Gummitiere und Wasserbälle vom Nikolaus mit Schwimmbrille

Lilienthal. Nur da, wo Janet Schiller ihre Bahnen zog, bewegte sich das Wasser im großen Becken. Im Kinderbecken planschten Rebecca, Kimberly und Jillian. Sonntagsruhe gähnte im Lilienthaler Hallenbad, obwohl sich spendierfreudiger Besuch angekündigt hatte - der Nikolaus sollte kommen. Rebecca (4) und Kimberly (6) hatten dafür an der Kasse ein Gedicht aufgesagt. "Advent, Advent" bescherte ihnen freien Eintritt zu dem Nikolaus-Vergnügen. Mutter Sandra Pfaff dirigierte ihr Mädchentrio, zu dem noch Jillian (3) gehörte. Sie kamen von der Familienfeier nebenan, und die Mutter habe ihr geraten: "Nimm doch die Schwimmtasche mit".
06.12.2010, 05:00
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Gummitiere und Wasserbälle vom Nikolaus mit Schwimmbrille
Von Undine Zeidler

Lilienthal. Nur da, wo Janet Schiller ihre Bahnen zog, bewegte sich das Wasser im großen Becken. Im Kinderbecken planschten Rebecca, Kimberly und Jillian. Sonntagsruhe gähnte im Lilienthaler Hallenbad, obwohl sich spendierfreudiger Besuch angekündigt hatte - der Nikolaus sollte kommen. Rebecca (4) und Kimberly (6) hatten dafür an der Kasse ein Gedicht aufgesagt. "Advent, Advent" bescherte ihnen freien Eintritt zu dem Nikolaus-Vergnügen. Mutter Sandra Pfaff dirigierte ihr Mädchentrio, zu dem noch Jillian (3) gehörte. Sie kamen von der Familienfeier nebenan, und die Mutter habe ihr geraten: "Nimm doch die Schwimmtasche mit".

Während die Großeltern mit den Gästen hinter Glas plauderten, warteten die Mädchen auf den Nikolaus. Keinem fiel auf, dass der Betriebsleiter des Schwimmbads, Rüdiger Engels, verschwunden war. Wenig später stapfte ein rot gewandeter Geselle mit Schwimmbrille und Gummistiefel über die Fliesen. "Ich habe allen Kindern etwas mitgebracht", sagte er. Der Mann mit weißem Bart hockte sich zu den vier Mädchen. Die blickten in den Jutesack, gefüllt mit Gummitier-Tütchen. Der Nikolaus drückte den Kindern die Knistertütchen in die Hände. Obendrein gab es für jeden einen Wasserball vom Hallenbad. Schweißperlen begannen unterm weißen Bart zu glänzen. Engels erklärte sich die wenigen Besucher mit dem Wetter. Dann schaute er Schwimmmeistergehilfin Martina Schiller an und sagte: "Auch wenn es megawenig war, es war trotzdem gut".

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