Erzählcafé für Migranten und alteingesessene Syker

Syke. Die Förderung von Bildung, Kultur, Denkmalschutz sowie den politischen und kulturellen Dialog zwischen den ethnischen und sozialen Gruppen der Bevölkerung hat sich der Verein Rund ums Syker Rathaus auf die Fahnen geschrieben. Mit der Veranstaltungsreihe Erzähl-Café möchte der Verein eine neue Begegnungskultur in der Hachestadt einläuten. Migranten und alteingesessene Syker sollen sich beim Gespräch im Café Alte Posthalterei (Waldstraße 3) austauschen. Über ihre Wurzeln, ihr neues Zuhause. Auch Konflikte und Ängste sollen dabei nicht ausgespart, Hoffnungen thematisiert werden. "Wir wollen Mut machen, Nachbarschaften zu pflegen, auch über kulturelle und soziale Unterschiede hinweg", sagt Johannes Huljus vom Verein Rund ums Syker Rathaus. Hans trifft Ahmed, Lisa Pjotr und so weiter.
09.03.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jörn Dirk Zweibrock

Syke. Die Förderung von Bildung, Kultur, Denkmalschutz sowie den politischen und kulturellen Dialog zwischen den ethnischen und sozialen Gruppen der Bevölkerung hat sich der Verein Rund ums Syker Rathaus auf die Fahnen geschrieben. Mit der Veranstaltungsreihe Erzähl-Café möchte der Verein eine neue Begegnungskultur in der Hachestadt einläuten. Migranten und alteingesessene Syker sollen sich beim Gespräch im Café Alte Posthalterei (Waldstraße 3) austauschen. Über ihre Wurzeln, ihr neues Zuhause. Auch Konflikte und Ängste sollen dabei nicht ausgespart, Hoffnungen thematisiert werden. "Wir wollen Mut machen, Nachbarschaften zu pflegen, auch über kulturelle und soziale Unterschiede hinweg", sagt Johannes Huljus vom Verein Rund ums Syker Rathaus. Hans trifft Ahmed, Lisa Pjotr und so weiter.

Das Erzähl-Café beginnt jeweils um 19.30 Uhr im Café Alte Posthalterei, im Volksmund auch als Waldstraße 3 bekannt. Der Vortrag mit Bildern über die "Christliche Missionsarbeit in Tansania - heute noch zeitgemäß?" macht am morgigen Donnerstag den Auftakt. Winfried und Regina Schwatlo referieren über das ostafrikanische Land. Eine Woche später, am 16. März, erzählt Ruth Elbert von ihrer Reise nach Israel. In ihrem bebilderten Vortrag "Mein Vater lebt in Israel" schildert sie ihre Eindrücke. "Ein anderer Blick - Migrantinnen im Landkreis Diepholz" lautet der Titel der Lesung von Anahita Latifi aus Syke. Darin berichtet sie auch über ein aktuelles Schulprojekt in Kabul, welches von afghanischen Familien aus Syke sowie dem Syker Integrationsbeirat unterstützt wird.

Wilhelm Tesch, Pastor im Ruhestand, interviewt am Donnerstag, 14. April, Samuel Elombo Bolayela aus der Demokratischen Republik Kongo, dem ehemaligen Zaire. Der gebürtige Afrikaner tritt für die SPD zur Bremer Bürgerschaftswahl am 22. Mai an. Elombo Bolayela berichtet Wilhelm Tesch beim Erzählcafé über seinen Weg aus Zaire über Syke nach Bremen sowie seinen Wunsch, Politik mitzugestalten. Catrin Schreiber entführt die Gäste am Donnerstag, 28. April, in den Jemen. Ihr Vortrag mit Bildern heißt "Jemen, Entwicklungszusammenarbeit in unruhigem Umfeld". Gerhard Thiel und Ute Wicke von der Volkshochschule des Landkreises Diepholz berichten am Mittwoch, 18. Mai, darüber, was die VHS zur Förderung der Integration von Migranten im Landkreis Diepholz unternimmt. Die weiteren Termine des Erzählcafés im Café Alte Posthalterei werden noch bekanntgegeben.

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