Heimatverein serviert Matjesvariationen im Alten Bahnhof

Wilstedt. Es waren 30 Kilogramm Kartoffeln, 24 Kilogramm Aalrauchmatjes und je drei Kilogramm Sherry-, Zwiebel- und Doppelmatjes, die an diesem Tag über den Tresen gingen. Zum zweiten Mal hatte der Heimatverein Wilstedt zum Matjesessen in das Heimathaus eingeladen, und 90 Wilstedter und Wilstedterinnen kamen. In der Küche des Heimathauses herrschte Hochbetrieb um die Mittagszeit. Hertha Wobbe und ihre Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Am Buffet brutzelten die grünen Bohnen mit Speck, und die Salzkartoffeln wurden warm gehalten. Hier standen neben Hausfrauensoße und Brathering die Platten mit den verschiedenen Matjesvariationen. Wie in der Küche hatte auch hier die Mannschaft des Heimatvereins alle Hände voll zu tun, denn die Schlange war lang und die Wilstedter hungrig. "Wir sind am Limit angekommen", sagte Karlheinz Wobbe, erster Vorsitzender des Heimatvereins. War es im vergangenen Jahr bereits ein Erfolg, so geriet die Küche bei diesem Andrang fast an ihre Grenzen. Für das kommende Jahr plant Karlheinz Wobbe daher, die Küche und das Buffet in ein Zelt nach draußen zu verlegen.
20.06.2012, 05:00
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Von Dek
Heimatverein serviert Matjesvariationen im Alten Bahnhof

Der Andrang wie auch die Auswahl waren groß beim Matjesessen des Heimatverein Wilstedt. Die Besucher beim Schmaus im Alten Bahnhof und auch die Vereinsmitglieder werteten das Essen als großen Erfolg. DEK·

Sabine Von Der Decken

Wilstedt. Es waren 30 Kilogramm Kartoffeln, 24 Kilogramm Aalrauchmatjes und je drei Kilogramm Sherry-, Zwiebel- und Doppelmatjes, die an diesem Tag über den Tresen gingen. Zum zweiten Mal hatte der Heimatverein Wilstedt zum Matjesessen in das Heimathaus eingeladen, und 90 Wilstedter und Wilstedterinnen kamen. In der Küche des Heimathauses herrschte Hochbetrieb um die Mittagszeit. Hertha Wobbe und ihre Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Am Buffet brutzelten die grünen Bohnen mit Speck, und die Salzkartoffeln wurden warm gehalten. Hier standen neben Hausfrauensoße und Brathering die Platten mit den verschiedenen Matjesvariationen. Wie in der Küche hatte auch hier die Mannschaft des Heimatvereins alle Hände voll zu tun, denn die Schlange war lang und die Wilstedter hungrig. "Wir sind am Limit angekommen", sagte Karlheinz Wobbe, erster Vorsitzender des Heimatvereins. War es im vergangenen Jahr bereits ein Erfolg, so geriet die Küche bei diesem Andrang fast an ihre Grenzen. Für das kommende Jahr plant Karlheinz Wobbe daher, die Küche und das Buffet in ein Zelt nach draußen zu verlegen.

Inge Haar, die zum ersten Mal am Matjesessen teilnahm, schmeckte es so gut, dass auch noch eine zweite Portion ging. Gerd Teuben gehörte zu den "Wiederholungstätern", denn seine guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr führten ihn auch diesmal wieder in das Heimathaus. "Das war letztes Mal so gut, da fährst Du wieder hin", hieß sein Motto. Hinterher wurde noch Nachtisch serviert. Kartoffeln und Pudding, betonte Wobbe, mussten nicht gekauft werden, sondern wurden von einem ortsansässigen Bauern und den weiblichen Mitgliedern des Heimatvereins für diese Veranstaltung gespendet.

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