Gleichstellungsbeauftragte: Beratungsbedarf steigt

Von Karin Neukirchen-Stratmann
14.02.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Karin Neukirchen-Stratmann

Bruchhausen-Vilsen. Mit einem Überblick über ihre Arbeit als ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte und im Familien- und Kinderservicebüro der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen begann Christine Schröder am Sonnabend das erste Frauenforum in diesem Jahr. Anhand einer Power-Point-Präsentation stellte sie ihre Arbeit im Café Die Scheune dar.

Seit Oktober 2007 ist Christine Schröder mit fünf Wochenstunden als ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte tätig, seit September 2008 mit 25 Wochenstunden im Familien- und Kinderservicebüro. Der Beratungsbedarf sei dabei in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Zusätzliche Themenbereiche wie Kindeswohlgefährdung sowie die anerkannte Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sind dazugekommen. 40 Prozent der Beratungen finden nach Terminabsprache statt, 30 Prozent am Telefon, 20 Prozent in der offenen Beratung und zehn Prozent per E-Mail.

Die Beratungsthemen im Familien- und Kinderservicebüro liegen im Bereich von häuslicher Gewalt und Stalking, von familiären Problemen, Trennung und Scheidung, Umgangsrecht, Problemen mit Ämtern und Kindeswohlgefährdung. Als Gleichstellungsbeauftragte berät Christine Schröder vornehmlich beim Wiedereinstieg in den Beruf, Arbeitslosigkeit, Existenzproblemen und Schulden sowie bei Integrationsfragen. Aktiv ist sie außerdem im Präventionsarbeitskreis der Samtgemeinde, bei den Streetwatchern und beim Kurs "Mama lernt Deutsch".

Das nächste Frauenforum befasst sich mit dem Thema Kommunalpolitik - "für alle, die in die Politik wollen", wie Christine Schröder erklärte.

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