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Schutt mit Reststrahlung

Georg Jauken 21.06.2019 0 Kommentare

Der Rückbau des Atomkraftwerks läuft.
Der Rückbau des Atomkraftwerks läuft. (Christian Kosak)

Brake. Die Entscheidung über die Lagerung des freigegebenen Bauschutts aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) lässt weiter auf sich warten. Ein vom KKU-Betreiber Preussen-Elektra in Auftrag gegebenes Gutachten zur Eignung der Abfalldeponie in Brake-Käseburg war zunächst verspätet fertig und dem Umweltministerium in Hannover zugeleitet geworden, wie Landrat Thomas Brückmann berichtete. Anschließend habe das Ministerium es zur Überarbeitung an den Auftraggeber zurückgegeben, weil es zu viele pauschale Annahmen enthalten haben soll. Die überarbeitete Version werde anschließend fachlich geprüft. Dafür ist eine Dauer von mehreren Monaten veranschlagt.

Hintergrund der Äußerung sind die Vorwürfe der Bürgerinitiative „AtommülldeponNIE“, der Landkreis beantworte Fragen nur unzureichend und halte Unterlagen zurück. „Wenn es etwas Handfestes gibt, werden wir mit dem Umweltministerium in den Dialog mit den Bürgern gehen“, so Brückmann. Die Vorwürfe, der Landkreis halte Informationen zurück, könne er nicht nachvollziehen.

Laut Kraftwerksbetreiber fallen beim Abriss etwa 7000 Tonnen Abfall an, dessen Reststrahlung (bis zu zehn Mikrosievert) so gering sein soll, dass er auf der Deponie in Käseburg deponiert werden kann. Dort sollen sie in sogenannten Big Bags angeliefert, in ein vorbereitetes „Bett“ abgekippt und sogleich mit konventionellem Abfall abgedeckt werden, um eine Staubfreisetzung auszuschließen. Die Kritiker des Konzepts halten die angelieferte Abfallmenge auf der Deponie für zu gering. Die Vorgaben für eine Durchmischung seien bei Weitem nicht erfüllt. Bereits in der Vergangenheit waren dort 238 Tonnen Abfälle aus Kernkraftwerk eingelagert worden. Dabei soll es sich vorwiegend um Bauschutt gehandelt haben.


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Leserkommentare
peteris am 18.10.2019 18:22
Außenhaut vollständig zerstört
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MaxHeinken
am 18.10.2019, 17:58
Das kommt davon, ...
juergenkluth am 18.10.2019 18:21
Erst mal meinen (sarkastisch gemeinten) herzlichen Glückwunsch an die Herrschaften, die es so weit haben kommen lassen. Ich stelle mir die Frage, ...