Vorwurf des Meineids Högel-Prozess: Klinik Oldenburg suspendiert beschuldigte Mitarbeiter

Nach der Einleitung eines Verfahrens wegen Meineids im Högel-Prozess hat das Klinikum Oldenburg zwei der vier beschuldigten Mitarbeiter freigestellt.
08.02.2019, 15:08
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Als Reaktion auf Vorwürfe des Meineids gegen vier Zeugen im Högel-Prozess hat das Klinikum Oldenburg zwei beschuldigte Mitarbeiter freigestellt. Bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens seien sie mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert, teilte die Klinik am Freitag mit. Die anderen Beschuldigten arbeiteten bereits nicht mehr dort.

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Ein Oberarzt, ein stellvertretender Stationsleiter und zwei Krankenschwestern waren in dem Mordprozess gegen den Ex-Krankenpfleger Niels Högel öfter durch Erinnerungslücken aufgefallen. Der Vorsitzende Richter hatte sich in dem Verfahren vor dem Landgericht Oldenburg verärgert darüber gezeigt und sie vereidigt. Ein fünfter Klinikangestellte blieb unvereidigt. Gegen ihn wird einem Justizsprecher zufolge wegen Falschaussage ermittelt. (dpa)

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