Lilienthaler Kindertagesstätten Gemeindeelternrat sucht neuen Vorstand

Lilienthal. Die Bemühungen, im Dezember einen neuen Vorstand zu finden, gingen ins Leere. Jetzt, genauer gesagt, am Montag, 11. Januar, soll ein erneuter Versuch gestartet werden. Es geht um eine funktionsfähige Führung des Gemeindeelternrats für Kindertagesstätten (GEK).
06.01.2010, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Klaus-Dieter Pfaff

Lilienthal. Die Bemühungen, im Dezember einen neuen Vorstand zu finden, gingen ins Leere. Jetzt, genauer gesagt, am Montag, 11. Januar, soll ein erneuter Versuch gestartet werden. Es geht um eine funktionsfähige Führung des Gemeindeelternrats für Kindertagesstätten (GEK), den es seit Mai 1996 in Lilienthal gibt und der sich die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Fachkräften und Trägern zum Wohle der Kinder auf seine Fahnen geschrieben hat. Eine Möglichkeit, die sich zahlreiche Eltern damals sehnlichst gewünscht hatten.

Zurzeit scheint das Engagement der Mütter und Väter etwas zu schwächeln. Das Interesse hielt sich zumindest in den letzten Wochen des alten Jahres in Grenzen, wie Peter Rengel vom noch amtierenden GEK-Vorstand vermutet. Sein Fazit: 'Es ist uns im Dezember nicht gelungen, einen neuen Vorstand zu wählen. Es gibt nicht ausreichend engagierte Eltern, die die Belange unserer Kinder in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik und der Verwaltung vertreten möchten.'

Aber er und seine Mitstreiter geben nicht so schnell auf: 'Wir wollen nun im neuen Jahr einen zweiten Versuch starten, und zwar am kommenden Montag um 20 Uhr im Rathaus an der Klosterstraße. Und wir hoffen dann auf die Teilnahme aller Elternvertreter, damit ein neuer Vorstand gewählt werden kann.' Ausdrücklich eingeladen sind übrigens alle engagierten Eltern von Kindergartenkindern, 'die gern im GEK mitarbeiten möchten und ein Amt annehmen würden', unterstreicht Peter Rengel. Ein funktionierender Elternrat für Kindertagesstätten ist in drei Gremien der Gemeinde vertreten, und zwar im Arbeitskreis Kinder- und Jugendplanung (AGKJ), im Ausschuss für Jugend, Frauen, Senioren, Familie, Soziales und im Arbeitskreis für Planungs- und Bedarfsfragen für Kindertagesstätten (AG Plan). Es wäre ausgesprochen schade, wenn diese Mitwirkungsmöglichkeit ungenutzt bleiben würde - da sind sich die GEK-Sprecher einig.

Durch regelmäßige Treffen soll versucht werden, das Interesse der Kinder, Eltern und Erzieherinnen durch Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu ermitteln und die Interessenlage im Bedarfsfall in der Öffentlichkeit zu vertreten', heißt es im Flyer des Elternrates. Und weiter ist dort zu lesen: 'Es bleibt doch festzuhalten, dass wir in der Öffentlichkeit, der Verwaltung und der Politik kaum wahrgenommen werden. Man kann durchaus die Belange der Kinder und Eltern einbringen, man muss diese Bedürfnisse allerdings kennen und diese dann mit Fakten untermauern können.'

Den 2008 gewählten Elternvertretern der Kindergärten ist es nach eigener Einschätzung gelungen, in einem Jahr ein Netzwerk aufzubauen. 'Trotzdem gibt es kaum Informationsaustausch und Kommunikation untereinander. Wir vertreten über 500 Kindergartenkinder, das sind wahrscheinlich mehr als 700 Eltern', erinnert Peter Rengel an die große Klientel, für das der GEK sich ehrenamtlich engagiert. Rengels Wunsch: Es wäre wünschenswert, wenn der zweite Versuch nun erfolgreich wäre.

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