Holocaust-Überlebende spricht im Rathaus

Ritterhude (bem). Die Auschwitz-Überlebende Zippora Feiblowitsch kämpft gegen das Vergessen des Holocausts. Am 16. November spricht die 83-Jährige ab 19.30 Uhr im Ratssaal des Ritterhuder Rathauses über ihre Vergangenheit. Einen Tag zuvor wird die Zeitzeugin um 10.30 Uhr von Bürgermeisterin Susanne Geils im Rathaus begrüßt. Feiblowitsch überlebte Auschwitz, Mauthausen, ein Arbeitslager sowie einen Todesmarsch. Als 20-Jährige wanderte sie in das damalige Britische Mandatsgebiet Palästina aus und gründete dann in der Nähe von Haifa eine Familie. Seit vielen Jahren erzählt sie in Israel vor allem Schülern, Volontären und Soldaten von ihren Erlebnissen im Nationalsozialismus. Mit ihren Vorträgen möchte Feiblowitsch auch die Bedeutung der Zusammenhänge zwischen dem Holocaust und der Gründung des Staates Israel verdeutlichen.
13.11.2010, 05:00
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Holocaust-Überlebende spricht im Rathaus
Von Maren Beneke

Ritterhude (bem). Die Auschwitz-Überlebende Zippora Feiblowitsch kämpft gegen das Vergessen des Holocausts. Am 16. November spricht die 83-Jährige ab 19.30 Uhr im Ratssaal des Ritterhuder Rathauses über ihre Vergangenheit. Einen Tag zuvor wird die Zeitzeugin um 10.30 Uhr von Bürgermeisterin Susanne Geils im Rathaus begrüßt. Feiblowitsch überlebte Auschwitz, Mauthausen, ein Arbeitslager sowie einen Todesmarsch. Als 20-Jährige wanderte sie in das damalige Britische Mandatsgebiet Palästina aus und gründete dann in der Nähe von Haifa eine Familie. Seit vielen Jahren erzählt sie in Israel vor allem Schülern, Volontären und Soldaten von ihren Erlebnissen im Nationalsozialismus. Mit ihren Vorträgen möchte Feiblowitsch auch die Bedeutung der Zusammenhänge zwischen dem Holocaust und der Gründung des Staates Israel verdeutlichen.

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