ATSV-Frauen lösen ihre Pflichtaufgabe beim Piesberger SV ebenso glanzlos wie souverän mit 2:0 Janina Gawehn erzielt Tor Nummer 25

Scharmbeckstotel. Der ATSV Scharmbeckstotel fuhr einen glanzlosen 2:0-Pflichtsieg beim Piesberger SV ein und verteidigte damit seine Spitzenposition in der Frauen-Fußball-Oberliga Niedersachsen West. Janina Gawehn brachte die Gelb-Schwarzen mit ihrem 25. Saisontreffer in der 32. Minute mit 1:0 in Führung.
19.04.2010, 04:30
Lesedauer: 1 Min
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Von Karsten Hollmann

Scharmbeckstotel. Der ATSV Scharmbeckstotel fuhr einen glanzlosen 2:0-Pflichtsieg beim Piesberger SV ein und verteidigte damit seine Spitzenposition in der Frauen-Fußball-Oberliga Niedersachsen West. Janina Gawehn brachte die Gelb-Schwarzen mit ihrem 25. Saisontreffer in der 32. Minute mit 1:0 in Führung.

Gawehn nutzte dabei einen Steilpass von Anika Glosa. Bemerkenswert war, dass sich der Klassenprimus zu dieser Zeit in Unterzahl befand. Nina Rekel zog sich eine blutige Nase zu und wurde deshalb an der Seitenlinie behandelt. Der Gast tat sich gegen einen massiert in der Deckung stehenden Kontrahenten schwer. Selbst nach dem 0:1 waren die Platzdamen meist nur auf Schadensbegrenzung aus. Der Favorit spielte in der ersten Halbzeit zu durchsichtig nach vorne und vernachlässigte die Spielverlagerung. Die vielen hohen Bälle in den Strafraum gerieten zu einer sicheren Beute für Piesberg. Dennoch erarbeitete sich Svenja Exner gleich drei gute Chancen für den ATSV (22./26./39.). Zudem verpassten Johanna Tietjen (6.) und Lisa Ramdor (41.) einen Treffer.

Nach dem Seitentausch legte das Team von Trainer Wilfried Schnaars mehr Wert auf das Kurzpassspiel. Dies wurde auch prompt belohnt. Johanna Tietjen nahm eine Hereingabe von Svenja Exner von der rechten Seite auf und sorgte mit einem 17-Meter-Schuss für die Vorentscheidung (48.). Es dauerte bis zur 55. Minute, ehe sich auch die Gastgeberinnen mal aus ihrem Schneckenhaus heraustrauten und mit einem Freistoß ihre erste Gelegenheit verbuchten. Doch die Standardsituation brachte dem PSV nichts ein.

Nachdem Jennifer Bochmann (66.) sowie Stefanie Raudisch (71.) das Resultat noch hätten in die Höhe schrauben können, schaltete der Klassenbeste einen Gang zurück und ermöglichte dem Außenseiter so zwei gute Möglichkeiten in der Schlussphase. 'Obwohl es sich um ein sehr bescheidenes Spiel handelte, war Piesbergs Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft hoch zufrieden. Wir haben das Spiel aber verdient gewonnen', resümierte ATSV-Teammanager Gero Hawranke.

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