Handball Innenblock der SG Achim/Baden bleibt Baustelle

Achim. Beim Turnier in der Sporthalle am Lahof haben die Handballer der SG Achim/Baden einen Sieg und zwei Niederlagen eingefahren. 'Wir haben gut begonnen und dann im Turnierverlauf immer mehr nachgelassen', so das Fazit von Trainer Irek Faciejew.
08.08.2010, 21:55
Lesedauer: 2 Min
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Innenblock der SG Achim/Baden bleibt Baustelle
Von Jürgen Juschkat

Achim. Am 4. September starten die Handballer der SG Achim/Baden mit dem Ziel Wiederaufstieg in die Saison der Oberliga Nordsee. 'Für mich zählt zunächst der Auftakt. Dieses Spiel wollen wir gewinnen', will Achims neuer Trainer Irek Faciejew über die Meisterschaft - zunächst - kein Wort verlieren. Und das aus gutem Grund, stellt sich doch mit dem TV Neerstedt gleich beim Punktspielstart ein Gegner in Achim vor, der durchaus zum Stolperstein werden könnte.

Die heiße Phase der Vorbereitung hat Irek Faciejew mit einem hochkarätig besetzten Turnier vor eigenem Publikum eingeläutet. Mit dem SV Beckdorf, der HSG Barnstorf/Diepholz und dem Meister der Oberliga Niedersachsen und Aufsteiger in die 3. Liga Ost, Lehrter SV, waren gleich drei Drittligisten in der Sporthalle am Lahof am Start.

Im Vorfeld hatte Faciejew befürchtet, dass der Vergleich gegen die höherklassigen Konkurrenten zwei Wochen zu früh kommen könnte. Eine Einschätzung, die zumindest für die Vergleiche gegen Barnstorf und Beckdorf auch zutreffen sollte. 'Wir haben gut begonnen und dann im Turnierverlauf immer mehr nachgelassen', so Faciejews Resümee nach den drei Spielen über zweimal 20 Minuten.

Seine ohne Malvin Patzack und Benjamin Janssens angetretene Mannschaft lieferte zum Turnierauftakt beim 19:14-Erfolg über den Lehrter SV die stärkste Vorstellung ab, verlor dann gegen die extrem offensiv deckenden Barnstorfer 19:24 und zog im letzten Spiel gegen den ohne Shooter Stefan Völckers, aber mit Marion Allendörfer und Till-Oliver Rudolphi angereisten SV Beckdorf 19:22 den Kürzeren. Exakt 19 Tore erzielten die Achimer Angreifer als in jedem ihrer Spiele.

Zu einer der Hauptbaustellen hat sich nach dem Karriereende von Matthias Köhneke und der schweren Verletztung von Cord Katz der Innenblock der Achimer 6:0-Deckung entwickelt. 'Bis zum Start in die Saison wird ein starker Mittelblock stehen', versichert Faciejew, für den zumindest Tobias Freese im Abwehrzentrum gesetzt ist. Als Partner bieten sich mit Thorben Schierenbeck, 'Flo' Block-Osmers, Simon Bock und Arne Zschorlich gleich mehere Spieler an. Letzterer avancierte in den ersten beiden Spielen in Abwesenheit von Fabian Balke zur Vollzeitkraft am Kreis. 'Ich wohne in der Bergstraße 300 Meter von der Gymnasiumhalle entfernt', war der Wechsel vom VfL Horneburg zu seinem Heimatverein für Zschorlich nahezu ein Hauptgewinn.

SV Beckdorf am stärksten

Am stärksten präsentierte sich sich der nicht einmal mit stärkster Truppe angereiste SV Beckdorf. Die Mannschaft von Uwe Inderthal gewann alle drei Spiele und ließ die nun in der 3. Liga West spielende HSG Barnstorf/Diepholz hinter sich.

Die SG Achim/Baden hielt gegen Beckdorf zwar bis zum 15:15 Mitte der zweiten Halbzeit gut mit, doch dann war es ausgerechnet der Ex-Achimer Mario Allendörfer, der mit seinen Toren zum 17:15 und später zum 21:18 die Entscheidung einleitete.

Irek Faciejew testet mit seiner Mannschaft am kommenden Sonntag auf einem weiteren Tunrier in Dinklage. Am Mittwoch, 18. August, folgt in der Gymnsiumhalle die offizielle Vorstellung der Mannschaft in einem Spiel gegen den litauischen Meister RK Zemaitijos Dragunas (20 Uhr).

Getan hat sich auch etwas im Umfeld des Oberliga-Teams. So fungieren neuerdings Peter, der Vater von Matthias Köhnecke, und Albert Bischoff als Bindeglied zwischen Oberliga-Mannschaft, GmbH und Verein. Mit Bischoff ist ein Badener Urgestein ins Umfeld der Mannschaft zurückgekehrt. 'Ich bin nun Rentner und kann die Zeit aufbringen', so Bischoff, der bereits in den 80er Jahre zu Zeiten des TV Baden den damaligen Trainer Albert 'Abi' Meyer als Betreuer unterstützte.

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