Neues DRK-Einsatzfahrzeug wird in der Wesermarsch eingesetzt Hilfe für Katastrophenhelfer

Wesermarsch (wm). Eine neues Fahrzeug für die Katastrophenschützer des DRK soll künftig im Landkreis Wesermarsch eingesetzt werden. Die Anschaffung des 34000 Euro kostenden Kleinbusses wurde durch ein Förderprogramm des Landes für die im Katastrophenschutz mitwirkenden privaten Hilfsorganisationen ermöglicht, zu denen auch das DRK zählt.
10.03.2012, 05:00
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Von ulla uden

Wesermarsch (wm). Eine neues Fahrzeug für die Katastrophenschützer des DRK soll künftig im Landkreis Wesermarsch eingesetzt werden. Die Anschaffung des 34000 Euro kostenden Kleinbusses wurde durch ein Förderprogramm des Landes für die im Katastrophenschutz mitwirkenden privaten Hilfsorganisationen ermöglicht, zu denen auch das DRK zählt.

Über die Landkreise konnten Fördermittel bei der Polizeidirektion angefordert werden. Die bewilligte jetzt 25000 Euro für den Neunsitzer, der in der Wesermarsch zum Einsatz kommen wird. 9000 Euro finanzierte das DRK aus eigenen Mitteln. Im Katastrophenfall soll das mit Blaulicht und einer Rampe für Rollstuhlfahrer ausgerüstete Fahrzeug für die Versorgung und Betreuung von hilfebedürftigen Menschen sowie für den Personen- und Materialtransport eingesetzt werden. Ansonsten ergänzt der in Nordenham stationierte Ford Transit den Fahrzeugpark für den Ausbildungs- und Sanitätsdienst.

"Bei Kommunen, aber auch beim Land und beim Bund muss allen klar sein, dass Ehrenamt unbezahlbar ist - wir müssen es aber auch vernünftig ausstatten, sonst bricht es uns weg", betonte Hans-Jürgen Thurau während der Übergabezeremonie. Er erinnerte daran, dass allein im Kreisverband Wesermarsch des DRK rund 100 ehrenamtliche Helfer im Einsatz seien.

Dieter Holzapfel, Präsident des DRK-Landesverbands Oldenburg, betonte, das DRK sei sehr dankbar für die Fördermittel. Der Landesverband erhalte auf diesem Wege bereits das zweite Fahrzeug: "2011 haben wir eines im Ammerland übernommen."

Landrat Michael Höbrink erinnerte daran, dass es sich beim Katastrophenschutz um eine Pflichtaufgabe des Landkreises handelt. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräfte zeige dabei, wie gut das Ehrenamt aufgestellt sei.

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