Sieben Schulen treten bei Mathe-Olympiade und Känguru-Mathe-Wettbewerb an

Eine Olympiade fürs Köpfchen

Stolz präsentierten die besonders begabten Mädchen und Jungen aus sieben Schulen: Gymnasium Osterholz, Integrierte Gesamtschule (IGS), die Grundschulen Beethovenstraße, Findorff-Schule, Pennigbüttel, Buschhausen und Menckeschule ihre Urkunden nach der erfolgreichen Teilnahme an der Mathematik-Olympiade und dem Känguru-Mathe-Wettbewerb. Till Bickmeier, ein Grundschüler aus der vierten Klasse Findorff-Schule, hatte den bundesweiten „Pangea-Mathematik-Wettbewerb“ an der Bremer Universität absolviert und eine Siegerurkunde erhalten.
19.07.2014, 00:00
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Von Monika Fricke
Eine Olympiade fürs Köpfchen

Auf dem Schulhof der Mencke-Schule präsentierten die Preisträger aus sieben Schulen der Mathe-Olympiade und des Känguru-Wettbewerbs ihre Urkunden Foto: Monika Fricke

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Stolz präsentierten die besonders begabten Mädchen und Jungen aus sieben Schulen: Gymnasium Osterholz, Integrierte Gesamtschule (IGS), die Grundschulen Beethovenstraße, Findorff-Schule, Pennigbüttel, Buschhausen und Menckeschule ihre Urkunden nach der erfolgreichen Teilnahme an der Mathematik-Olympiade und dem Känguru-Mathe-Wettbewerb. Till Bickmeier, ein Grundschüler aus der vierten Klasse Findorff-Schule, hatte den bundesweiten „Pangea-Mathematik-Wettbewerb“ an der Bremer Universität absolviert und eine Siegerurkunde erhalten.

Einige Jungen trugen zum Fototermin ihr gelbes T-Shirt mit Aufschrift „Känguru der Mathematik“. Als Teil des Kooperationsverbundes Begabtenförderung Osterholz-Scharmbeck beteiligten sich sehr begabte Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen aus der Kreisstadt an diversen Kursen und Qualifikationen, wie zum Beispiel am „Mathe-Club des Gymnasiums“. „Der Kooperationsverbund Begabtenförderung versucht möglichst übergreifend mit den beteiligten Schulen zu kooperieren“, erklärte Marion Husemann von der Grundschule Buschhausen. So würden bereits Angebote des Gymnasiums in Mathematik, Naturwissenschaften und Sprachen von den Viertklässlern gut angenommen.

Zehn Jahre Begabtenförderung

Ausrichter der Mathematik-Olympiade ist die Universität Göttingen. „Das Besondere dabei ist, dass die Lehrer überhaupt nicht helfen dürfen“, bemerkte Rolf Matthes von der Menckeschule. Beim Mathe-Känguru-Wettbewerb sei logisches Denken für das Lösen von Matheaufgaben gefragt und die Mathematik-Olympiade sei mehr auf mathematische Anwendungen und Übertragungen ausgerichtet, war zu erfahren. „Dabei geht es über normale Anforderungen weit hinaus“, so Rolf Matthes.

„Manche Aufgaben waren sehr schwer“, gestand Julius Messerschmidt nach der Preisverleihung zur Mathe-Olympiade. „Ich hätte nie gedacht, dass ich den dritten Preis erreiche.“ Sein zweiter Preis im Känguru-Wettbewerb hatte ihn ebenso überrascht. „Mathe ist mein Lieblingsfach“, sagte Paula Kalski, Grundschule Pennigbüttel. „Die Aufgaben waren relativ schwer.“ Nun gehört sie zu den stolzen Preisträgerinnen.

Seit zehn Jahren gibt es den Kooperationsverbund „Begabtenförderung“ in Niedersachsen. Besonders begabte Kinder werden durch spezielle Leistungsangebote individuell gefördert. Aus drei Runden besteht die Mathe-Olympiade: Sie beginnt mit einer Schnupperrunde, dann folgt die Qualifikationsrunde und die Landesrunde für weiterführende Schulen. Viele Schüler hätten in diesem Jahr die dritte Runde geschafft, berichteten die Lehrer.

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