Fußball-Landesliga: Nach 3:0 über Hemelingen zieht der SCW an Burg vorbei und ist Tabellenführer Diesmal nutzt Weyhe den Ausrutscher aus

Weyhe. Zweimal hatte der SC Weyhe den Ausrutscher des FC Burg nicht ausnutzen können - im dritten Anlauf hat es geklappt. Mit 3:0 (1:0) bezwang der Fußball-Landesligist die SV Hemelingen und erklomm damit die Tabellenspitze. Zwei Punkte beträgt damit der Vorsprung auf den ärgsten Konkurrenten aus Burg, deren fünf sind es zum Drittplatzierten Union 60.
19.04.2010, 05:20
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Diesmal nutzt Weyhe den Ausrutscher aus
Von Dennis Schott

Weyhe. Zweimal hatte der SC Weyhe den Ausrutscher des FC Burg nicht ausnutzen können - im dritten Anlauf hat es geklappt. Mit 3:0 (1:0) bezwang der Fußball-Landesligist die SV Hemelingen und erklomm damit die Tabellenspitze. Zwei Punkte beträgt damit der Vorsprung auf den ärgsten Konkurrenten aus Burg, deren fünf sind es zum Drittplatzierten Union 60.

Dabei waren die Hausherren vor dem Spiel gewarnt: Denn mit der SV Hemelingen kam eine Mannschaft des gleichen Kalibers wie der SC Vahr-Blockdiek oder der SC Lehe-Spaden: ein Abstiegskandidat. Und gegen die hatte der neue Spitzenreiter stets Probleme und kam über Unentschieden nicht hinaus. Das jüngste Aufeinandertreffen gegen Hemelingen bildete da die rühmliche Ausnahme. 'Es war ein Spiel, wo ein Kantersieg möglich war', meinte SCW-Coach Stephan Joho, dessen Team davon profitierte, früh in Führung gegangen zu sein. 'Dabei weiß man ja, dass Weyhe Probleme hat, wenn sie selber das Spiel machen müssen', sah Gäste-Coach Thomas Pfau sein Taktik, das Hauptaugenmerk auf die eigene Defensive zu legen, schon nach elf Minuten über den Haufen geworfen. Beim Kopfballtreffer von Ingvar Jansen haderten die Gäste mit dem Schiedsrichtergespann. Denn ob der Ball, nachdem er von der Unterkante der Latte wieder auf den Boden gesprungen war, tatsächlich hinter der Linie landete, bezweifelten die

Hemelinger. Stephan Joho hingegen meinte: 'Der war klar drin.'

Die Unstimmigkeiten zwischen den Gästen und dem Schiedsrichtergespann erfuhr danach jedenfalls seine Fortsetzung. Denn nachdem Hemelingens Elvis Isufaj schon kurz vor der Pause eine gute Möglichkeit vergeben hatte, wurde den Gästen kurz nach der Pause ein Tor aberkannt, als sich Efstadios Papathanasiou zu sehr zur Wehr gesetzt hatte. 'Mein Spieler meinte: Da war nichts', so Gäste-Coach Pfau, während Joho abwinkte. 'Der Schiri hatte ja schon vorher abgepfiffen, bevor der Ball im Tor war.' Der SC Weyhe markierte derweil die Vorentscheidung. Denn unmittelbar danach traf Ecevit Palmanak zum 2:0 (50.).

Demoralisierend für die Gäste, beflügelnd für die Gastgeber, die sich eine Reihe guter Möglichkeiten erspielten. Die größte vergaben die Hausherren in der 57. Minute, als Patrick Grisko, Gerrit Privenau und Mazlum Demirci gleich dreimal hintereinander Pfosten und Latte trafen. Kurz danach traf Privenau per Freitoß erneut nur Aluminium, ehe er per Handelfmeter den 3:0-Endstand besorgte (89.).

SC Weyhe: Denter - Tietjen, Derr, Lassalle, Palmanak, Engelhardt, Arify (62. Maaß), Demerci (70. Ewert), Pflug, Privenau, Jansen (46. Grisko).

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