Gemeinde-Haushalt Hellweger erfüllen sich Wünsche trotz kritischer Lage

Hellwege. Ohne laute Nebengeräusche haben sich die Mitglieder des Hellweger Gemeinderats jetzt auf den Haushaltsplan für das Jahr 2010 geeinigt. Der von Bürgermeister Wolfgang Harling vorgelegte Entwurf umfasst ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 941.000 Euro.
25.02.2010, 06:00
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Hellweger erfüllen sich Wünsche trotz kritischer Lage
Von Lars Köppler

Hellwege. Ohne laute Nebengeräusche haben sich die Mitglieder des Hellweger Gemeinderats jetzt auf den Haushaltsplan für das Jahr 2010 geeinigt. Der von Bürgermeister Wolfgang Harling ausgearbeitete und vorgelegte Entwurf umfasst ein Gesamtvolumen in Höhe von rund 941000 Euro. An Investitionen sind in diesem Jahr 260200 Euro eingeplant.

'Ich denke, das ist ein solider Haushalt. Trotz der angespannten Lage können wir uns einige Wünsche erfüllen', fasste Harling die Zahlen zusammen. Mit seinen Ausführungen erntete er die Zustimmung der Ratsmitglieder aus den Fraktionen. Zu den Wünschen, die das Hellweger Oberhaupt angesprochen hatte, zählt auch der Einbau der Technik in das Mühlengebäude sowie der Aufbau des Speichers auf dem Mühlenhof. Rund 38000 Euro sollen diese Projekte kosten.

Nur unwesentlich günstiger sind die geplanten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen im Hellweger Ortsteil Meente. Für den Breitbandausbau in Hellwege ab dem Jahr 2011 sollen gut 41000 Euro - verteilt auf vier Jahre - investiert werden. 'Wir wollen einen von vielen Bürgern gewünschten verbesserten Internetzugang ermöglichen', berichtete Wolfgang Harling. Zu seinem Recht kommt auch der TuS Hellwege, der von der Gemeinde beim Bau einer neuen Flutlichtanlage unterstützt wird.

Für die Straßenbeleuchtung sind zudem 10000 Euro veranschlagt, die Aufstellung eines Entwässerungsplans bewegt sich in ähnlicher Preiskategorie. Größter Investitionsposten ist jedoch die Sanierung der 'Alten Schule' (wir berichteten), die mit rund 130000 Euro im Haushalt verankert ist. 'Zur Finanzierung dieser ganzen Maßnahmen müssen wir 169500 Euro aus den Rücklagen entnehmen', erläuterte Harling dem Gremium.

Das Hellweger Oberhaupt ist aber optimistisch, dass die Gemeinde in 2010 'mindestens ein bebaubares Grundstück verkaufen kann'. Der Bürgermeister befürchtet aber auch, dass seine Gemeinde finanziell 'ausbluten' könne, wenn sie auf längere Dauer nur noch über eine Zuführung in Höhe von 30000 bis 40000 Euro zum Vermögenshaushalt verfügen kann. Der Verantwortung gegenüber den Bürgern glaubt Harling mit dem Haushalt gerecht zu werden. 'Jede Investition erhält oder schafft Arbeitsplätze', so der Bürgermeister.

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