Fußball-Bezirksligist TSG Seckenhausen gelingt ein 7:3 Ein 90-minütiger Leckerbissen

Seckenhausen. Es war ein Spektakel. 'Wer das nicht live gesehen hat, der hat richtig was verpasst', war sich auch Wilco Freund, Trainer der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst sicher. Denn selten hatte die bisweilen überstrapazierte Begrifflichkeit einer Achterbahnfahrt besser gepasst als zur Partie der TSG in der Fußball-Bezirksliga Hannover gegen den TuS Drakenburg. Bereits die erste Halbzeit bot allerlei Höhepunkte, nach 90 Minuten stand ein imposantes 7:3 (4:3) für die Seckenhauser zu Buche.
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Ein 90-minütiger Leckerbissen
Von Malte Bürger

Seckenhausen. Es war ein Spektakel. 'Wer das nicht live gesehen hat, der hat richtig was verpasst', war sich auch Wilco Freund, Trainer der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst sicher. Denn selten hatte die bisweilen überstrapazierte Begrifflichkeit einer Achterbahnfahrt besser gepasst als zur Partie der TSG in der Fußball-Bezirksliga Hannover gegen den TuS Drakenburg. Bereits die erste Halbzeit bot allerlei Höhepunkte, nach 90 Minuten stand ein imposantes 7:3 (4:3) für die Seckenhauser zu Buche.

Die Zuschauer waren noch nicht richtig an der Bande angekommen, da zappelte das Leder erstmals im Netz. Fabian Timmermann hatte Christian Schult mit einem Traumpass auf die Reise geschickt, der nach nicht einmal einer Minute mit einem trockenen Schuss zur Führung der Platzherren traf. 'Eigentlich haben wir alles richtig gemacht, sind früh auf den Gegenspieler gegangen, aber trotzdem haben wir die Führung nicht weiter genutzt', meinte Freund.

Und was in den weiteren 44 Minuten bis zum Gang in die Kabine passierte, hatte durchaus Seltenheitswert. 'Ich habe so etwas jedenfalls noch nicht erlebt', meinte der TSG-Coach schmunzelnd. Die Drakenburger kamen allmählich besser ins Spiel, auch weil die Seckenhauser einige Abstimmungsfehler in der Defensive offenbarten. Zunächst traf Kai Rieckhof zum Ausgleich (7.), nur 180 Sekunden später Dennis Tatzko die Latte. Und nach einer halben Stunde lag die TSG dann im Rückstand, da Torhüter Patric Lampe sich im Strafraum nur mit einem Foul zu helfen wusste. Den fälligen Elfmeter versenkte Christian Engelmann.

Nur vier Minuten später schlugen die Gastgeber zurück, Timmermann bugsierte einen Freistoß sehenswert direkt in die Maschen. Das gleiche Bild gab es dann zwei Minuten später auf der Gegenseite, als Drakenburgs Ilker Öksüz zum 3:2 traf. Es blieb allerdings keine Zeit zum Durchatmen. Erst beförderte der bärenstarke Julian Michel die Kugel aus 25 Metern Torentfernung unhaltbar ins Gehäuse, in der zweiten Minute der Nachspielzeit drehte Marcel Dörgeloh die Partie.

Im zweiten Abschnitt fielen dann zwar deutlich weniger Tore, der Spannung tat dies jedoch keinen Abbruch. Beide Mannschaften spielten weiterhin stark, die Seckenhauser nun allerdings deutlich stärker. 'Die Jungs haben wieder einmal gezeigt, dass sie eine richtige Mannschaft sind. Und endlich haben wir dann auch dem Gegner gezeigt: ,Das hier ist Seckenhausen, und so spielen wir Fußball?', freute sich Wilco Freund später. Die Heimelf ließ den Ball nun deutlich besser in den eigenen Reihen laufen, auf den Außenbahnen verströmten Michele Zaccaria, Christian Schult oder der eingewechselte Nils Hoffmann abwechselnd immer wieder Gefahr. Allerdings dauerte es bis in die Schlussphase, ehe der Sieg endgültig feststand.

Den Auftakt des finalen Torreigens bildete eine Rote Karte gegen Drakenburgs Dennis Tatzko (Tätlichkeit, 80.), im Anschluss schossen die Seckenhauser mit blitzsauberen Kontern, die zweimal durch Zaccaria (82., 90.) und einmal Dörgeloh (87.) perfekt abgeschlossen wurden, den deutlichen Triumph heraus.

TSG Seckenhausen: Lampe - Hussein (68. Bauer), Müller, Schult, Timmermann, Zaccaria, Dörgeloh, Hübner (18. Brenger), Budelmann, Michel, Vohsfeldt (68. Hoffmann).

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