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Kreistagsfraktionen wollen Eschhofschule stärken

Barbara Wenke 20.09.2019 0 Kommentare

Die Kommunalpolitiker möchten darüber diskutieren, was nötig ist, damit die Eschhofschule gut weiter bestehen kann.
Die Kommunalpolitiker möchten darüber diskutieren, was nötig ist, damit die Eschhofschule gut weiter bestehen kann. (Christian Kosak)

Wesermarsch/Lemwerder. Ein breites Bündnis aus Kreistagsfraktionen hat sich gegen das Ende der Diskussion über die Eschhofschule ausgesprochen. SPD, Grüne, FDP und Unabhängige Wählergemeinschaft fordern Landrat Thomas Brückmann auf, das Thema Eschhofschule wieder auf die Tagesordnung des Kreisschulausschusses zu setzen. Allerdings möchten die Kommunalpolitiker nicht erneut darüber diskutieren, ob die Lemwerderaner Oberschule weiterbestehen soll, sondern darüber, was nötig ist, damit sie gut weiter bestehen kann.

„In Übereinstimmung mit Ihnen hatte sich die Runde der Fraktionsvorsitzenden am 22. August einvernehmlich darauf verständigt, den von der Verwaltung auf die Tagesordnung des Schulausschusses gesetzten Punkt ‚Zusammenlegung der Oberschulen Lemwerder und Berne‘ abzusetzen“, schreiben die Fraktionsvorsitzenden Hans Francksen (SPD), Jürgen Janssen (Grüne), Manfred Wolf (FDP) und Olaf Michalowski (UW) an den Landrat. Hintergrund der Absetzung war das Ziel, mehr Zeit für einen intensiven Dialog mit Eltern und Bürgern zu erhalten. „Damit wurde dem ausdrücklichen Wunsch der Fraktionen Rechnung getragen“, betonen die Antragsteller.

Überrascht seien sie dann von Brückmanns Entscheidung gewesen, das Thema überhaupt nicht weiter zu behandeln und eine bereits terminierte Dialogveranstaltung mit Schul-, Eltern- und Gemeindevertretern sowie Mitgliedern des Kreisschulausschusses abzusagen. „Wir betrachten es mit großer Sorge und mit Unverständnis, dass Sie als Landrat ein mit allen Fraktionen und den anderen Beteiligten vereinbartes Verfahren sowie den Dialogtermin einseitig und ohne jegliche Absprache absagen.“ Die Ereignisse hatten sich am Mittwoch überschlagen. Die sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Karin Logemann hatte für den Nachmittag Elternvertreter der Eschhofschule und Lemwerders Bürgermeisterin nach Berne eingeladen. Anwesend war mit Hans Francksen (Vorsitzender) und Meinrad-M. Rohde (stellvertretender Vorsitzender) zudem die Spitze der SPD-Kreistagsfraktion. Aus dem Gespräch habe sich ergeben, dass sich die Sorge der Lemwerderaner um den Erhalt ihrer Schule nicht erledigt habe. „Vielmehr hat sich dort ein Bewusstsein entwickelt, dass die Zukunftsfähigkeit der OBS Lemwerder nur dann gesichert werden kann, wenn eine Stärkenprofilierung gelingt“, so Francksen.

Basierend auf den Vorschlägen der Elternvertretung beantragen die vier Kreistagsfraktionen Workshops zu initiieren mit dem Ziel, „gesicherte Strukturen und Profile zur Fortführung der OBS Lemwerder zu erarbeiten“. Eingeladen werden sollen in einer ersten Phase: Lehrer- und Elternvertreter der Eschhofschule, Vertreter aus den Fraktionen des Lemwerderaner Gemeinderates, die Bürgermeisterin, Vertreter der Kreisverwaltung, Vertreter der Kreistagsfraktionen, ein Fachberater sowie ein Moderator. In einem zweiten Schritt seien Vorgenannte sowie Lehrer- und Elternvertreter des Gymnasiums sowie ein Vertreter der Landesschulbehörde an einen Tisch zu bringen. Auch über eine Beteiligung der Wirtschaft müsse nachgedacht werden, sagt Hans Francksen. Als gutes Beispiel nannte er eine gelungene Kooperation in Nordenham. Dort würden Mitarbeiter eines Industriebetriebs an einer Schule Chemie unterrichten. Die Antragsteller gehen davon aus, dass ihr Anliegen im nächsten Kreisschulausschuss im November behandelt wird.


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...