Bank will Darlehnsvertrag verkaufen

Golfer brauchen 2,5 Millionen Euro

Achim. Die 1400 Achimer Golfer haben große Probleme mit ihrer 18-Loch-Anlage auf dem 125 Hektar großen Grundstück in Badenermoor. Die Sparkasse Bremen, die den Bau der Anlage vor rund 15 Jahren finanziert hat, will den Darlehensvertrag verkaufen. Das bestätigte Walter Lukasch, Geschäftsführer der Golfplatz Wittkoppenberg GmbH & Co Projektgesellschaft KG, der gleichzeitig auch Clubmanager ist. Die Golfer wollen jetzt versuchen, eine Umschuldung auf die Beine zu stellen. Gesucht werden dem Vernehmen nach 2,5 Millionen Euro. Für mehr als ein Viertel der benötigten Summe lägen bereits Zusagen vor, berichtet der Geschäftsführer.
14.10.2010, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Ulrich Tatje

Achim. Die 1400 Achimer Golfer haben große Probleme mit ihrer 18-Loch-Anlage auf dem 125 Hektar großen Grundstück in Badenermoor. Die Sparkasse Bremen, die den Bau der Anlage vor rund 15 Jahren finanziert hat, will den Darlehensvertrag verkaufen. Das bestätigte Walter Lukasch, Geschäftsführer der Golfplatz Wittkoppenberg GmbH & Co Projektgesellschaft KG, der gleichzeitig auch Clubmanager ist. Die Golfer wollen jetzt versuchen, eine Umschuldung auf die Beine zu stellen. Gesucht werden dem Vernehmen nach 2,5 Millionen Euro. Für mehr als ein Viertel der benötigten Summe lägen bereits Zusagen vor, berichtet der Geschäftsführer.

Seit Jahren haben Verein und Betreibergesellschaft immer mal wieder Schwierigkeiten, das Geld für den laufenden Betrieb sowie den Schuldendienst aufzubringen. Vor fünf Jahren übernahm Andreas Klaß den Vorsitz des Vereins und Walter Lukasch die Geschäftsführung der KG. Zusammen mit der Sparkasse sei ein Zehn-Jahresplan aufgestellt worden. 'Wir haben in den vergangenen drei Jahren die vereinbarten Zahlungen erfüllt', sagte Lukasch. Mit dem Wechsel des Sparkassen-Vorstandes Anfang des Jahres seien aber die Darlehen anders bewertet worden. Der Vertrag mit den Achimer Golfern sei in die Abteilung für Problemfälle abgeschoben worden, so Lukasch.

Bis Ende des Jahres haben die Golfer noch Zeit, das Geld aufzutreiben. Die Chancen dafür stehen nach Einschätzung des Clubmanagers gut. Ansonsten könnte ein Dritter den Darlehensvertrag übernehmen. Gerät der Golfplatzbetreiber dann in Zahlungsverzug, droht die Insolvenz.

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