Der TuS Varrel hat den Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A bereits in der Tasche Die Rückkehr ist geglückt

Varrel. In einem Rutsch von der Kreisliga über die Kreisliga A bis in die 1. Kreisklasse Nord durchgereicht, hat der TuS Varrel nun vorzeitig das Ticket zur Rückkehr in die Kreisliga A in der Tasche. 'Nach dem zweimaligen Abstieg haben wir die erste Saison in der 1. Nord gebraucht, um uns zu stabilisieren. Vor dieser Saison gab es für uns dann nur ein Ziel, und das war der Wiederaufstieg in die Kreisliga A', erklärt der 38-jährige Trainer Kai Huntemann, der alle Höhen und Tiefen mitgemacht hat und das Team auch weiterhin trainieren wird.
06.05.2010, 21:20
Lesedauer: 2 Min
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Von Henning Reinke

Varrel. In einem Rutsch von der Kreisliga über die Kreisliga A bis in die 1. Kreisklasse Nord durchgereicht, hat der TuS Varrel nun vorzeitig das Ticket zur Rückkehr in die Kreisliga A in der Tasche. 'Nach dem zweimaligen Abstieg haben wir die erste Saison in der 1. Nord gebraucht, um uns zu stabilisieren. Vor dieser Saison gab es für uns dann nur ein Ziel, und das war der Wiederaufstieg in die Kreisliga A', erklärt der 38-jährige Trainer Kai Huntemann, der alle Höhen und Tiefen mitgemacht hat und das Team auch weiterhin trainieren wird.

Der Saisonstart verlief allerdings gar nicht nach den Vorstellungen der Varreler. Zum Auftakt gab es nur ein 1:1 gegen Martfeld, mit dem 2:5 beim FC Gessel-Leerßen dann nur wenig später eine deftige Abfuhr. Das bedeutete nach drei Spielen nur Platz neun. Die zweite Niederlage setzte es mit dem 1:2 beim TSV Bassum II am siebten Spieltag. Da waren die Varreler immerhin schon Fünfter, hatten aber auf den Spitzenreiter TuS Syke II einen Rückstand von acht Punkten. Dann kamen die Varreler kontinuierlich heran, mussten aber mit dem 0:3 gegen den langen Weg- und Leidensbegleiter TSV Bramstedt einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Das war am 2. November, es war die dritte Niederlage, und die sollte dann auch die vorläufig letzte gewesen sein. 'Dann sind wir so richtig durchgestartet. Unsere Siegesserie wurde nur durch ein Unentschieden gegen Syke II einmal etwas gestört', so Huntemann über den Weg an die Tabellenspitze.

Prunkstück Offensive

Die Varreler führen mit 56 Punkten vor Syke II (53.) und können drei Spieltage vor Ultimo nicht mehr von einem Aufstiegsplatz verdrängt werden. 'Jetzt geht es im Duell mit dem designierten Mitaufsteiger Syke II nur noch um die Vergabe des Meistertitels', sagt Huntemann.

Das Prunkstück der Varreler ist unübersehbar die Offensive. Nach 23 Partien schlagen 87 Treffer eindrucksvoll zu Buche. 'Wir richten unser Spiel immer offensiv aus, weil wir dafür auch die richtigen Leute haben', erzählt der Coach.

Top-Scorer ist Sebastian Hübner mit 19 Treffern, dicht gefolgt von Eike Müller (17), der zu Saisonbeginn von der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst kam. 'Mit seiner höherklassigen Erfahrung ist Eike im Mittelfeld ein ganz wichtiger Eckpfeiler', lässt Huntemann wissen. Auf immerhin noch elf Tore kam Jan Matthies. 'Bei unseren vielen Toren, soll aber nicht vergessen werden, dass auch unsere Abwehr immer mehr Fortschritte macht.' Hinter der Viererkette steht mit Viktor Stumph ein schon lange Zeit bewährter Keeper. Ein Altgedienter ist auch Andreas Kupka, zugleich der einzige Spieler, der die 30 Lenze bereits überschritten hat. Der Kader wird sich in der kommenden Saison nur unerheblich verändern.

'Für die Kreisliga A habe ich schon die Zusage von zwei Spielern, die uns sicher weiterhelfen können, zwei heiße Eisen haben wir noch im Feuer. Aufhören werden nur Joni Schlüter und Christoph Nienaber', erläutert Kai Huntemann seine Personalpolitik der Kontinuität.

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