Duo "Blue Bossa" bei Veranstaltung im Huder Klosterbezirk am Sonntag, 7. August Jazz, Kunsthandwerk und englischer Park

Hude. Musik, Kunsthandwerk und der malerische Park an der Huder Klosterruine gehen für das Gartenkultur-Musikfestival im Nordwesten wieder eine Verbindung ein. Bereits zum vierten Mal lädt die Touristik-Palette Hude zu "Jazz und Kunsthandwerk im historischen Klosterbezirk" ein. Am Sonntag, 7. August, gibt es Musik mit dem Jazz-Duo "Blue Bossa" und Führungen durch den Park der Familie von Witzleben. Außerdem bieten zwischen 11 und 17.30 Uhr rund 70 Aussteller ihre kunsthandwerklichen Arbeiten an.
29.06.2011, 05:00
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Von Antje Rickmeier

Hude. Musik, Kunsthandwerk und der malerische Park an der Huder Klosterruine gehen für das Gartenkultur-Musikfestival im Nordwesten wieder eine Verbindung ein. Bereits zum vierten Mal lädt die Touristik-Palette Hude zu "Jazz und Kunsthandwerk im historischen Klosterbezirk" ein. Am Sonntag, 7. August, gibt es Musik mit dem Jazz-Duo "Blue Bossa" und Führungen durch den Park der Familie von Witzleben. Außerdem bieten zwischen 11 und 17.30 Uhr rund 70 Aussteller ihre kunsthandwerklichen Arbeiten an.

Da die Mischung bislang immer sehr gut angekommen ist, rechnen die Organisatoren wieder mit einem Ansturm. "Wir erwarten zwischen 1000 und 2000 Besucher", sagte Martina Weisensee gestern bei der Vorstellung des Programms. "Es ist eine ruhige und harmonische Veranstaltung. Deshalb ist die Resonanz so groß", meinte die Mitarbeiterin der Touristik-Palette. Das Jazz-Duo "Blue Bossa", das von 14 Uhr an auf der Bühne neben der Wassermühle auftritt, will mit Jazz und Swing-Standards eine entspannte Atmosphäre schaffen. Zum Repertoire von Uwe Gast (Saxofon) und Peter Löffler (Gitarre) aus Hatten gehören auch brasilianische Klänge.

Führungen durch den von-Witzlebenschen Landschaftsgarten bieten die Freunde des Klosters Hude ab 12 und ab 16 Uhr an. Der Park, der die historischen Gebäude des Klosterbezirks und die Ruine aus dem 13. Jahrhundert umrahmt, ist im englischen Stil angelegt.

Der Kunsthandwerkermarkt wird entlang der Von-Witzleben-Allee aufgebaut. Organisatorin Michaela Lewitz hat bereits Zusagen von rund 50 Ausstellern. Weitere 20 kämen noch dazu, kündigte die Oldenburgerin an. Angeboten werden Schmuck, Kleidung, Marmelade und Liköre sowie Dekoratives für Haus und Garten. "Es sind sehr viele Aussteller dabei, die schon in den Vorjahren da waren", sagte Lewitz. Doch es gibt auch einige neue. So kommt ein Hamburger, der dekorative Schachteln und Schatzkästchen herstellt. Eine andere Kunsthandwerkerin bietet besonders natürlich aussehende "Tilda-Puppen" an.

Messer, Gabel, Löffel - Schmuck

Auch Günter Warneke will seinen Stand im Klosterbezirk aufbauen. Der Huder fertigt Schmuck aus altem Silberbesteck an. Vor vier Jahren entdeckte Warneke, der im Maschinenbau gearbeitet hat, die Schmuckherstellung für sich. "Wenn man aus dem Berufsleben ausscheidet, fragt man sich, was fängt man mit dem angehäuften Wissen an", sagte er. In seinerWerkstatt entstehen Kettenanhänger, Ringe, Armreifen und Ohrringe aus Gabeln oder Löffeln. Allerdings sei seine Bearbeitungstechnik anders als die eines Goldschmieds. "Meine feinsten Stücke entstehen im Schraubstock." Beim Kunsthandwerkermarkt will Warneke eine kleine Werkstatt aufbauen. Die Besucher könnten Besteckstücke mitbringen, sagte er.

Warnekes Arbeiten können demnächst auch in der Wassermühle bewundert werden. Michaela Lewitz plant dort für jeweils ein Wochenende im September, November und Dezember Gemeinschaftsausstellungen mit Herstellern hochwertiger kunsthandwerklicher Arbeiten aus Hude.

Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt zwei Euro, Kinder brauchen nichts zu bezahlen. Für Speisen und Getränke sorgen Jens Burgdorf und sein Team von der Klosterschänke. Parkplätze stehen hinter dem Kulturhof, beim Marktkauf und vor dem Turnierplatz an der Linteler Straße zur Verfügung.

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