Ein Tier wurde vergiftet / Besitzer haben wenig Hoffnung

In Lilienthal verschwinden ungewöhnlich viele Katzen

Lilienthal. Allein in Lilienthal sind in den vergangenen Wochen vier Katzen verschwunden, eine weitere wurde tot aufgefunden - sie wurde vergiftet. Wenig Hoffnung haben die Katzenbesitzer, dass ihre Vierbeiner noch lebend auftauchen. Sie fürchten, dass wieder einmal ein Katzenhasser am Werk ist und gezielt Gift verstreut. "Es ist äußerst ungewöhnlich, dass so viele Katzen in so einem Zeitraum als vermisst gemeldet werden", sagt Kathrin Schulze, die Leiterin des Katzenhauses in Lilienthal.
16.11.2011, 05:00
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In Lilienthal verschwinden ungewöhnlich viele Katzen
Von Peter Hanuschke

Lilienthal. Allein in Lilienthal sind in den vergangenen Wochen vier Katzen verschwunden, eine weitere wurde tot aufgefunden - sie wurde vergiftet. Wenig Hoffnung haben die Katzenbesitzer, dass ihre Vierbeiner noch lebend auftauchen. Sie fürchten, dass wieder einmal ein Katzenhasser am Werk ist und gezielt Gift verstreut. "Es ist äußerst ungewöhnlich, dass so viele Katzen in so einem Zeitraum als vermisst gemeldet werden", sagt Kathrin Schulze, die Leiterin des Katzenhauses in Lilienthal.

Sie glaubt nicht daran, dass diese Katzen gezielt entwendet wurden, um sie Versuchslaboren zur Verfügung zu stellen. Das habe es in der Vergangenheit sicherlich mal gegeben, aber diese Versuchslabore hätten nach ihren Informationen genügend Tiere. "Die haben es nicht nötig, Hauskatzen einfangen zu lassen."

Das müsse einen anderen Grund haben. Es spreche nichts dafür, dass die Katzen einfach so weggelaufen seien. Dafür gebe es absolut keinerlei Hinweise, und es wäre auch sehr ungewöhnlich, "wenn Katzen einfach so ihr Zuhause verließen und verduften", so Kathrin Schulze. Katzen, die im Katzenhaus aufgenommen werden müssten, seien beispielsweise Tiere, die in der Regel bewusst ausgesetzt worden seien.

Konkrete Verhaltensweisen könne sie den Tierbesitzern nicht mit auf den Weg geben, sagt sie. "Katzen, die es gewohnt sind, rauszugehen, kann man schlecht auf einmal nur noch im Haus halten". Richtig und vernünftig findet Schulze, dass die Besitzerin der vergifteten Katze erwägt, Strafanzeige zu erstatten.

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