Volleyball: Beim VfL Wildeshausen ist nach dem Erfolg über Weyhe die Luft raus

Glanzleistung folgt Einbruch

Wildeshausen. In der Volleyball-Verbandsliga 1 feierten die Herren des VfL Wildeshausen in eigener Halle beim 3:1 (25:16, 21:25, 25:19, 25:22) über den starken Aufsteiger SC Weyhe den ersten Saisonsieg. Im Spiel gegen den VfL Lintorf III waren die Gastgeber dann allerdings chancenlos und kassierten mit 0:3 (19:25, 20:25, 15:25) ihre zweite Niederlage.
13.10.2010, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Gerhard Göldenitz

Wildeshausen. In der Volleyball-Verbandsliga 1 feierten die Herren des VfL Wildeshausen in eigener Halle beim 3:1 (25:16, 21:25, 25:19, 25:22) über den starken Aufsteiger SC Weyhe den ersten Saisonsieg. Im Spiel gegen den VfL Lintorf III waren die Gastgeber dann allerdings chancenlos und kassierten mit 0:3 (19:25, 20:25, 15:25) ihre zweite Niederlage.

In der Partie gegen den bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer SC Weyhe kam im Lager des gastgebenden VfL Wildeshausen zunächst Unruhe auf, da mit Zuspieler Thomas Heckel, Jens-Uwe Prütz und Werner Kernebeck drei wichtige Spieler noch im Stau steckten und nicht rechtzeitig zum Spielbeginn in der Halle waren. Aus der Not geboren spielten die Gäste ein klassisches 4-2-System mit Frank Gravel und Ludger Ostermann als Zuspieler, was auch gleich den Gast aus dem Konzept zu bringen schien. Nach zunächst ausgeglichenem Satzbeginn konnte sich der VfL dann unaufhaltsam absetzen und hatte mit Ludger Ostermann und Markus Schindler zwei starke Angreifer am Netz. Als zum zweiten Satz dann der etatmäßige Zuspieler Thomas Heckel im Spiel war, gab es zunächst einen kleinen Bruch beim VfL. Die Laufwege passten plötzlich nicht mehr und Weyhe schaffte den Ausgleich.

Stabilität durch Kernebeck

Mit Werner Kernebeck kam im dritten Durchgang wieder mehr Stabilität in die Annahme der Gastgeber, die jetzt aus einem variablen Zuspiel ihre Vorteile am Netz in Punkte verwandelten. Ein offener Schlagabtausch im vierten Abschnitt konnte Wildeshausen schließlich für sich entscheiden, vor allem weil auch in der Abwehr mehr gearbeitet wurde.

Im zweiten Spiel des Tages trat der VfL Lintorf III wie eine echte Klassemannschaft auf. Wie aus einem Guss spielend, waren die Gäste den Hausherren in fast allen Belangen deutlich überlegen und profitierten auch von deren häufigen und unnötigen Eigenfehlern. Vor allem im Block traten große Schwächen beim VfL Wildeshausen zu Tage. Aber auch die Abwehr stand immer wieder falsch und war oftmals nicht in der Lage, die gegnerischen Angriffe zu entschärfen. Am Ende hatte Lintorf verdient mit 3:0 gewonnen und dem VfL Wildeshausen die zweite Saisonniederlage zugefügt.

Für das Spiel in drei Wochen gegen Ammerland gilt es jetzt für den VfL schnell den Rhythmus zu finden, um nicht frühzeitig in Abstiegsnot zu geraten.

VfL Wildeshausen: Schindler, Gravel, Meyer, Heckel, Ostermann, Fortmann, Timpe, Kraus.

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