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Feuerwehr Lemwerder
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Neue Pläne für die Einsatzkräfte

Barbara Wenke 12.05.2019 0 Kommentare

Die Mitglieder der Feuerwehr Lemwerder bekommen einen Anbau. Die Pläne sind jetzt den Fraktionen vorgestellt worden.
Die Mitglieder der Feuerwehr Lemwerder bekommen einen Anbau. Die Pläne sind jetzt den Fraktionen vorgestellt worden. (Patrick Pleul/DPA)

Lemwerder. Zwei kommunale Bauvorhaben nehmen Gestalt an. Fachbereichsleiter Matthias Kwiske hat den Mitgliedern des Bauausschusses jetzt die Planungen für die Erweiterung des Feuerwehrhauses am Hansering sowie für die neue Krippe präsentiert. Die Entwürfe berücksichtigen nun alle Anmerkungen der Unfallkasse, des Brandschutzbeauftragten des Landkreises und der Kameraden der Lemwerderaner Ortswehr, so Kwiske.

Neu ist in der jetzigen Planung unter anderem die Zuwegung zum Gelände. Sie sieht auf Drängen der Feuerwehrunfallkasse eine strikte Trennung zwischen privaten Fahrzeugen und Einsatzfahrzeugen vor. Dafür erhält das Gelände eine zweite Zufahrt. Auf diese Weise sollen auf dem Vorplatz des Gerätehauses mögliche Zusammenstöße verhindert werden.

Die Ankommenden werden künftig auf einer Einbahnstraße um das Feuerwehrhaus herumgeleitet. Hinter dem Gebäude, auf dem südlichen Teil des Grundstücks, sollen den Einsatzkräften künftig 44 Stellplätze zur Verfügung stehen. Eigentlich zu wenige, räumte Kwiske ein. Der Bauamtsleiter geht dennoch davon aus, dass die geplanten Stellplätze ausreichen werden, da nie alle Aktiven gleichzeitig zu einem Einsatz anrückten.

Die zweite Auffälligkeit auf dem Lageplan stellen zwei Carports am nordwestlichen Ende des Feuerwehrgeländes dar. „Die heißen im Plan Carports, obwohl dort keine Fahrzeuge untergestellt werden“, sagte Matthias Kwiske. Vielmehr dienten sie als Unterstände für Container und Gefahrenstoffe. Zwischen den beiden Carports befindet sich ein nicht überbaubarer Bereich für einen Mobilfunkmast.

Die Fassade des Erweiterungsbaus wird sich nicht nahtlos an den bestehenden Bau anfügen. Aufgrund neuer Bestimmungen müsse das nächste Hallentor einen halben Meter breiter und höher sein als die vorhandenen. Auf der Rückseite erhält der neue Gebäudeteil einen Balkon. Dieser dient nicht als Pausen- oder Rauchertreffpunkt für die Kameraden, sondern der Ausbildung. Mithilfe des Balkons könnte das Abseilen und das Anleitern geübt werden, so der Bauamtsleiter.

Der Erweiterungsbau mit seinen Umkleiden, Wasch-, Jugend- und Technikräumen umfasst rund 740 Quadratmeter auf zwei Etagen. Er beinhaltet zudem behindertengerechte Sanitäranlagen sowie 84 Spinde. 61 für Herren und 23 für Frauen – so hatten es die örtlichen Kameraden dem Bauamtsleiter ins Auftragsbuch geschrieben.

Die Kosten für die geänderte Planung sind noch nicht zusammengestellt. Sie werden sich aber im Rahmen der bisherigen Planungen bewegen, prognostizierte Kwiske. Die konkrete Schätzung werde nachgereicht.

Ein Punkt, der zusätzliche Kosten in Höhe von rund 10 000 Euro verursachen würde, wäre der von der Ortswehr Lemwerder gewünschte Waschplatz für die Einsatzfahrzeuge. Kwiske verwies auf einen erhöhten Aufwand für den Untergrund sowie für das Verlegen von Leitungen, die dafür notwendig wären. Die Verwaltung sieht den Waschplatz als nicht zwingend erforderlich an, da es sowohl beim Betriebshof als auch in direkter Nachbarschaft zum Gerätehaus eine Waschanlage gebe. Der vorgestellte Planungsstand dient nun als Grundlage für den Bauantrag, berichtete Matthias Kwiske.

Kitakomplex mit drei Gebäuden

Auf den Weg gebracht hat die Gemeinde auch die Planung für die neue Krippe an der Detmarstraße. Eine Machbarkeitsstudie habe ergeben, dass das Gebäude auf der vorgesehenen Fläche zwischen Detmarstraße, Schulstraße und evangelischem Gemeindehaus gebaut werden darf, erläuterte Kwiske.

Die fußläufige Verbindung aus der Eschhofsiedlung zum Rathaus werde dafür an den Parkplatz des Gemeindehauses verlegt. Der nordöstliche Teil der Detmarstraße, an den derzeit Parkplätze angrenzen, werde dem Kitagelände zugeschlagen. Auf diese Weise entstehe ein großer, gemeinsamer Kitakomplex mit insgesamt drei Gebäuden.

Der Haupteingang der neuen Krippe werde an der Schulstraße gebaut. Eltern könnten das Gebäude aber auch von der Detmarstraße aus erreichen, wo mit 18 Parkbuchten und einem Parkstreifen mehr Parkraum zur Verfügung gestellt werde als gesetzlich vorgesehen.  

Geplant sind in dem neuen Gebäude je drei Gruppen-, Schlaf- und Waschräume. Die Gruppenräume sollen mit 50 Quadratmetern Grundfläche um fünf Quadratmeter größer als das Mindestmaß ausfallen. „Das gibt uns eine größere Flexibilität, falls in dem Gebäude später mal eine Kindergarten- oder Hortgruppe untergebracht werden muss“, erläuterte Bürgermeisterin Regina Neuke. Der geplante Mehrzweckraum stehe von Beginn an für alle Gruppen der kommunalen Kindertagesstätte zur Verfügung.

Der Bauausschuss hat die Vorbereitung des Bauantrags auf Basis der vorgestellten Planung  mit den Stimmen von SPD und CDU empfohlen. FDP und Grüne wiesen noch einmal darauf hin, dass sie nicht glücklich mit der Standortwahl sind.

Die exakte Lage des Gebäudes und die Gestaltung der Park- und Wegeflächen sollen während einer der nächsten Sitzungen des Finanz- und Planungsausschusses vorgestellt werden.


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Leserkommentare
Opferanode am 20.10.2019 15:14
@ Bunker
Bei Ihnen weiß ich nicht immer, ob Sie das ernst meinen, was Sie schreiben. Kann ja auch ironisch gemeint sein?
Wenn Sie von ...
alterwaller am 20.10.2019 15:01
INITIATIVEN !!!

Zu hoch, zu flach, zu breit, zu lang. Die Fenster passen nicht zum Umfeld und was ist mit begrünten Dächern ? Da wird ...