Erntefest in Scharmbeckstotel Festwagen ernten jede Menge Applaus

Scharmbeckstotel. Höhepunkt des 61. Erntefestes in Scharmbeckstotel ist der große Umzug am Sonntagnachmittag gewesen. Etwa 40 Festwagen oder Fußgruppen machten mit und sorgten für eine ausgesprochen große Resonanz. Dafür nahmen die Teilnehmer teils lange Anfahrwege in Kauf.
13.09.2010, 08:40
Lesedauer: 2 Min
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Von Wilhelm Schütte

Scharmbeckstotel. Der Höhepunkt des 61. Erntefestes in Scharmbeckstotel ist der große Umzug am Sonntagnachmittag gewesen. Etwa 40 Festwagen oder Fußgruppen machten mit und sorgten für eine ausgesprochen große Resonanz. Dafür nahmen die Teilnehmer teils lange Anfahrwege in Kauf.

Den fröhlichen Teilnehmern des tollen Umzuges in musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Seefeldt und der Sambagruppe Las Estrellos wurde von den Menschen entlang der Umzugstrecke auch vieles zurück gegeben. Alle waren guter Laune und winkten den Umzugsteilnehmern fröhlich zu. Die Bewohner hatten ihre Vorgärten teilweise sehr schön geschmückt und machten es sich vor ihren Häusern gemütlich. Angeführt von Wilfried Mahnken mit seinem fast 60 Jahre alten Trecker - mit ihm nahm er mehrfach an der Treckerweltmeisterschaft in Österreich teil - waren die Fußgruppen oder Festwagen schön herausgeputzt. Der Ponyhof Meyer war mit vielen Pferden dabei, die Komitees der Nachbardörfer fehlten nicht, und der ATSV Scharmbeckstotel hatten gleich mehrere Wagen im Einsatz. Auch die übrigen Teilnehmer hatten sich vieles einfallen und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen.

Los gingen die drei tollen Tage am Freitag traditionell mit dem Laternenumzug. Gut 300 kleine und große Laterneläufer mögen es gewesen sein, die in einem verkürzten Weg zum Festplatz marschierten. Auffallend war, dass deutlich mehr Fackeln als Laternen mitgeführt wurden. Geleitet wurde der Umzug von der Polizei, der Feuerwehr und der Jugendwehr, und musikalisch begleitet vom Spielmannszug Hambergen. Im Festzelt sangen dann Ursula Hermann und Gerd Warms mit den Kindern Laternelieder, bevor DJ Leif für Stimmung sorgte. Gut besucht waren an diesem Abend schon der Festplatz und die Theke vor dem Festzelt.

Der Sonnabendnachmittag stand dann ganz im Zeichen der Gemütlichkeit. Klar, bei einem Stückchen Tore und einer guten Tasse Kaffee lässt es sich besonders gut den Darbietungen lauschen. Begrüßt wurden die etwa 150 Anwesenden, unter ihnen Landtagsabgeordneter Axel Miesner, die stellvertretende Landrätin Brunhilde Rühl und die stellvertretende Bürgermeisterin Linda Schnibben, vom Komiteevorsitzenden Andreas Manzl. Grußworte für alle Gäste sprach Scharmbeckstotels Ortsvorsteher Peter Schnaars. Er zeigte sich erfreut über die große Anzahl der Anwesenden nicht nur aus Scharmbeckstotel. Sein Dank galt dem Komitee für die hervorragende Organisation des 61. Festes dieser Art.

Durch das Kontrastprogramm führte Gerd Warms in launigen Worten. Da traten zunächst die Torfteufel aus Worpswede mit ihrer Akkordeonmusik von New York bis nach Moskau auf den Plan. In einem Sketch hatten Imke Bernsdorf und Rainer Wilking, zwei neue Mitglieder im Komitee, die Lacher auf ihrer Seite. Das Kontrastprogramm boten Ricardo, Janik und Malte, drei junge Scharmbeckstoteler, als 'Frequenze Herz' mit ihrer Musikdarbietung. Dabei gefielen sie vor allem mit ihren tollen Stimmen. Viel zu lachen gab es durch Imke Pakusch aus Bad Bederkesa und Heidi Feil aus Bremerhaven. Als Drehorgeldamennahmen nahmen sie in ihren Liedern beispielsweise den Eierhandel, das Berliner Rezept oder das Eurogebiss aufs Korn.

Stimmung pur gab es am Abend bei der großen Zeltfete mit der Partyband 'SIX UP'. Wie das bei jungen Menschen so üblich ist, begann der Abend spät und ein wenig verhalten, dann aber wurde mit rund 900 Teilnehmern kräftig bis in den frühen Morgen gefeiert.

Langes Ausschlafen war jedoch nicht drin, denn am Sonntagmorgen standen nach dem Gottesdienst das Einbringen der Erntekrone, Darbietungen der Musikzüge und die Ansprachen nach der Rückkehr des Umzuges auf dem Programm. Dann drehte DJ Leif die Regler auf.

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