Ehemalige Erste Gemeinderätin wird heute im Rathaus geehrt Dienstjubiläum trotz langer Beurlaubung

Stuhr. Gudrun Klintworth hat vor sechs Jahren für mächtig Wirbel im Stuhrer Rathaus gesorgt. Die damalige Erste Gemeinderätin gab bekannt, dass sie ihren Posten der Liebe wegen zur Verfügung stellt. Sie ließ sich beurlauben und zog zu ihrem zukünftigen Ehemann nach Hamburg. Heute wird die ehemalige Erste Gemeinderätin aber nach Stuhr zurückkehren. Sie feiert Dienstjubiläum - für 40 Jahre im öffentlichen Dienst.
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Dienstjubiläum trotz langer Beurlaubung
Von Claudia Ihmels

Stuhr. Gudrun Klintworth hat vor sechs Jahren für mächtig Wirbel im Stuhrer Rathaus gesorgt. Die damalige Erste Gemeinderätin gab bekannt, dass sie ihren Posten der Liebe wegen zur Verfügung stellt. Sie ließ sich beurlauben und zog zu ihrem zukünftigen Ehemann nach Hamburg. Heute wird die ehemalige Erste Gemeinderätin aber nach Stuhr zurückkehren. Sie feiert Dienstjubiläum - für 40 Jahre im öffentlichen Dienst.

Gratuliert wird ihr dazu im Rahmen einer Feierstunde, die eigentlich zur Verabschiedung der ausscheidenden Ratsfrauen und -herren anberaumt worden war. "Aber wir haben sie mit eingeladen, weil sie mit vielen der älteren Ratsmitglieder lange zusammengearbeitet hat", sagt Niels Thomsen, der Gudrun Klintworth damals als Erster Gemeinderat nachfolgte. Thomsen denkt dabei unter anderem an den SPD-Politiker Hermann Rendigs, der vor seiner Zeit im Rat Gemeindedirektor in Stuhr war.

Die ehemalige Erste Gemeinderätin heißt heute Gudrun Dickhardt-Klintworth. Im Januar 2005 kündigte die damals 50-Jährige an, ihren Posten bis Mitte des Jahres zur Verfügung zu stellen. Zunächst ließ sie sich für die Dauer von vier Jahren beurlauben. Klintworth beharrte aber damals nicht darauf, dass ihre Stelle als Wahlbeamtin für die folgenden fünf Jahre nur vertretungsweise besetzt wird. Die Beurlaubung bezog sich von Anfang an nur auf eine ihrer Kompetenz entsprechende Position. Dadurch machte sie den Weg frei für die Wahl von Niels Thomsen zum Ersten Gemeinderat. Der hat Gudrun Dickhardt-Klintworth zwar nur noch kurz kennengelernt, von Kollegen aber erfahren, dass seine Vorgängerin im Rathaus sehr geschätzt wurde. "Sie war eine maßgebliche Größe", sagt Thomsen.

Apropos maßgebliche Größen - davon spielen heute Abend bei der internen Feierstunde im Rathaus noch weitere eine Rolle. Neben Hermann Rendigs wird auch der ehemalige Bürgermeister und jetzige stellvertretende Bürgermeister Wilfried Huntemann (SPD) aus dem Rat ausscheiden.

Ebenso wird Reinhild Kirbst-Wesemann nach vielen Jahren im Gemeinderat verabschiedet. Die SPD-Politikerin fungierte unter anderem als stellvertretende Ratsvorsitzende und Vorsitzende des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt. Für Bürgermeister Cord Bockhop wird es ebenfalls der letzte Auftritt in dieser Funktion im Rat sein. Er tritt bekanntlich am 1. November seine neue Position als Landrat des Landkreises Diepholz an.

Marliese Brandes (CDU) wird zwar auch im neuen Rat vertreten sein, hat aber trotzdem Grund zum Feiern. Sie wird für 25 Jahre im Rat geehrt. Um ihr zu gratulieren und die ausscheidenden Ratsmitglieder zu ehren und zu verabschieden, hat sich der Geschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, Christian A. Geiger, angekündigt. Der WESER-KURIER wird in seiner Freitagsausgabe ausführlich über die Veranstaltung berichten.

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