Ganderkesee

Gemeinde weiht neue Reisemobil-Stellplätze am Freibad ein

Ganderkesee (jbr). Inge und Heiko Pund aus Lemwerder waren gestern die ersten, die die neuen Reisemobil-Stellplätze der Gemeinde Ganderkesee gleich neben dem Freibad am Heideweg eingeweiht haben. Sie waren zwar zum Pressetermin extra bestellt, doch natürlich hoffen die Verantwortlichen in der Verwaltung, dass die vier rund 25 Quadratmeter großen Plätze künftig auch von „echten“ Reisenden gut angenommen werden.
05.06.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Jochen Brünner

Inge und Heiko Pund aus Lemwerder waren gestern die ersten, die die neuen Reisemobil-Stellplätze der Gemeinde Ganderkesee gleich neben dem Freibad am Heideweg eingeweiht haben. Sie waren zwar zum Pressetermin extra bestellt, doch natürlich hoffen die Verantwortlichen in der Verwaltung, dass die vier rund 25 Quadratmeter großen Plätze künftig auch von „echten“ Reisenden gut angenommen werden.

Der Standort am Freibad sei auch vor dem Hintergrund bewusst gewählt, dass Reisende hier Duschen und sanitäre Einrichtungen finden, erläuterte Fachbereichsleiter Peter Meyer gestern bei der Einweihung. Wirtschaftsförderin Christa Linnemann wies auf die zahlreichen Nachfragen hin, mit denen Gemeindevertreter etwa auf Tourismusmessen konfrontiert worden seien: „Dort kam in der Vergangenheit oft die Frage nach solchen Stellplätzen. Bisher konnten wir sie nur ankündigen, jetzt haben wir sie“, sagte Linnemann.

An den Stellplätzen können sich die Reisemobilisten gegen eine geringe Gebühr mit Strom und Frischwasser versorgen. Für je einen Euro gibt es acht Stunden Strom und 100 Liter Wasser. Das Parken selbst ist kostenlos. Wenn die Reisenden Schmutzwasser entsorgen wollen, können sie das in einer extra dafür eingerichteten Rinne auf dem Festplatz an der Raiffeisenstraße tun. Auch diese räumliche Entzerrung geschieht nach Meyers Worten bewusst. Eine Skizze auf der Stromsäule weist Ortsunkundigen nicht nur den Weg dorthin, sondern enthält auch einen QR-Code, mit dessen Hilfe sich die Reisenden die Ganderkesee-App herunterladen können, um noch mehr über die Gemeinde zu erfahren.

Um die Plätze aktiv zu bewerben, strebt die Gemeinde als nächstes eine Präsenz auf den einschlägigen Internet-Portalen an. Auch eine Broschüre ist in Vorbereitung. Insgesamt 30 000 Euro hat sich die Gemeinde das Angebot kosten lassen.

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