Baustellenzeit verkürzt

Harpstedter Brücke ab 8. März voll gesperrt

Harpstedt. Die schlechte Nachricht: Die Vollsperrung der Harpstedter Ortsdurchfahrt ist nicht mehr zu vermeiden. Die gute Nachricht: Aber sie ist zu verkürzen. Statt sieben Monaten, wie zunächst angekündigt, soll sie nun 'nur' noch ungefähr halb so lange dauern.
27.02.2010, 08:40
Lesedauer: 2 Min
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Von Ute Winsemann

Harpstedt. Die schlechte Nachricht: Die Vollsperrung der Harpstedter Ortsdurchfahrt ist nicht mehr zu vermeiden. Die gute Nachricht: Aber sie ist zu verkürzen. Statt sieben Monaten, wie zunächst angekündigt, soll sie nun 'nur' noch ungefähr halb so lange dauern.

Eigentlich sollten die Arbeiten zum Ausbau der Landesstraße 338 in dem problematischen Abschnitt mit den beiden Brücken über die Delme sowie den sogenannten Umläufer am Montag losgehen. Wegen der Witterung verschiebe sich der Beginn aber voraussichtlich um eine Woche auf den 8. März, kündigte der stellvertretende Leiter des Fachbereichs Bauen und Planen innerhalb der Samtgemeinde-Verwaltung, Klaus Viehmeyer, gestern an.

Zunächst würden Richtung Amtshof neue Spundwände gesetzt. So könne im Trockenen gebuddelt werden, ohne den Burggraben ablassen zu müssen, erläuterte Viehmeyer. Voraussichtlich ab 19. März kommt dann die erste Sperrung: Die Querung des Umläufers, als die westlich gelegene kleinere der beiden Brücken, ist dann für etwa zweieinhalb Wochen dicht. Zum Amtshof, zur Wasserburg und zur Zahnarztpraxis gelangt man in dieser Zeit nur von Osten - jedenfalls tagsüber. Denn gesperrt sei nur während der Arbeitszeit, erklärte Viehmeyer. Nachts und an Wochenenden sei die Durchfahrt dagegen möglich. Direkt im Anschluss folgt dann aber der eigentliche Brocken. Damit die Delme-Brücke abgerissen und neu gebaut werden kann, gibt es rund dreieinhalb Monate lang an dieser Stelle keine Möglichkeit mehr, auf die andere Seite zu gelangen. Gleichzeitig wird die Umläufer-Brücke halbseitig gesperrt. Amtshof, Wasserburg und Zahnarzt sind also in dieser Zeit von Westen aus erreichbar.

Letztes Stück zwischen den Brücken

Etwa ab Anfang August soll dann die Vollsperrung vorbei sein, die halbseitige Sperrung dauert allerdings noch an: Zuletzt wird dann das Straßenstück zwischen den beiden Brücken erneuert; auch dort soll der Verkehr aber jeweils halbseitig fließen können. Die etwa siebenmonatige Bauzeit soll sich durch den teilweisen Verzicht auf die zunächst angekündigte durchgehende Vollsperrung insgesamt nicht verlängern, sodass voraussichtlich ab Anfang Oktober wieder freie Fahrt ist.

Autofahrer, die nicht in den Flecken hinein müssen, sollten ihn bis dahin möglichst umfahren. Die offizielle Umleitung läuft nördlich über Groß Ippener und Horstedt am Ort vorbei. Die Verwaltung geht aber davon aus, dass vor allem Einheimische auch südlich über Holzhausen und Klein Köhren ausweichen. Die Umwege betreffen auch den Schulbusverkehr.

Fußgänger und Radfahrer haben es nicht ganz so weit: Sie können die Brücken zwischen Amtshof und Tielingskamp sowie hinter der Wasserburg nutzen.

Insgesamt sind für den zweiten Bauabschnitt der Straßensanierung 1,4 Millionen Euro veranschlagt, die sich das Land und der Flecken teilen. Für die Verkürzung der Vollsperrung sind zusätzliche Kosten von 40000 Euro veranschlagt. Auch sie werden laut Verwaltungschef Uwe Cordes je zur Hälfte von Land und Flecken getragen.

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