Zweites Bassumer Eisvergnügen Die Schlittschuhe können schon mal geschnürt werden

Bassum. Noch einen Tag dauert es: Dann ist das Wasser gefroren, die Schlittschuhe können geschnürt werden und das zweite Bassumer Eisvergnügen kann starten. Am Mittwoch öffnet die Eisbahn um 19 Uhr in der ehemaligen KMH-Halle an der Langen Straße.
04.01.2010, 17:25
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Die Schlittschuhe können schon mal geschnürt werden
Von Christoph Starke

Bassum. Noch einen Tag dauert es: Dann ist das Wasser gefroren, die Schlittschuhe können geschnürt werden und das zweite Bassumer Eisvergnügen kann starten. Morgen öffnet die Eisbahn um 19 Uhr in der ehemaligen KMH-Halle an der Langen Straße. Gestern sondierten Bassums Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh sowie Johannes Bak und Martin Freye von der Wirtegemeinschaft die Lage, während sich die Firma Kuhlmann um die Bahn kümmerte.

Wolfram Schiedeck und Lars Hammann vom Zeltverleih Kuhlmann drehen die Hähne auf, nehmen die Schläuche in die Hand und besprühen die 18,50 mal 35 Meter große Fläche mit Wasser. Dieser Vorgang wird sich bis morgen noch einige Male wiederholen. 'Sobald Eis entstanden ist, kommt wieder Wasser drauf', erläutert Schiedeck und zeigt auf die Fläche. Bis morgen Mittag soll dann die etwa acht bis zehn Zentimeter dicke Eisschicht stehen.

Unter der Oberfläche befinden sich rund 100 schwarze Gummischläuche, durch die ein Wasser-Glykol-Gemisch fließt. 'Die sehen aus wie übergroße Lakritzschnecken', verdeutlicht Schiedeck. Das Glykol sorge dafür, dass das Wasser auf der Oberfläche friert. Darauf warten auch schon Heinz Schierloh sowie die beiden Wirte Johannes Bak (Haakes Gasthaus) und Martin Freye (Gasthaus Freye). Zusammen mit Andree Meyer vom Gasthaus Zur Post bilden sie die Wirtegemeinschaft, die die Besucher der Eisbahn ab morgen bis zum 24. Januar mit Speisen und Getränken versorgt. Dafür wurde ein Zelt direkt neben der Bahn aufgebaut. Die Wirtschafts- und Interessengemeinschaft Region Bassum (WIR) organisiert das Eisvergnügen zusammen mit der Wirtegemeinschaft und der Eon-Avacon. Neben dem Schlittschuhlaufen wird auch Eisstockschießen angeboten.

'Vor zwei Jahren bei der Premiere hat das sehr gut funktioniert', erinnert sich Bak an das Geschäft und die Besucherzahl beim ersten Eisvergnügen. Er und Freye sind sich sicher: 'Dieses Mal wird es ebenso gut laufen.' Aber die beiden werden nicht nur hinter dem Tresen stehen und ausschenken. 'Ich gehe auch selber auf das Eis', kündigt Bak an. Und Freye fügt schmunzelnd hinzu: 'Ich komme gerade aus dem Skiurlaub. Eis kann mich nicht mehr abschrecken.' Auch Wirtschaftsförderer Schierloh will sich das Eisvergnügen als Aktiver nicht entgehen lassen. 'Ich übe bei mir zu Hause im Keller', lässt er augenzwinkernd wissen.

Die Bahn hat von 9 bis 13 für Schüler geöffnet. 'Für diese ist das kostenlos. Die Klassen müssen sich aber vorher bei Kuhlmann unter der Nummer 04243/93100 anmelden', teilt Schierloh mit. Die weiteren Öffnungszeiten sind von 14 bis 18.30 Uhr (Eislaufen) und von 19.30 bis 22 Uhr (Eisstockschießen). Sonnabends und sonntags können Gäste von 11 bis 22 beziehungsweise 21 Uhr aufs Eis gehen. Erwachsene zahlen drei, Kinder zwei Euro Eintritt. Wer keine Schlittschuhe besitzt, kann sie sich für drei Euro vor Ort leihen.

Der Startschuss fällt morgen um 19 Uhr. Am Sonnabend, 9. Januar, spielt die Band GetBack ab 21 Uhr Oldies und Partyhits. Zu einem Gottesdienst lädt Pastorin Katja Hedel für Sonntag, 10. Januar, um 10 Uhr ein. Am Sonnabend, 16. Januar, spielt die Big Band des Syker Gymnasiums ab 20 Uhr, einen Tag später ab 11 Uhr die Harpstedter Prager. Bei der Après-Ski-Party am Sonnabend, 23. Januar, legt DJ Scholle ab 21 Uhr heiße Platten auf. Am Sonntag, 24. Januar, gibt es ab 12 Uhr ein Familien-Kohlbüfett. Zum Abschluss des Eisvergnügens tritt die Liedertafel Bassum um 15 Uhr auf.

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