpunkt Friedehorst: Für die Lesumer ist es so besonders nicht, für viele auswärtige Besucher aber schon. Wenn die Stiftung zu ihrem traditionellen weihnachtlichen Basar, dem „Friedehorster Advent“ auf das weitläufige Gelände einlädt, dann strömen die Gäste hierher. „Es ist erstaunlich voll, richtig gut“, strahlt Gabriele Nottelmann.

Für viele ist der Besuch in Friedehorst längst ein Muss. Und dieses Muss hat vielerlei Gründe. „Viele kommen natürlich wegen des vielfältigen Angebots der Aussteller, doch viele kommen auch, um hier zu essen“, erzählt Gabriele Nottelmann. Es gibt Grünkohl, Reibekuchen, Bratwurst, Fischbrötchen und süße Waffeln. Dazu auch gern ein Becher Glühwein. „Aber die Erbsensuppe nicht vergessen“, wirft ein Mann vom nebenstehenden Bistrotisch ein. „Wir kommen nämlich wegen beidem, wegen dieser Kombination.“

Gabriele Nottelmann freut sich darüber, sie wird der Friedehorster Küchengarde wieder viel Lob übermitteln dürfen. Seit fünf Jahren ist Gabriele Nottelmann in Friedehorst tätig, ist Leiterin der Unternehmenskommunikation. Sie hat auch in den Annalen der Stiftung geblättert, doch seit wann es den „Friedehorster Advent“ nun gibt, so genau lässt sich das nicht klären. „Belegt ist das Jahr 1982“, sagt Gabriele Nottelmann,“ aber es kann ihn auch schon in den 50er-Jahren gegeben haben. Aber da will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen.“

Egal wie alt der „Friedehorster Advent“ auch ist, so vielfältig wie in diesem Jahr war er noch nie. Das Angebot reichte von handgefertigtem Schmuck und Weihnachtsdekoration über Tiffany-Produkte, jahreszeitlichen Grußkarten und Kunsthandwerk bis hin zu Krippenfiguren, verschiedenen Nähsachen wie Taschen und Puppenkleidung, wärmende Wollsachen, Adventskränze und natürlich allerlei Naschkram.

„Wir hatten so viele Anfragen von Ausstellern, die gerne bei unserem Basar ihre Produkte präsentieren möchten. Daher haben wir beschlossen, die Ausstellungsfläche zu vergrößern und die Räumlichkeiten der Verwaltung mit zu nutzen, damit wir allen Anfragen gerecht werden“, erklärt Gabriele Nottelmann. Nicht nur im großen Saal, sondern erstmals auch in den Räumen der Verwaltung haben die 35 Aussteller ihre Stände aufgebaut. Mit dabei waren auch die Bastelgruppe von Via Vita, die Tagesförderstätte und das Freizeithaus von „Teilhabe Leben“.

Premiere feierte an diesem Ort die Werkstatt Bremen. „Die Werkstatt Bremen hat hier auf dem Gelände Räume angemietet. Und weil ihre Produkte so beliebt sind, aber die Waren regulär nur in der Innenstadt angeboten werden, haben wir gefragt, ob sie sich an diesem Basar beteiligen wollen“, erzählt Nottelmann. 

Auch weitere Anbieter hätten sich mit Freude am „Friedehorster Advent“ beteiligt. Ging aber nicht. „Mehr Platz haben wir einfach nicht“, bedauert Nottelmann. „Wir haben fast ausschließlich private Anbieter“, berichtet Gabriele Nottelmann. Und die, darüber freut sich die Organisatorin besonders, bieten durchweg hochwertige Produkte an. Wohl auch deshalb ist das Gedränge  so groß.

Mit dem Erlös des diesjährigen Friedehorster Advents sollen Outdoor-Fitnessgeräte angeschafft werden. Diese Fitnessgeräte, die Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen Spaß machen sollen, sind aber nur ein kleiner Teil eines riesengroßen Spielplatz-Projektes auf dem ehemaligen Hubschrauber-Landeplatz der Pflegeeinrichtung. „Wir bauen den schönsten Spielplatz Bremens“, kündigt Gabriele Nottelmann nicht ohne Stolz an. Gedacht ist das Projekt nicht nur für die Friedehorster. „Wir sind ein Teil des Stadtteils, offen für alle“, betont sie. Bagger auf der Wiese weisen schon auf erste Baumaßnahmen hin. Gärten der Sinne entstehen dort, auch ein Kletterschiff ist kurz vor der Fertigstellung. Im Frühjahr sollen die Trimmgeräte folgen. Kostenpunkt der gesamten Maßnahme: rund 350 000 Euro. „Alles durch Spenden finanziert“ sagt Gabriele Nottelmann. Weitere Spenden dafür nimmt die Leiterin der Unternehmenskommunikation gern entgegen. Das aber nicht nur zur Weihnachtszeit. Denn nicht nur in der Adventszeit soll es heißen: Treffpunkt Friedehorst.


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Leserkommentare
Michalek am 20.10.2019 17:37
Schüler brauchen keine Erhebungen und sie sollten nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Grundschüler brauchen Unterricht, der ...
aguahorst am 20.10.2019 16:55
In der Nähe von Wilhelmshaven baut man neue Kavernen, um damit Geld zu verdienen. In Bremen will man sie verfüllen und stilllegen.....was passiert ...