Schlüsselzuweisungen an Samtgemeinde höher als veranschlagt / Mehr Steueranteile für Gemeinden

Hambergen bekommt mehr Geld aus Hannover

Hambergen. Martin Grotheer hat in dieser Vorweihnachtszeit der Samtgemeinde Hambergen und ihren Mitgliedsgemeinden gute Nachrichten zu verkünden. Beim Blick auf die aktuellen Finanzen stellte er fest, dass sich die Lage - im Vergleich zum Beginn des Jahres - etwas entspannt hat. Die Schlüsselzuweisungen vom Land sind höher ausgefallen, als die Verwaltung bei den Haushaltsberatungen für das laufende Jahr angenommen hatte, teilt der Kämmerer mit. Tatsächlich bekommt die Samtgemeinde Hambergen dieses Jahr 121000 Euro mehr als erwartet überwiesen.
10.12.2010, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Hambergen bekommt mehr Geld aus Hannover
Von Brigitte Lange

Hambergen. Martin Grotheer hat in dieser Vorweihnachtszeit der Samtgemeinde Hambergen und ihren Mitgliedsgemeinden gute Nachrichten zu verkünden. Beim Blick auf die aktuellen Finanzen stellte er fest, dass sich die Lage - im Vergleich zum Beginn des Jahres - etwas entspannt hat. Die Schlüsselzuweisungen vom Land sind höher ausgefallen, als die Verwaltung bei den Haushaltsberatungen für das laufende Jahr angenommen hatte, teilt der Kämmerer mit. Tatsächlich bekommt die Samtgemeinde Hambergen dieses Jahr 121000 Euro mehr als erwartet überwiesen.

Die Samtgemeinde kann das Geld gut gebrauchen. Die Finanzkrise ist an ihr nicht spurlos vorbeigegangen. "Anfang des Jahres mussten wir davon ausgehen, dass wir 764000 Euro weniger an Schlüsselzuweisungen bekommen würden als im Jahr davor", erinnert Grotheer. Aus diesem Grund fiel allerdings auch der Betrag niedriger aus, den die Samtgemeinde ihrerseits per Umlage an den Landkreis Osterholz zahlen musste. Nachdem die beiden Beträge gegeneinander verrechnet waren, lagen die Mindereinnahmen für die Samtgemeinde für dieses Jahr effektiv bei 413000 Euro. Geld, das der Kommune für Pflichtaufgaben und freiwillige Leistungen fehlt.

Um dieses Minus auszugleichen, reicht das Geld aus der Landeshauptstadt nicht aus. Es schlägt auch nicht in voller Höhe zu Buche. Schließlich gehen von dem Betrag 51 Prozent an die Kreisumlage ab. Damit bleiben 66000 Euro von den 121000 Euro in der Kasse der Samtgemeinde zurück. Damit reduzieren sich die Mindereinnahmen der Samtgemeinde von 413000 Euro auf 347000 Euro.

Bei den Mitgliedsgemeinden hat sich die finanzielle Situation ebenfalls ein wenig entspannt. Zwar kann der Kämmerer zu diesem Zeitpunkt noch nichts endgültiges sagen, da sich zum Beispiel die Einnahmen aus der Gewerbesteuer noch ändern können, wie er sagt. Und auch die genaue Höhe der Einsparungen ist noch nicht ermittelt. Allerdings steht bereits fest, dass alle Mitgliedsgemeinden 2010 höhere Einnahmen aus den Einkommenssteueranteilen haben, als anfangs veranschlagt wurde. Bei Vollersode handelt es sich um 39000 Euro mehr, bei Lübberstedt um 10700 Euro, bei Holste um 16700 Euro, bei Hambergen um 97400 Euro und bei Axstedt um plus 17100 Euro.

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