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Geschäftsbericht: Dierker Brandschutz
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Naturschutz auf dem Firmengelände

Kristina Bumb 03.12.2018 0 Kommentare

Geschäftsführer Thomas Dierker (links) und sein Vater, Unternehmensgründer Werner Dierker. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen für Firmen und Privatkunden an.
Geschäftsführer Thomas Dierker (links) und sein Vater, Unternehmensgründer Werner Dierker. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen für Firmen und Privatkunden an. (Kristina Bumb)

Burg-Grambke. Wer das Firmengelände von Dierker Brandschutz betritt, der sieht im wahrsten Sinne des Wortes Rot. Zahlreiche Feuerlöscher sind dort in Regalen gestapelt, warten auf ihre Abnahme und werden demnächst an Kunden ausgeliefert. „Wir betreuen deutschlandweit Gewerbe- und Privatkunden im Bereich Brandschutz“, sagt der Geschäftsführer des Familienbetriebs Thomas Dierker.

Mit seinem Angebot und insgesamt 25 Mitarbeitern gehört der Betrieb aus Burg-Grambke zu den größeren Dienstleistern in der Region. Der Service des Betriebes, der an der Grambker Heerstraße ansässig ist, ist breit gefächert. „Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für den vorbeugenden Brandschutz in Industrie, Handwerk, Handel und Verwaltung sowie für den Privathaushalt an. In engem Austausch mit unseren Auftraggebern entwickeln wir individuelle Löschsysteme und Meldeanlagen für mehr Sicherheit“, so Thomas Dierker.

Die Erarbeitung von Fluchtwegplänen, die Schulung und Ausbildung von Brandschutzhelfen in eigenen Schulungsräumen, in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen sind ebenfalls rege nachgefragte Serviceangebote. Trotz seiner Unternehmensgröße ist Dierker Brandschutz bodenständig geblieben. „Wir setzen auf ehrliche Beratung. Das ist unser Firmenmotto“, sagt Thomas Dierker. Die Firma ist übrigens ein echter Familienbetrieb. Sein Vater Werner Dierker hat das Unternehmen vor bald 35 Jahren in Lesum gegründet und hilft trotz seines wohlverdienten Ruhestandes in bestimmten Bereichen noch immer tatkräftig sowie höchst erfolgreich mit.

„Die Nachhaltigkeit ist für uns ein zentrales Thema“, erklärt der jung gebliebene 76-Jährige. „Wir wollen langlebige Produkte anbieten und bemühen uns auch sehr um den Umweltschutz in unserem Betrieb.“ Für diese Bemühungen – von der peniblen Mülltrennung über die Solaranlage auf dem gedämmten Dach bis hin zum Anpflanzen von insektenfreundlichen Hecken – hat Dierker Brandschutz bereits Auszeichnungen erhalten. Zuletzt war das im Oktober der Fall, als der Betrieb als „Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ durch den Senator für Umwelt, den BUND sowie die Bremer Umweltpartnerschaft prämiert wurde. Der Anlass war die Pflanzung von 120 blühenden Obstbäumen und Sträuchern auf dem Firmenareal, die im kommenden Frühjahr Bienen, Schmetterlingen, Vögeln und Co als Nahrungsgrundlage dienen sollen. „Wir haben rundum auch diverse Nistkästen, Igelbehausungen und Fledermauskästen installiert. Außerdem befinden sich acht Bienenbeuten auf unserem Gelände“, erzählt Werner Dierker.

Die Geschichte des Familienunternehmens begann im Jahr 1984. Der Halon-Feuerlöscher war gerade erfunden und Werner Dierker wagte mit dem Vertrieb dieser Geräte den Schritt in die Selbstständigkeit. „Ich bin eigentlich gelernter Binnenschiffer“, sagt Werner Dierker und schmunzelt. Doch in zehn Jahren Tätigkeit beim damaligen Unternehmen Windhorst in Grohn arbeitete er sich intensiv in das technische Feld des Brandschutzes ein. „Windhorst musste dann leider Konkurs anmelden und ich stand vor der Wahl: Arbeitslosigkeit oder Selbstständigkeit. Ich habe mich für Letzteres entschieden“, erzählt er.

„Und es ging ganz klassisch mit einem Garagenbetrieb los“, lacht er. Unter dem Namen BSN Brandschutzservice Nord startete er vom eigenen Wohnhaus in Lesum aus. Nach einer mühsamen Anfangszeit mit dem Vertrieb der Feuerlöscher ging es jedoch kräftig bergauf. Mit seinem Sohn, Thomas Dierker, der 1996 ins Unternehmen eintrat, wuchs die inzwischen gegründete Dierker Brandschutz oHG zu einem der großen regionalen Anbieter für Feuerlöschgeräte und Brandschutzausrüstung heran. Mit Atemschutztechnik, Brandmelde- und Löschanlagen wurden außerdem neue Märkte erschlossen.

1997 verlegten die Dierkers ihren Firmensitz an den heutigen Standort in Grambke. „Die Investition war damals beträchtlich und ich hatte Bedenken, ob wir alles finanzieren konnten“, erinnert sich Werner Dierker. Aber auch das gelang. Und nach und nach erwarb die Firma auch die umliegenden Gebäude und Grundstücke. So können die Dierkers heute über großzügige Lager- und Büroräume, Stellflächen und Parkplätze verfügen. Außerdem hat Werner Dierker jede Menge Platz, um mit Bäumen, Sträuchern, Nistkästen und Bienenstöcken für den ökologischen Ausgleich zu sorgen. Im Frühjahr zeigt sich dann, wie sich die neueste Investition in Blüten und Bienen entwickelt.

Zur Sache

Das Unternehmen

Der Spezialbetrieb für Brandschutz hat sich in den 35 Jahren seines Bestehens zu einem der großen regionalen Anbieter entwickelt. Mit 25 Mitarbeitern betreut der Familienbetrieb Gewerbekunden wie Arcelor-Mittal, stattet große Wohngebäude mit Mitteln des Brandschutzes aus, führt Schulungen für Brandschutzhelfer durch und berät Privatkunden. Dierker Brandschutz, Grambker Heerstraße 132, 28719 Bremen, www.dierker-brandschutz.de


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Leserkommentare
Michalek am 20.10.2019 17:37
Schüler brauchen keine Erhebungen und sie sollten nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Grundschüler brauchen Unterricht, der ...
aguahorst am 20.10.2019 16:55
In der Nähe von Wilhelmshaven baut man neue Kavernen, um damit Geld zu verdienen. In Bremen will man sie verfüllen und stilllegen.....was passiert ...